heute morgen Sonntag, 20.Januar 2019 Montag, 21.Januar 2019 Dienstag, 22.Januar 2019 Mittwoch, 23.Januar 2019 Donnerstag, 24.Januar 2019
Beginn 14:30   Marko Simsa - "Mozart für Kinder - 5+"          
Beginn 16:30   Marko Simsa - "Vivaldi für Kinder - 5+" Der glückliche Biber nach Erwin Moser - "       Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren - "
Beginn 19:00 Matthias Egersdörfer & Gankino Circus - " Martin Puntigam - "          
Beginn 19:30     Christoph und Lollo - " Klaus Eckel - " Martin Kosch - " Klaus Eckel - " Klaus Eckel - "
Beginn 22:00   Berni Wagner - "          
 
 

Christoph Grissemann & Manfred Engelmayr

"Die Samuel Pepys Show"

Aus den Aufzeichnungen eines besessenen Tagebuchschreibers im England des 17. Jahrhunderts

Mit Christoph Grissemann als Samuel Pepys & Manfred Engelmayr als Pepys‘ Gattin und Musiker

Samuel Pepys saemuel piːps war der wohl manischste Tagebuchschreiber der Geschichte. Zehn Jahre (1660 – 1669) schrieb der Beamte des Londoner Flottenamtes täglich stundenlang an seinem monströsen, geheimen Tagebuch, das am Ende 4000 Seiten stark war. Er platzt vor Mitteilungssucht – alles, wirklich alles wird verzeichnet: Das Nüsse Sammeln im Wald, die Prügelstrafe für stetig wechselnde Dienstmädchen, ein Perückenkauf, Theaterbesuche, Saufgelage, politische Geschehnisse und erotische Abenteuer unter‘m oder auf dem Wirtshaustisch („Gott verzeih‘s...“). Verdauungsfragen werden genauso ausführlich thematisiert wie die gepuderten Nasen der Mätressen des Königs. Pepys versuchte unter allen Umständen zu vermeiden, dass andere Personen von seinen Notizen erfuhren oder gar seine Aufzeichnungen entschlüsselten - schon gar nicht seine Frau –, und verfasste es daher in Geheimschrift. So entstand ein Tagebuch von historischer Dimension, zutiefst komisch und hochinteressant.

Christoph Grissemann gibt an diesem Abend Samuel Pepys. Mit im Boot: Komponist und Musiker Manfred Engelmayr („Bulbul“), ein Künstler, dem man nachsagt, selbst auf fünf Spaghetti (gekocht) noch tadellos Harfe spielen zu können.

1.3.1662. Mit meiner Frau in „Romeo und Julia“. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe. Dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen.

„Samuel Pepys ist der KING der Gattung Tagebuch“ (Arno Schmidt)

 
 
 
"Der glückliche Biber" - nach Erwin Moser