Pepi Hopf

http://www.pepihopf.at

"der Seelentröster"

Warum kann man sich gegen ein Unglück versichern, aber nicht gegen das Unglücklichsein?
Wem nützen die modernsten Alarmanlagen, wenn uns hauptsächlich Zeit gestohlen wird?
Stimmt es wirklich, dass es nur ein Tier gibt, das der Löwe fürchten muss, nämlich die Löwin?
Wieso hat man mit zunehmendem Alter größere Angst vor der Zukunft, obwohl diese mit jedem Jahr weniger wird?
Wieso hat der Tormann noch immer Angst vor dem Elfmeter? Ist es doch der Ball, der getreten wird, und nicht er?
Die Angstneurosen stehen in voller Blüte, doch Pepi Hopf, Ritter ohne Furcht und Adel, schwingt sich wieder auf seinen Barhocker, um Trost und Unrat zu spenden. FÜRCHTET EUCH NICHT! Denn wie sagte dereinst Großmutter Hopf zum kleinen Pepi:
„Alles wird gut, und wenn net geht das auch vorbei! Zu Tode gfurchten is a gstorben.“


„Pepi Hopf kommt so bodenständig und witzig daher, dass es Unaufmerksame für Wirtshaus-Comedy halten könnten. Weit gefehlt. Dafür sind seine kleinen Alltagssatiren und politischen Beobachtungen immer wieder um Eckhäuser zu durchdacht, hintersinnig und zu genau am Punkt.“
(Peter Blau, Falter)

"Gemmas an"

„Gemmas an“ entspricht im Englischen „let´s go“ – jedoch ohne optimistischen Unterton. Es bedeutet die ureigene Einstellung des Österreichers zur Arbeit: „Freuen tuats mi ned, aber es hilft ja nix.“ Unser Verhältnis zur Arbeit könnte seltsamer nicht sein. Wir studieren, damit wir uns bei der Arbeit nicht anstrengen müssen und um dann unser Geld ins Fitnessstudio zu tragen. Warum ist es profitabler Verantwortung zu tragen, als einen Sack Zement? Und wohin geht die Reise? Viele Kapitäne, keine Matrosen? Wird es in Zukunft noch Arbeit geben, oder gehen schon bald Roboter für uns zum AMS? Sind die Arbeiterparteien die neuen Arbeitslosenparteien? Und wird die Arbeit jemand vermissen, wo doch schon meine Großmutter sagte:“ Lieber mit Dreck handeln, als mit Gold arbeiten.“

 
 
 
"Zukunft" - Thomas Maurer