Top-Termine
Die angeführten Programme stehen in den nächsten Monaten im Niedermair zur Premiere. Die genauen Termine finden Sie jeweils unter der Beschreibung:
Mama Muh und die Krähe: nach den Geschichten von Jujja Wieslander - 4+
Wer Mama Muh kennt, weiß, dass sie eine ziemlich ungewöhnliche Kuh ist. Eine, die keine Lust hat, ihre besten Tage auf der Weide zu verdösen oder im Stall. Wenn andere Kühe zufrieden kauend in die Gegend glotzen, tut Mama Muh mit schöner Regelmäßigkeit eins: aus der Reihe tanzen. Hauptsache, dass der Wind ihr dabei so richtig um die Ohren pfeift. Wenn die Krähe aus dem Krähenwald auch oft der Flügelschlag trifft, was macht das schon. Schließlich ist sie Mama Muhs beste Freundin und beste Freundinnen müssen zusammenhalten...
Viele kennen die unterhaltsamen Geschichten von Jujja Wieslander, die bei den lustigen Bilderbüchern mit Sven Nordqvist, dem Schöpfer von Pettersson und Findus zusammenarbeitet. Nicht ganz zufällig ist also die Auswahl für die neue Kindertheater-Eigenproduktion im Kabarett Niedermair, waren doch die Abenteuer des kleinen Katers Findus und des schrulligen alten Mannes beliebt wie kaum ein Stück davor. Michaela Obertscheider hat wieder eine humorvolle Bühnenfassung geschrieben und inszeniert das Werk mit drei Schauspielerinnen und jeder Menge guter Laune. Die Vorfreude steigt!
Buch und Regie: Michaela Obertscheider
Musik: Wolfgang Peidlstein
Bühnenausstattung: Katrin Gross
Schauspielerinnen: Christina Scheutz, Eva Maria Frank, Anna Holzer
Pigor & Eichhorn: Volumen 7
Pigor zetert, schluchzt, jammert und regt sich herrlich auf über den DFB, lügnerische Piloten, und er schleudert den native speakers ein Englisch ins Gesicht, dass ihnen Angst und Bange wird. Die Träger des Deutschen Kleinkunstpreises und des Österreichischen Kabarettpreises stehen aber auch für eine aktuelle, immer wieder überraschende Musiksprache und für swingende Wort-Grooves, die dem Zuhörer nicht nur in den Kopf sondern auch in den Bauch und in die Beine fahren.
Pigor & Eichhorn sind wahrscheinlich die musikalischsten unter den Kabarettisten und die kabarettistischsten unter den Chansonniers. Sie gehören mit Sicherheit zum Sehenswertesten, was zur Zeit über die deutschsprachigen Bühnen zieht.
Wer von Chanson mehr erwartet als den üblichen Mann-Frau-Hickhack und schwülstige Bebilderung von Seelenzuständen, liegt bei Pigor & Eichhorn genau richtig!Die Themenpalette, die die beiden Berliner zu bieten haben, ist atemberaubend und führt uns in Gefilde, wo bisher niemand Material für deutschsprachiges Liedgut vermutete. Ihre Songs sind böse, scharfsinnig um die Ecke gedacht. "Der Sänger Thomas Pigor möbelt das angestaubte Chanson-Genre auf (…) Virtuos haben P & E ... das angestaubte Chansongenre frisch gemacht und bewiesen, dass Kleinkunst doch nicht zweite Wahl sein muss wie 'Küssen ohne Zunge' (Pigor).“ Die Zeit
Viele Auszeichnungen, darunter der Deutsche Kleinkunstpreis, belohnten die Innovationsfreudigkeit und die Virtuosität des Duos, das mit seinen Chansons neue Maßstäbe gesetzt hat. Die Programme mit den simplen Titeln "Volumen 1" bis "Volumen 6" haben Kultstatus. Pigor & Eichhorn sind witzig, intelligent und bösartig und haben dabei einen Charme und eine Unverschämtheit, die einem den Atem verschlägt. Im Frühjahr 2011 kommt das nächste Programm der Reihe, „Volumen 7“, zur Uraufführung.
Werner Brix: 40 plus - Über Männer in den besten Jahren
Was unterscheidet uns Uhus von den Bivies?
Also uns Männer „Unter HUndert“ von den jungen Rotzlöffeln „BIs VIErzig“?
Alles!
Wir sind reif geworden! Das ist die Erreichung eines Zustandes. Das ist ein chemischer Prozess! Da macht es „klick!“ und alles ist anders und im Gegensatz zur Physik unumkehrbar!
Durch dieses Ereignis werden wir Uhus schlagartig mit Emotionen beladen, einer Form der Logik (!?), die wir bisher nicht kannten, weil sich unsere rechte Gehirnhälfte bis zum Vierziger weigert, sich zu füllen.
Was sind die Folgen?
Melancholie und Phantomschmerz. Die männliche Seele (ist die Seele männlich?) ist im Aufruhr. Man verspürt Rührung über die Schönheit einer Schneeflocke und entdeckt den Mikrokosmos eines Kuhfladens als buntes Reich glücklicher Kleinstorganismen.
In diesem Stadium passiert es nicht selten, dass Männer darauf bestehen, ihre Kinder zu Bett zu bringen, unabhängig davon, ob die den Kindergarten oder die Oberstufe eines Elitegymnasiums besuchen. Wir gehen in Bordelle und legen eine Lawine dafür ab, einer Moldawierin ohne Deutschkurs zu erklären, dass wir eigentlich Bildhauer werden wollten.
Wir beginnen mit Gartenarbeit. Und zwar völlig wurscht, ob wir einen haben oder nicht. Zur Not stopfen wir Humus in die Frostlöcher auf unserem Balkon und versuchen Kohlrabi mit Kiwis zu kreuzen, weil wir das auf irgendeiner Homepage über Permakultur gelesen haben.
Irgendwann einmal sagt dann die rationale Gehirnhälfte schon: Heast, Oida! Geht’s eh no? Ich glaub, du verlierst dich grad ein bisserl. Hm? Kummst wieder obe?
Dann weiß der Uhu, dass er sich „da oben“ verloren hat und deshalb wieder finden muss. Und dann kommt die Steigerung.
ER SUCHT SICH!!!
Themen wie diese werden besprochen werden. Unter uns, natürlich.
Frauen sind willkommen – unter der Voraussetzung, dass sie schwören. Dass sie den Eid ablegen, dass nichts von den vorgetragenen letzten Geheimnissen nach außen dringt.
Wir Männer reden nämlich nicht so gerne – oder doch?
I Stangl: Es gilt die Ungustlvermutung
I Stangl hat sich der Ungustlforschung und der angewandten Schwachsinnistik zugewandt.
Dieses Programm ist seine Diplomarbeit, ein hundertprozentiges Plagiat der Realität.
Mit unzähligen Exponaten illustriert er den Siegeszug der Idioten.
Denn was die Kärntner Tageszeitung schon vor Jahren tatsächlich titelte, ist eingetreten: "Verblödungsviren bedrohen die Menschheit!".
Special Guests: Der GröZaZ (Größter Zahntechniker aller Zeiten),
sogenannte Naturtrotteln aus Politik und Fernsehen,
das Horror-Regierungsteam 2013
und viele Vertreter des Alltagsdodeltums.
Thomas Maurer: Out of the dark - Ein Blick zurück
Das Showbiz ist mörderisch, sogar in Österreich.
Ständig im Stroboskoplicht der Fotografenblitze, regelmäßig erschüttert von kreativen Krisen, ausgelaugt von der vampirhaften Gier des Publikums nach echtem Herzblut,
gehetzt von den irrealen Ansprüchen des eigenen künstlerischen Egos, gesundheitlich geschwächt von den mayonnaisegesättigten Buffets der Galaevents und Charity-Diners, strapaziert von TV-Team-begleiteten Scheidungen und zermürbt von überraschenden Steuerschulden, so lebt der Künstler: Ein Hundeleben.
Doch während viele schon nach wenigen Jahren ausgebrannt in die Anonymität zurücksinken, blickt Thomas Maurer stolz auf 22 wunderbare, erfüllte Bühnenjahre im Dienste seiner geliebten Fans zurück.
Natürlich kennt auch er die Aufs und die Abs, die Krisen, die Rückschläge, die ewigen Comebacks. Aber einmal geht‘s noch. Und angeschlagene Kämpfer sind am gefährlichsten.
Helmut Schleich: Nicht mit mir!
Aus, Schluss, vorbei. Protest, Widerstand, Revolution, das alles ist ihm nicht mehr radikal genug. Für alle, die des Mitmachens, Mitlaufens und Mit-im-Strom-Schwimmens überdrüssig sind, verkündet der Münchener Kabarettist Helmut Schleich in seinem neuen Programm: "Nicht mit mir!" - die ultimative Form persönlichen Protests.
Aber wenn ein Helmut Schleich "nicht mit mir" sagt, ist das kein leiser Rückzug ins Private.Sein höchst vergnügliches Panoptikum aus schillernden Typen und kuriosen Gestalten ist wie immer mit dabei: Vom großen bayerischen Vorsitzenden Franz Josef Strauß persönlich über terrorselige Lederhosen-Taliban und einen Billigpsychologen, der seine Dienste beim Lebensmitteldiscounter anbietet bis hin zum Internetjunkie, der sich ausschließlich von Spam-Mails ernährt.Ist das noch der ganz normale Wahnsinn oder schon Irrsinn 21
Auf jeden Fall ist "Nicht mit mir" Schleich in Bestform: Ein vor Witz sprühendes Brillantfeuerwerk ganz persönlicher Protestkultur.Schon seit längerer Zeit gilt der Münchner Kabarettist Helmut Schleich als eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett- Landschaft.
Bernhuber & Sarsam: Videostar killed the Radio
Video Star killed the Radio
Bernhuber: "´s machma heut?"
Sarsam: "schaun"
Bernhuber: "was schaun?"
Sarsam: "schau ma mal!"
Bernhuber: "Leiwand!"
Sarsam: (wendet sich ab) *Mausklick*
Parodistische Ode an das Youtube - Zeitalter
Die Tage in denen sich der Mensch überlegt, was er der Welt online abrufbar macht, sind gezählt.
So bringen auch Bernhuber und Sarsam fein säuberlich ausgelesenes Unüberlegtes auf die Bühne.
Im Wettkampf mit Millionen von durchwegs ernst gemeinten Online - Videos setzen sie noch eines drauf: Bekannte und - Gott sei Dank - weniger bekannte Videos allseits bekannter Videoplattformen werden ekstatisch zerpflückt, analysiert und wenn erforderlich auch durch Live - Performance ergänzt.
Und sie gehen noch einen Schritt weiter - die Performance wird durch internationale rhythmisch-musikalische Elemente erweitert, teilweise sogar ohne Videounterstützung.
Niemand weiß, was passiert, wenn an einem dieser wahrnehmungserweiternden Abende die Internetverbindung stockt, aber probieren Sie selbst ein Stück www, je nach Bandbreite möglicherweise nur worldwide aber ohne web, dafür mit Wahnsinn!
play!
Die Künstler zu "video star killed the radio":
Omar Sarsam: "dieses Werk bedeutet Familie für mich, ich liebe es"
Marc Bernhuber: "alles, was ich der Menschheit schon immer schenken wollte, findet man in diesem Stück"
Marc-Uwe Kling: Das Känguru-Manifest 3D
Das Känguru-Manifest 3D
Das Känguru legt sich mit dem Ministerium für Produktivität
an und gründet eine Anti-Terror-Organisation, die
Anti-Terror-Anschläge begeht. Ein Pinguin zieht gegenüber
ein. Das Känguru ernennt sich selbst zum Papst. Irgendjemand
hat die Idee, dass man die globale Erwärmung dadurch stoppen
könnte, dass man die Erde ein Stück weiter von der Sonne
wegrückt. Marc-Uwe singt dazu neue Gedichte und erzählt
Lieder. Die Fortsetzung der Fortsetzung. Jetzt in 3D. Bringt
alle Brillen mit. Hurra.