Sebastian war schon immer ein Einzelgänger.
Weniger ein einsamer Wolf, als ein scheuer Fuchs, der sich am Rande der Großstadt angesiedelt und an die Umgebung und Nähe zum Menschen angepasst hat. Vorwiegend nachtaktiv, zieht er sich tagsüber in seinen Bau zurück.
Zu seinen Artgenossen, den Männern, pflegt er ein überwiegend distanziertes Verhältnis.
Über deren Verhalten er mal überrascht, in letzter Zeit jedoch immer öfter schockiert ist.
Vielleicht war er nicht wachsam genug, viel wahrscheinlicher aber wollte er die Abgründe einfach nicht sehen.
Ist die Welt tatsächlich so aus den Fugen geraten oder spielt ihm sein Gehirn einfach einen unfassbar langen und gemeinen Streich? Schon faszinierend, wie sehr uns unser eigenes Gehirn täuschen kann.
Aber wer denkt sich das eigentlich? Das Gehirn des Verfassers dieser Zeilen. Dieses narzisstische Stück Fleisch.
Sebastian Hochwallner wird Ihnen an diesem Abend keine Streiche spielen, aber Sie vielleicht manchmal in die Irre führen.Viel lieber spielt er Ihnen was vor: Sein Programm