22. Jänner 2022 - 31. Jänner 2022

Alle Termine

22 JAN
Samstag, 16:00 Till Eulenspiegel: Tills große Abenteuer - 5+

Ein ermunterndes Schelmenstück für Klein und Groß mit viel Musik, Witz und Poesie.    

Für Kinder ab 5 Jahren 

Buch, Regie und Bühnenausstattung: Michaela Obertscheider 


Was macht der Till
Was macht er wieder
Der sitzt nicht still
Er trällert Lieder
Tanzt auf dem Seile und den Leuten auf der Nas‘ herum 

Der ist dumm
Das denken die Leut
Was Till wiederum freut 

Michaela Obertscheider hat sich nach den erfolgreichen Theaterstücken „Robin Hood“ und „Das hässliche Entlein“ nun eine weitere Heldengeschichte der traditionellen Literatur vorgenommen.
Sie aktualisiert Till Eulenspiegels klassische Streiche und ergänzt die familiengerechte Theaterfassung fürs Niedermair um sympathische und skurrile Figuren und frei erfundene Ereignisse. 

Es spielen:Viktoria Hillisch, Nikolaas von Schrader, Philip Guirola Paganini

Musik: Wolfgang Peidelstein

Assistenz für Regie und Bühnenausstattung: Katharina Gerlich

Hospitanz: Marie Reinherr, Melissa Atria

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Tickets ab 9,50 €
22 JAN
Samstag, 19:00 Sonja Pikart: Ein Spatz, ein Wunsch, ein Volksaufstand

„Das ist schon ein bisschen Tierquälerei“, denkt sich der Spatz, aber ihn fragt ja keiner.
Seit Stunden hockt er mit 49 Leidensgenossen in einem muffigen Käfig auf dem Wochenmarkt. Alle paar Minuten drückt ein Kunde der Spatzenverkäuferin Geld in die Hand, um sich ein Vögelchen herauszunehmen, ihm einen Wunsch ins Ohr zu flüstern und es dann freizulassen.
Das Tier wird an der nächsten Ecke eingefangen und am Morgen wieder als fliegender Glückskeks weiterverkauft. Aber lange wird er das nicht mehr mit sich machen lassen, der kleine Spatz.
Wenn ihm noch ein einziger dahergelaufener Marktbesucher seinen Mundgeruch ins Gesicht pustet, dann platzt ihm der Kragen!
Er plant einen Aufstand, eine Revolution, er wird sich befreien! Nur wie – das weiß er noch nicht.

In einer Welt voller Gesetze, Vorschriften und Erwartungen entdeckt Sonja Pikart einen wütenden Pöbel in ihrem Herzen. Ein Kabarett über Selbstbefreiung, Aufruhr und Unabhängigkeit.

 


ÖSTERREICHISCHER KABARETTFÖRDERPREIS 2019
FINALISTIN PRIX PANTHEON 2020

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Tickets ab 18,00 €
22 JAN
Samstag, 22:00 Late Night! Clemens Haipl: Unterhaltung mit Haltung ABGESAGT!

Von sehr nahe betrachtet wirkt ein Gartenschlauch wie die chinesische Mauer. Von sehr weit weg betrachtet wirkt die chinesische Mauer wie ein Gartenschlauch. Sind die beiden deswegen das Gleiche, je nachdem wie man sie betrachtet?
Clemens Haipl hat garantiert keine letztgültige Antwort auf solch essentielle Fragen, aber er denkt laut darüber nach. Logisch deshalb, dass eine zu hohe Thujenhecke den gleichen Stellenwert wie internationale Politik hat. Bloß ist der Hecke die Politik wurscht und umgekehrt. Mit ein wenig Empathie sieht man das auch so.

FM4 und ProjektX Gründungsmitglied Clemens Haipl findet, dass 30 Jahre Bühnenpräsenz gerade genug Vorlauf für das erste Soloprogramm sind.
Mal mit dem Florett, mal mit dem Vorschlaghammer legt er Alltägliches im scheinbar Absurden frei. Und letztlich ist wichtig, dass die Kinder gesunde Zähne haben.
Mit feuchten Händen und roten Backen wird der Debütant “Unterhaltung mit Haltung” darbieten und hält Pressetexte für völlig überbewertet.

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23 JAN
Sonntag, 16:00 The Showbär Company: Pinocchio - 6+

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von PINOCCHIO, der Holzpuppe mit der langen Nase, die es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und so gerne ein richtiger Junge wäre?
Die SHOWBÄR Company schnitzt aus dieser Erzählung eine One-Woman-Show, die gar nicht hölzern daher kommt.
Mit der Hilfe von live aus Holz gefertigten Figuren geht Pinocchio auf eine große, abenteuerliche Reise. Wenn er denn ein Herz hätte, hätte er es am rechten Fleck, aber er ist auch unerfahren und naiv, weswegen er von einer gefährlichen Situation in die nächste schlittert.
Bevor er sein großes Ziel erreichen kann, ein echter Mensch zu werden, muss er erkennen, dass Faulheit einen nicht weiterbringt und Lügen nicht nur kurze Beine haben. Doch das ist in einer Welt, in der Fake News schon fast zum guten Ton gehören, gar nicht so einfach.

Eine Geschichte über Mut, den Wert von guten Taten und die Schönheit der Wahrheit, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Dafür klopfen wir auf Holz!

 (…) Ein pures Vergnügen von der ersten bis zur letzten Sekunde(…). Den Wechsel zwischen den Figuren meistert sie mühelos, ohne dass dabei die Charaktere verwaschen oder verloren werden. Zwischendurch streut sie zum Amüsement des Publikums irgendwelche Italo- oder Pop-Hits ein. Das Tempo stimmt, das Timing stimmt, einfach alles stimmt.“ 

Inszenierung und Fassung: Holger Schober
Dramaturgie und Produktionsleitung: Katharina Schober-Dufek 

Spiel: Sophie Berger 

Eine Koproduktion von The SHOWBÄR Company und SZENE WALDVIERTEL

 

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23 JAN
Sonntag, 19:30 Malarina: Serben sterben langsam

Wie integrieren wir uns, die Serben, eine Nation deren Image seit Kaisermord und Srebrenica schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, in einem Land wie Österreich, dessen Geschichtslehrer von ebendiesem Kaisermord mit nicht nachlassender Erschütterung berichten?

Malarina lädt zu einer Geschichtsstunde von Sarajewo nach Ibiza und verarbeitet in „Serben sterben langsam“ dem schmerzhaften Verlust HC Straches.

Der Weg der serbischen Gastarbeiter führte über Integration Classic hin zu Assimilation 1.0 aus Angst vor Haider. Aus Liebe zu HC Strache kam das Upgrade auf Assimilation 2.0 – Edition inklusive Xenophobie und Islamophobie extended Version.
Doch wie soll es für uns Serben ohne HC Strache weitergehen?  

Pressestimmen:
„Eine außergewöhnliche Mischung aus politsatirischer Geschichtsstunde und Ethnocomedy“ – Der Falter
„Malarina arbeitet sich charmant-scharfzüngig durch die größten Verletzungen der serbisch-österreichischen Bromance“ – Die Presse
„Malarina zählt mit ihrer Rolle als rechtsaffine Austroserbin zu den interessantesten Kabarettaufsteigern des Landes“ – Der Standard
„Klug und hochgradig amüsant“ – profil  

Weitere unabhängige Stimmen:
„Die macht das nur, um andere anzupatzen.“ – Sebastian Kurz
„Na, das hat’s im Dritten Reich nicht gegeben.“  – Jörg Haider
„Ich kenne keine Malarina, ich liebe Phillipa, hören Sie endlich auf mich anzurufen!“ – Heinz Christian Strache

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24 JAN
Montag, 19:30 Mathias Novovesky: Bildnis eines mittleren Charakters

Kosmopolit und Schrebergärtner, Philosoph und Gartenzwerg.
Amerika zu finden verdankte Columbus dem Zufall. Den Zufallswink des Schicksals gibts aber oft nur im Märchen. Schneewittchen ist bisher leider noch nicht aufgetaucht. Die will aber sowieso keinen Philosophen, und Zwerge lässt sie bekanntlich nur die Särge tragen.
Das könnte Novovesky, als ehemaliger Mitarbeiter des familiären Bestattungsunternehmen. Schneewittchen aber heiratet keine Philosophen, auch keine Zwerge und schon gar keinen Ponfinebara. Nur Prinzen!
Prinz wird man nur mit Glück. Das Glück wiederum ist ein Vogerl, wie man singt. Nur mag das Vogerl Novovesky nicht, es kann ihn nicht leiden und falls es ihm doch zu nahe kommt, *peep* es ihm auf den Schädel. Das soll dann allerdings wieder Glück bringen.

Sie können es 3 Mal drehen und 7 Mal wenden bis Sie an dieser Programmbeschreibung schwindelig werden, besser wäre Sie sehen es sich an, Mathias Novoveskys Soloprogramm.  

Regie: Gabi Rothmüller
Foto: Moritz Schell

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25 JAN
Dienstag, 19:00 Elena Wolff: APOKALYPSE Frau Kombiticket 25.01. Wählen Sie Tickets für beide Abendvorstellungen am 25.01. und erhalten Sie automatisch € 8,- Ermäßigung abgezogen!

Elena Wolff wurde in Berlin Kreuzberg geboren und wuchs in Kitzbühel auf. Entwickelte aufgrund dessen die Street-Credibility eines angeschossenen Goldhamsters mit Vorhautverengung und zog mit 14 nach Wien, um dort erste zaghafte Gehversuche in Richtung sexueller Befreiung zu wagen.

In ihrem Programm „APOKALYPSE Frau“ oszilliert die zynische Idealistin und idealistische Zynikerin zwischen Hedonismus, Nihilismus und Naivität, behandelt die Un-Tiefen der menschlichen Existenz und ihr ewiges Streben nach Utopie. Ein schonunglos provokanter Einblick ins Leben einer Halb-Deutschen Ex-Tirolerin, semifreiwilligen Temporärlinzerin, Wieder-Wienerin und desillusionierten Schauspielerin.
Vielleicht nicht Die Stimme ihrer Generation, vielleicht aber doch. Zumindest eine. Ein Gulasch der Selbstoffenbarung, die Blüte der Jugend, die Schrüte der Schrugend, ein Cuming-of-Age Mitte Zwanzig. Extrem laut und unglaublich nah. Sehr relevant. Sehr erotisch. Nicht jugendfrei.

"Eine Offenbarung"- Unabhängige Quelle

„Die Achtziger haben angerufen, sie wollen ihr kleinen Hängequastln zrück.“- Anonymer Roast-Battle-Besucher


Triggerwarnung: discussion of sexual assault/sexual and domestic violence, abortion, general grossness, body parts, homophobia, men, Speckknedl, eating disorders, mental illness, suicidal ideation, Tinder und Linz. Bussis.
not for emetophobics

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25 JAN
Dienstag, 20:30 Benedikt Mitmannsgruber: Exodus Kombiticket 25.01. Wählen Sie Tickets für beide Abendvorstellungen am 25.01. und erhalten Sie automatisch € 8,- Ermäßigung abgezogen!

20 Jahre ist er Teil der völlig überalterten und erzkatholischen Gesellschaft. 20 Jahre verbringt er in der Mühlviertler Eiszeit, den Sommer kennt er nur aus Erzählungen. Durch die unbarmherzige Kälte gefriert Mitmannsgrubers Lächeln ein, der einzige Ort, an dem es für kurze Zeit auftaut, ist die Kabarettbühne. Es gibt für ihn nur noch einen Ausweg: den Auszug, den Exodus. Mitmannsgruber zieht aus, aber nicht, um sein Volk zu retten. Das Volk ist verloren, gefangen im Alter, im Alkoholismus, in der Eiszeit.

Nein, er zieht aus, um sich vor seinem Volk zu retten, vor seiner Depression. Die Stadt soll ihn heilen, doch sie verführt ihn. Er wird Student. Er findet die Liebe. Immer weiter entfernt sich Mitmannsgruber von seinen katholischen Wurzeln und zieht damit Gottes gnadenlosen Zorn auf sich.

Benedikt Mitmannsgruber, Gewinner des Publikumspreises beim Freistädter Frischling, Sieger des Goldenen Ei in Ostermiething, Gewinner des Wiener Stadtfestes und Preisträger beim Salzburger Sprössling, entführt uns mit seiner monotonen, eintönigen Stimme und seiner stoischen Miene in die triste Einöde des kargen Mühlviertler Hochlands.

„Ein Talent, von dem man noch einiges hören wird.“ – Ö1

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26 JAN
Mittwoch, 19:30 Berni Wagner: Galapagos

Berni hat Probleme mit der Natur. Von Natur aus ist er nämlich nicht so schlau wie er gern wäre, sein Körper sieht von Natur nicht so aus wie er ihn gerne hätte und überhaupt ist er von Natur aus ein eher unzufriedener Mensch. Also attackiert er die Natur frontal - so lang es sie noch gibt! Er erzählt von der Entstehung der Welt, der Geschlechter, der Musik, des Humors und von Bildung als Verhütungsmittel. Er singt die Geschichte des Lebens, wie sie Sie noch nie gehört haben - als Katastrophe und Refrain:
Denn was ist Evolution anderes als aus dem Wasser zu kommen, um lernen zu können wie man ertrinkt? Viele Kabarettabende fragen wo wir uns hin entwickeln - Selten ist die Antwort: „Zum Amphibientum“. 

Einzigartiger Humor, Selbstironie, Figuren, Geschichten, Witze und Musik - In seiner neuen Show stürzt sich Berni Wagner mit allen Mitteln auf Depression, Sexualität, Religion, Natur und Geschichte:
Galápagos ist eine Schwimmstunde durch Bauchmuskeltraining, ein Spiel auf Leben und Artentod und eine Liebeserklärung an die Menschheit.

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27 JAN
Donnerstag, 19:30 Jimmy Schlager: Leberkaas Hawaii

Jimmy Schlager macht in seinem neuen Programm das, was er schon immer macht: sich wundern und darüber erzählen!
Mit der Gelassenheit eines „in Würde Gereiften“ nimmt er sein Publikum mit auf einen Streifzug durch die wilden Zeiten überlebter Katastrophen und Peinlichkeiten. Im bewährten Wechselspiel von Geschichten und Liedern werden die oft allzu unmenschlichen Menschlichkeiten diverser Zeitgenossen genüsslich aufbereitet.
Trauerspiele werden zur Komödie und unvereinbar Gegensätzliches wird zum Genuss, wie etwa Leberkaas und Ananas!

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28 JAN
Freitag, 16:00 Schneck & Co: Die Omama im Apfelbaum - 5+

Ist die zu einem Klassiker der deutschen Kinderliteratur avancierte Geschichte von einem Jungen und seinem fantasievollen Umgang mit der abenteuerlustigen „Und-wenn-sie-zu-hause-mit-dir-schimpfen-sag-ruhig-meine-Omama-hat´s-mir-erlaubt“-Omama und der liebenswerten „Du-Burschi-willst-mir-sicher-einen-Gefallen-tun“-Omama! Die Omama im Apfelbaum, nach dem gleichnamigen Buch von Miriam Lobe, wird bei Schneck + Co von einem Fingerwurm erzählt, mit sauren Puppen ertanzt und mit viel Live-Musik ersungen, zu einem poetischen Musiktheaterstück für Kinder.

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28 JAN
Freitag, 19:00 Gerhard Walter: Auf mich war ich nicht vorbereitet

„Finde Dich selbst!“ heißt es ja, und ich hab mir gedacht, ich fang einfach einmal irgendwo an.
Im Frühherbst 1643 wurde ich einstimmig mit einer Enthaltung zur Königin von England gewählt.
Als Chefchoreograph der Dachdeckerinnung (Sie sehen, ich suche noch) kann ich Ihnen aber Folgendes mitteilen: Für ein gelungenes Leben ist es wichtig, relativ selten von einer Straßenwalze überrollt zu werden.
Das schont die Stimmbänder und erhöht den Wiedererkennungswert. Nicht immer ist alles gut, aber Vieles ist schon einmal nicht schlecht. Manches ist sogar großartig.
Enjoy!

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29 JAN
Samstag, 16:00 Till Eulenspiegel: Tills große Abenteuer - 5+

Ein ermunterndes Schelmenstück für Klein und Groß mit viel Musik, Witz und Poesie.    

Für Kinder ab 5 Jahren 

Buch, Regie und Bühnenausstattung: Michaela Obertscheider 


Was macht der Till
Was macht er wieder
Der sitzt nicht still
Er trällert Lieder
Tanzt auf dem Seile und den Leuten auf der Nas‘ herum 

Der ist dumm
Das denken die Leut
Was Till wiederum freut 

Michaela Obertscheider hat sich nach den erfolgreichen Theaterstücken „Robin Hood“ und „Das hässliche Entlein“ nun eine weitere Heldengeschichte der traditionellen Literatur vorgenommen.
Sie aktualisiert Till Eulenspiegels klassische Streiche und ergänzt die familiengerechte Theaterfassung fürs Niedermair um sympathische und skurrile Figuren und frei erfundene Ereignisse. 

Es spielen:Viktoria Hillisch, Nikolaas von Schrader, Philip Guirola Paganini

Musik: Wolfgang Peidelstein

Assistenz für Regie und Bühnenausstattung: Katharina Gerlich

Hospitanz: Marie Reinherr, Melissa Atria

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29 JAN
Samstag, 19:00 Martin Kosch: Keine Ahnung, ABER TROTZDEM!

Stammt dieser Ausspruch von Adam und Eva?
Sind dadurch Kain und Abel entstanden?
Oder war es der Leitspruch Alfred Nobels, als er das Dynamit erfand?

Keine Ahnung, ABER TROTZDEM scheint sich diese nicht ausschließlich österreichische Weisheit wie ein roter Faden durch die Geschichte zu ziehen.
 
Kennen auch sie Menschen, die von bestimmten Themen überhaupt keine Ahnung haben, aber sich trotzdem groß einen aufsprechen?
Frei nach dem Motto: „Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung“.
Leider stehen solche Personen in der Hierarchie oft über einem und plötzlich findet man sich in einer Welt voller absurder Regeln und Vorschriften wieder.
Egal ob im Büro, im Straßenverkehr oder im Ehebett.

Falls sie jetzt noch immer keine Ahnung haben, ob sie ins Programm kommen sollen, das eine kann ich ihnen trotzdem versprechen:
Es wartet ein Co2 neutrales Pointenfeuerwerk auf sie, abgeschossen von österreichischen Alltagsfiguren mit großer Nachhaltigkeit.
Als lactosefreies Sahnhäubchen gibt es neben Sprach- und Dialektspielen den ein oder anderen Zaubertrick, der ihre Wahrnehmung nachhaltig fairtrade.

Laut führenden Ärzten und Apothekern ist Martin Kosch das beste Mittel gegen Lachintoleranz.
Laut nicht führenden Ärzten und Kurpfuschern auch, womit wir wieder beim Titel des Programmes wären.Regie: Andi Peichl
Foto: Rudi Ferder

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30 JAN
Sonntag, 19:30 Malarina: Serben sterben langsam

Wie integrieren wir uns, die Serben, eine Nation deren Image seit Kaisermord und Srebrenica schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, in einem Land wie Österreich, dessen Geschichtslehrer von ebendiesem Kaisermord mit nicht nachlassender Erschütterung berichten?

Malarina lädt zu einer Geschichtsstunde von Sarajewo nach Ibiza und verarbeitet in „Serben sterben langsam“ dem schmerzhaften Verlust HC Straches.

Der Weg der serbischen Gastarbeiter führte über Integration Classic hin zu Assimilation 1.0 aus Angst vor Haider. Aus Liebe zu HC Strache kam das Upgrade auf Assimilation 2.0 – Edition inklusive Xenophobie und Islamophobie extended Version.
Doch wie soll es für uns Serben ohne HC Strache weitergehen?  

Pressestimmen:
„Eine außergewöhnliche Mischung aus politsatirischer Geschichtsstunde und Ethnocomedy“ – Der Falter
„Malarina arbeitet sich charmant-scharfzüngig durch die größten Verletzungen der serbisch-österreichischen Bromance“ – Die Presse
„Malarina zählt mit ihrer Rolle als rechtsaffine Austroserbin zu den interessantesten Kabarettaufsteigern des Landes“ – Der Standard
„Klug und hochgradig amüsant“ – profil  

Weitere unabhängige Stimmen:
„Die macht das nur, um andere anzupatzen.“ – Sebastian Kurz
„Na, das hat’s im Dritten Reich nicht gegeben.“  – Jörg Haider
„Ich kenne keine Malarina, ich liebe Phillipa, hören Sie endlich auf mich anzurufen!“ – Heinz Christian Strache

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31 JAN
Montag, 19:30 Gunkl: So und anders - Eine abendfüllende Abschweifung

Es gibt verschiedene Arten von Unterschieden; es gibt quantitative und qualitative Unterschiede. Bei quantitativen Unterschieden geht es um „Mehr oder Weniger“, und bei qualitativen Unterschieden geht es gleich einmal um „Anders“.
Und der Unterschied zwischen diesen Unterschieden ist qualitativ. Also 1:0 für qualitative Unterschiede. Aber qualitative Unterschiede werden oft einmal quantitativ hergestellt; da wird etwas solange mehr, bis es nicht nur mehr ist sondern grundsätzlich anders.
Also 1:1.
Ob man das als einen Hinweis für Gerechtigkeit im Universum sieht oder nicht, hängt vermutlich davon ab, wie oft man schon Gerechtigkeit dringend gebraucht hat.

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Tickets ab 20,00 €
01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at