Gibt es Gründe, Deutschland zu verlassen? Ja!
Gibt es Gründe, in Österreich zu bleiben? Ja.
Obwohl Rebers links und reich ist, geht es ihm aber nicht um politische Verfolgung, oder Steuerhinterziehung.
Rebers spielt einfach nur gern in Österreich und schätzt als „Humanist der radikalen Mitte“ den „Österreichischen Weg“, egal wo er hinführt.
>>> Website Andreas Rebers
weitere Termine
Simon liebt’s mit Überschall,
Mit Pauken, Blitzen, Donnerknall
Er frühstückt Chili, pur und roh,
und sagt klar, logisch, sowieso!
Simon liebt das Jetzt sofort!
Am besten hier, am liebsten dort.
Er gähnt im Sprint, er träumt im Lauf,
Und steht vor’m Weckerklingeln auf.
Simon liebt das Tempo sehr
Doch Manuel, den liebt er mehr.
Manuel liebt das leise Lachen,
Durchdachte, gut geplante Sachen.
Er bügelt Hemden mit System,
Und findet das auch nicht extrem.
Er liebt Notizen, fein sortiert,
Hat selbst den Zufall archiviert.
Er liebt ein Buch mit Eselsohr,
Und liest den Klappentext noch vor.
Das alles liebt der Manuel sehr,
Doch seinen Simon liebt er mehr.
Die Liebe und die Demokratie sind in der Krise. Das werden Simon Schwarz und Manuel Rubey auch nicht ändern können. Dennoch haben sie es sich zum Ziel gesetzt, lieben wieder als Tätigkeitswort zu begreifen. Ab Januar 2027 präsentieren sie ihr zweites gemeinsames Bühnenprogramm.
Wilde Melodien und große Gefühle treffen auf kleine Alltagskatastrophen und münden dochimmer wieder in der Frage, wie wir das hinbekommen können, uns trotz allem immerwieder für die Liebe zu entscheiden.
zur Website von Manuel und Simon
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Simon liebt’s mit Überschall,
Mit Pauken, Blitzen, Donnerknall
Er frühstückt Chili, pur und roh,
und sagt klar, logisch, sowieso!
Simon liebt das Jetzt sofort!
Am besten hier, am liebsten dort.
Er gähnt im Sprint, er träumt im Lauf,
Und steht vor’m Weckerklingeln auf.
Simon liebt das Tempo sehr
Doch Manuel, den liebt er mehr.
Manuel liebt das leise Lachen,
Durchdachte, gut geplante Sachen.
Er bügelt Hemden mit System,
Und findet das auch nicht extrem.
Er liebt Notizen, fein sortiert,
Hat selbst den Zufall archiviert.
Er liebt ein Buch mit Eselsohr,
Und liest den Klappentext noch vor.
Das alles liebt der Manuel sehr,
Doch seinen Simon liebt er mehr.
Die Liebe und die Demokratie sind in der Krise. Das werden Simon Schwarz und Manuel Rubey auch nicht ändern können. Dennoch haben sie es sich zum Ziel gesetzt, lieben wieder als Tätigkeitswort zu begreifen. Ab Januar 2027 präsentieren sie ihr zweites gemeinsames Bühnenprogramm.
Wilde Melodien und große Gefühle treffen auf kleine Alltagskatastrophen und münden dochimmer wieder in der Frage, wie wir das hinbekommen können, uns trotz allem immerwieder für die Liebe zu entscheiden.
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Gibt es Gründe, Deutschland zu verlassen? Ja!
Gibt es Gründe, in Österreich zu bleiben? Ja.
Obwohl Rebers links und reich ist, geht es ihm aber nicht um politische Verfolgung, oder Steuerhinterziehung.
Rebers spielt einfach nur gern in Österreich und schätzt als „Humanist der radikalen Mitte“ den „Österreichischen Weg“, egal wo er hinführt.
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Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.
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Seit sieben Jahren sammelt der Wiener Alltagspoet Andreas Rainer Zitate, Situationen und Skurrilitäten aus dem Wiener Alltag. Sein Blick in der Stadt der großen Bühnen richtet sich vor allem auf die kleinen Gassen, Kaffeehäuser, U-Bahnstationen und Supermärkte, in denen sich tagtäglich Komödie und Tragödie die Hand geben. Nach vier Bestsellern tritt er nun erstmals selbst auf die Bühne, um an einem Abend das Unmögliche zu versuchen: einen Leitfaden zu erarbeiten, wie man die lebenswerteste Stadt der Welt überlebt.
Wie kann es sein, dass Wien gleichzeitig die lebenswerteste, aber auch die unfreundlichste Stadt der Welt ist? Wieso haben wir die Muße, den ganzen Tag im Kaffeehaus zu vertrödeln, schreien aber panisch nach einer zweiten Kassa, wenn drei Leute vor uns im Supermarkt anstehen?
Anhand von Bildern und Zitaten aus dem Wiener Alltag wird einen Abend lang das Bild einer Stadt gezeichnet, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.
Für Wiener*innen und alle, die es noch werden wollen. Manchmal steht nur ein Spritzer zwischen Rettung und Weltuntergang.
Wiener Alltagspoeten auf instagram
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Alltagsprolet – Wiener mit Wurzeln in Jugoslawien und aufgewachsen in Niederösterreich. Sein Humor entsteht aus dem Leben im Dazwischen – weder ganz „jugo“ noch ganz „österreichisch“. Persönliche Erfahrungen verbinden sich mit gesellschaftlichen und politischen Beobachtungen. Sprache, Integration, Rollenbilder und Traditionen dienen dabei als Reibungsflächen für Humor und Kritik. Mit viel Selbstironie und sprachlicher Schärfe entsteht ein kompromissloser, aber liebevoller Blick auf Österreich – von innen und von außen zugleich.
Alltagsprolet auf Instagram
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Es gibt so viele Gipfel in diesem Land - und die Rede ist hier nicht nur von Bergen: der höchste Schaukelstuhl der Welt, die größte begehbare Weinflasche der Südsteiermark, die schnellste Sommerrodelbahn diesseits der Donau. Superlative, wo man hinschaut – und sie alle wollen
bestiegen, erklommen, bewältigt, bezwungen werden.
In einer Welt, die alles und jeden in Gewinner und Verlierer einteilt, muss jede Kleinstadt das größte Irgendwas haben und jeder Mensch über sich hinauswachsen. Doch wenn Stärke nur noch Selbstzweck ist, ist dann nicht jeder Gipfel gleichzeitig ein Tiefpunkt?
Sonja Pikart beobachtet, wie „starke“ Männer sich in ihrem Machthunger den Planeten einverleiben. Wie High-Performer im Gym ihre Herzen trainieren – nicht, um besser zu lieben, sondern um schneller wegzurennen. Dabei entdeckt sie Poesie in Zeiten der Schwäche. Umringt
von einer Armee aus Kernfamilien, die glaubt, das Spiel des Lebens gewonnen zu haben, findet sie Romantik in Freundschaften.
Und als man ihr im schwächsten Moment ihres Lebens entgegenschreit: „Du bist so stark!“, bastelt sie sich eine Actionfigur von sich selbst und realisiert: jetzt ist die Zeit, sich unsterblich
zu fühlen!
Ein Programm über Helden und solche, die es nie waren.
zu Sonjas Website
Romeo muss heim, von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf ist für Romeo auch eine Zeitreise zurück in seine eigene Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals in der Schulzeit leider nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten. Ein bissl deswegen, weil Romeo die falsche Hautfarbe hatte. Hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar hatte (Anm.: Null).
Romeo besucht daheim im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch die selben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben einfach immer gleich bleiben.
Umgeben von Grillhendl-Duft und leicht betrunken von einer ganzen Schachtel Jägermeister wird Romeo nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler - aber leider auch fader sind? Ist doch das Dorf hier seine wahre Heimat? Was ist denn Heimat überhaupt? Kann man auf sein Vaterland stolz sein, wenn man seinen eigenen Vater nicht kennt?
In seinem zweiten Kabarett-Programm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land, und wie es ist, wenn man fremder aussieht, als es der eigene Familienname und der Dialekt vermuten lassen.
Website Romeo Kaltenbrunner
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Der Hosea ist in der Stadt. Und staunt nicht schlecht. Es gibt jetzt ein Geschäft, das hat immer offen, aber da ist kein Mensch. Nie! Dort arbeitet auch keiner. Es ist der reinste Asozialmarkt. Wie willst du so eine Welt noch schönreden? Es muss was passieren!
Der Hosea ist in der Stadt. Und findet helle Worte für dunkle Zeiten. Dann geht das Licht an. Endlich ist Showtime. Hereinspaziert! Lachen Sie alles raus, Sie sind in besten Händen.
Herzlich Willkommen am Happy Place!
Regie: Petra Dobetsberger
Zur Website von Hosea
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Es gibt so viele Gipfel in diesem Land - und die Rede ist hier nicht nur von Bergen: der höchste Schaukelstuhl der Welt, die größte begehbare Weinflasche der Südsteiermark, die schnellste Sommerrodelbahn diesseits der Donau. Superlative, wo man hinschaut – und sie alle wollen
bestiegen, erklommen, bewältigt, bezwungen werden.
In einer Welt, die alles und jeden in Gewinner und Verlierer einteilt, muss jede Kleinstadt das größte Irgendwas haben und jeder Mensch über sich hinauswachsen. Doch wenn Stärke nur noch Selbstzweck ist, ist dann nicht jeder Gipfel gleichzeitig ein Tiefpunkt?
Sonja Pikart beobachtet, wie „starke“ Männer sich in ihrem Machthunger den Planeten einverleiben. Wie High-Performer im Gym ihre Herzen trainieren – nicht, um besser zu lieben, sondern um schneller wegzurennen. Dabei entdeckt sie Poesie in Zeiten der Schwäche. Umringt
von einer Armee aus Kernfamilien, die glaubt, das Spiel des Lebens gewonnen zu haben, findet sie Romantik in Freundschaften.
Und als man ihr im schwächsten Moment ihres Lebens entgegenschreit: „Du bist so stark!“, bastelt sie sich eine Actionfigur von sich selbst und realisiert: jetzt ist die Zeit, sich unsterblich
zu fühlen!
Ein Programm über Helden und solche, die es nie waren.
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Gibt es Gründe, Deutschland zu verlassen? Ja!
Gibt es Gründe, in Österreich zu bleiben? Ja.
Obwohl Rebers links und reich ist, geht es ihm aber nicht um politische Verfolgung, oder Steuerhinterziehung.
Rebers spielt einfach nur gern in Österreich und schätzt als „Humanist der radikalen Mitte“ den „Österreichischen Weg“, egal wo er hinführt.
>>> Website Andreas Rebers
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Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.
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Sebastian war schon immer ein Einzelgänger.
Weniger ein einsamer Wolf als ein scheuer Fuchs, der sich am Rande der Großstadt angesiedelt und an die Umgebung und Nähe zum Menschen angepasst hat. Vorwiegend nachtaktiv, zieht er sich tagsüber in seinen Bau zurück.
Zu seinen Artgenossen, den Männern, pflegt er ein überwiegend distanziertes Verhältnis.
Über deren Verhalten er mal überrascht, in letzter Zeit jedoch immer öfter schockiert ist.
Vielleicht war er nicht wachsam genug, viel wahrscheinlicher aber wollte er die Abgründe einfach nicht sehen.
Ist die Welt tatsächlich so aus den Fugen geraten oder spielt ihm sein Gehirn einfach einen unfassbar langen und gemeinen Streich? Schon faszinierend, wie sehr uns unser eigenes Gehirn täuschen kann.
Aber wer denkt sich das eigentlich? Das Gehirn des Verfassers dieser Zeilen. Dieses narzisstische Stück Fleisch.
Sebastian Hochwallner wird Ihnen an diesem Abend keine Streiche spielen, aber Sie vielleicht manchmal in die Irre führen.Viel lieber spielt er Ihnen was vor: sein Programm.
Die Meisterin der Wortspiele und gesellschaftspolitischen Lieder bringt mit ihrem Akkordeon eine einzigartige Mischung aus Humor, Tiefgang und Zeitgeist auf die Bühne. Mit ihren Urbanen Liedern zu Themen wie digitaler Überforderung, Wohnungsnot und Liebe zur Natur ist sie – GERADE JETZT! – am Puls der Zeit. Eine Frau mit einem lindgrünen Akkordeon. Eine Stimme, die berührt. Ein schräg-humorvoller Blick auf die Welt und ihren Untergang. Eine Konzertperformance vom Feinsten: Mit Sprachwitz und Esprit, tiefsinnig in die Zeit gefallen und facettenreich wie Berlin. Sie ist ein singender Freigeist.
Website AnniKa von Trier
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Nach dem Achtungserfolg seines ersten Programms „Der Fiddler ohne Ruf" kehrt der Geiger und Kabarett-Quereinsteiger Aliosha Biz mit dem Programm „ORTSTAXE“ (Tirolerisch ausgesprochen) auf die heimischen Kabarettbühnen zurück.
Aber was heißt zurück. Er war ja auch gar nicht weg. Er knüpft nahtlos dort an, wo er gerade erst aufgehört hat. Im Gepäck natürlich seine skurrilen Geschichten aus der ehemaligen Sowjetunion, aus seiner niederösterreichischen Nebenwohnsitz-Wahlheimat, und natürlich auch aus den Tiroler Bergen, mit denen er sich so „gern“ sportlich auseinandersetzt. Ob die Ortstaxe allein das ist, was man bei einem Urlaub zusätzlich zu der Hotelrechnung entrichtet, und ob es allein mit Geld zu begleichen ist, erfährt man am Schluss. Vielleicht.
Musik gibt es natürlich nach wie vor auch – Aliosha hat schließlich nie aufgehört, ein Fiddler zu sein!
Regie: Omar Sarsam