heute morgen Donnerstag, 25.Januar 2018 Freitag, 26.Januar 2018 Samstag, 27.Januar 2018 Sonntag, 28.Januar 2018 Montag, 29.Januar 2018
Beginn 14:30           Robin Hood - "  
Beginn 16:30       Schneck+Co - "Post für den Tiger - 4+" Helen von Pipifax - " Robin Hood - "  
Beginn 19:00       Matthias Egersdörfer - " I Stangl - " Severin GROEBNER, Hosea RATSCHILLER, Stefanie SARGNAGEL - "Letzte Wiener Lesebühne"  
Beginn 19:30 Mario Lucic - " Clemens Maria Schreiner - " Matthias Egersdörfer - "     Lisa Eckhart - " Jimmy Schlager - "
 
 

Andreas Rebers

http://www.andreasrebers.de

"Der Gegenbesuch"

„Guten Abend, Österreich. Meine Name ist Andreas Rebers und ich komme aus Braunschweig. Braunschweig ist die Stadt, in der Adolf Hitler die Deutsche Staatsbürgerschaft bekommen hat. Er hatte ja einen Migrationshintergrund. Begreifen sie diesen Auftritt bitte als Gegenbesuch!“ Andreas Rebers gehört zu den renommiertesten und kreativsten Künstlern der Deutschsprachigen Kabarett Szene. Er ist regelmäßiger Gast bei Funk und Fernsehen. Auf seinen Tourneen zieht es ihn dabei immer wieder in die Alpenrepublik und dieses Mal möchte er bleiben. Rebers ist ein kabarettistischer „outlaw” dem es gelingt sich jeder Kategorie zu entziehen, um dann mit den Erwartungshaltungen seines Publikums Achterbahn zu fahren. Sein Stil ist einzigartig, kompromisslos und verstörend. Und so liest sich die Presse entsprechend manches Mal, wie eine Akte aus einer Psychiatrischen Anstalt. „Der Mann ist völlig durchgeknallt, verbreitet den absoluten Wahnsinn“ und „ ist total verrückt!“ Dabei sitzt er doch ganz entspannt auf der Bühne, spielt mal Akkordeon und mal Klavier, aber dazwischen lädt er auch schon mal die Pumpgun durch. Dafür bekam unser Radikaldemokrat den Salzburger Stier, den Deutschen Kleinkunstpreis und den Deutschen Kabarettpreis. Und jetzt, wo das künstlerische geklärt ist, geht es um nichts geringeres, als die politische Macht. „Meine Damen und Herren. Ich bin bereit, Verantwortung für Österreich zu übernehmen! I have a dream!“

"Amen"

Nach „Predigt erledigt” und „Rebers muss man mögen”, bildet „Amen” nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. „Amen” ist das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit, aktuellen Studien und friedlicher Ökumene von München über Wien bis Bagdad, wo Reverend Rebers schon vor durchgeladenen Kalaschnikows Akkordeon gespielt hat. Das wird er natürlich auch in diesem Programm tun, also Akkordeon spielen, aber mit ohne Kalaschnikows. Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: „Bevor ich überhört werde – werde ich lieber falsch verstanden!” In den letzten Jahren hat sich nämlich viel verändert. An den Peripherien westlicher Demokratien brennt die Welt und über das Wolkenkuckucksheim des Establishments, ist mit aller Macht die Wirklichkeit herein gebrochen. Jetzt stellt sich natürlich die Lieblingsfrage der Deutschen: WER IST SCHULD?? Und das in einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus Kritik mit Frau Flüchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten. Und so wird es sein wie immer. Im Kabarett der radikalen Mitte erkennt man immer etwas wieder, das meiste aber wird uns überraschen. Und so sagte neulich ein Zuschauer aus Boblowitz: „Bei Rebers lacht man gut”. AMEN

 
 
 
"Robin Hood" - ab 5 Jahren!