19. Januar 2026

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19 JAN
Montag, 19:30 Sonja Pikart: Halb Mensch
Halb Mensch

Ein Raum, eine Frau, ein paar Discokugelscherben.
Sonja Pikart steht am Fenster und versucht dabei, seriös auszusehen. Seit 4 Uhr morgens hat sie trainiert, meditiert und geräuchert – sowohl Tofu als auch böse Geister. Jetzt fragt sie sich, wie viele Weltkriege wohl schon entstanden sind, weil irgendeine Wohlfühlapp einem Faschisten gesagt hat: „Alles darf da sein. Du bist genug.“

Die Welt vor der Tür würde Sonja gerne als apokalyptischen Alptraum bezeichnen, doch eigentlich ist alles so wie immer: Manches ist so  furchteinflößend, dass man es verdrängen muss, aber es gibt auch NGOs, Eis und Faultierbabys. Würde sie überhaupt merken, wenn ein Punkt kommt, an dem die Stimmung kippt? Solange sie sich hier drin um ihr Kimchi kümmern kann, ist ja eigentlich alles gut. Es ist schön, gebraucht zu werden. Mit Herzenswärme ein Kohlgemüse zu nähren, das kann eine KI nämlich nicht.

Es beginnt eine fantastische Sci-Fi Reise in die eigene Seele, ein komischer Traum von einer verschlimmbesserten Welt, eine Suche nach Menschlichkeit in einer wiederverwendbaren Piñata.

Halb Mensch – eine U- und Dystopie. 

Anmerkung: Dieser Pressetext hat ChatGPT in den Arsch getreten!

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Tickets ab 24,00 €
20 JAN
Dienstag, 19:00 Benedikt Mitmannsgruber: 1996 tryout! Dauer 60 Minuten
1996

Wie aus dem Nichts ist Benedikt Mitmannsgruber über Nacht 30 geworden.Umgeben von Wald, Kühen und Bauernhöfen lässt er die letzten Jahre Revue passieren. 

Auf dem Dachboden seines Elternhauses entdeckt er ein vergilbtes Album, in dem sich ein Stammbaum seiner Familie befindet.

Für Benedikt Mitmannsgruber beginnt damit eine furiose Reise durch die Vergangenheit seiner Familie und durch seinen eigenen absurden Alltag. 

Die Reise beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf an der tschechischen Grenze. Dort entscheiden sich Benedikt Mitmannsgrubers Urgroßeltern dazu, 15 Kinder zu bekommen. In den 1960er Jahren werden Benedikt Mitmannsgrubers Eltern geboren. Sie verbringen ihre Kindheit neben dem Eisernen Vorhang in der tiefsten österreichischen Provinz. Keiner weiß so richtig, ob der kleine Streifen Land eigentlich zu Tschechien oder zu Österreich gehört. In den 1990er Jahren fällt der Vorhang und Benedikt Mitmannsgrubers Eltern entschließen sich, einen Sohn zu zeugen. Dieser wird in eine Welt geboren, in die er nie so richtig hineinpasst, die er aber mit all ihren schrulligen Bewohnern und  Eigenheiten trotzdem liebt. 

Eine Hommage an das Aufwachsen im Nirgendwo. Eine Liebeserklärung an die vergessenen Kaffs. Eine Reise in die eigene Vergangenheit. Ein skuriler Blick auf unsere Gesellschaft und auf eine aus den Fugen geratene Welt. 

Benedikt Mitmannsgrubers drittes Programm „1996“ ist seinen zwei Eltern und vier Großeltern gewidmet, die ihn trotz schwierigem Aufwachsen am Ende der Welt mit kaum Perspektiven zu dem Benedikt Mitmannsgruber geformt haben, der er heute ist!


Dauer: 90 Minuten
Regie: Jürgen Marschal

zur Website von Benedikt


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20 JAN
Dienstag, 20:45 Benedikt Mitmannsgruber: 1996 tryout! Dauer 60 Minuten
1996

Wie aus dem Nichts ist Benedikt Mitmannsgruber über Nacht 30 geworden.Umgeben von Wald, Kühen und Bauernhöfen lässt er die letzten Jahre Revue passieren. 

Auf dem Dachboden seines Elternhauses entdeckt er ein vergilbtes Album, in dem sich ein Stammbaum seiner Familie befindet.

Für Benedikt Mitmannsgruber beginnt damit eine furiose Reise durch die Vergangenheit seiner Familie und durch seinen eigenen absurden Alltag. 

Die Reise beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf an der tschechischen Grenze. Dort entscheiden sich Benedikt Mitmannsgrubers Urgroßeltern dazu, 15 Kinder zu bekommen. In den 1960er Jahren werden Benedikt Mitmannsgrubers Eltern geboren. Sie verbringen ihre Kindheit neben dem Eisernen Vorhang in der tiefsten österreichischen Provinz. Keiner weiß so richtig, ob der kleine Streifen Land eigentlich zu Tschechien oder zu Österreich gehört. In den 1990er Jahren fällt der Vorhang und Benedikt Mitmannsgrubers Eltern entschließen sich, einen Sohn zu zeugen. Dieser wird in eine Welt geboren, in die er nie so richtig hineinpasst, die er aber mit all ihren schrulligen Bewohnern und  Eigenheiten trotzdem liebt. 

Eine Hommage an das Aufwachsen im Nirgendwo. Eine Liebeserklärung an die vergessenen Kaffs. Eine Reise in die eigene Vergangenheit. Ein skuriler Blick auf unsere Gesellschaft und auf eine aus den Fugen geratene Welt. 

Benedikt Mitmannsgrubers drittes Programm „1996“ ist seinen zwei Eltern und vier Großeltern gewidmet, die ihn trotz schwierigem Aufwachsen am Ende der Welt mit kaum Perspektiven zu dem Benedikt Mitmannsgruber geformt haben, der er heute ist!


Dauer: 90 Minuten
Regie: Jürgen Marschal

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21 JAN
Mittwoch, 19:30 Toxische Pommes: Wunschlos unglücklich
Wunschlos unglücklich

Eine überzeugte Marxistin und linke Aktivistin erbt überraschend eine Altbauwohnung und stürzt in eine tiefe Krise. 

Ihrem bürgerlichen Schicksal zum Opfer gefallen, bleibt der Klassenverräterin nichts anderes übrig, als ihre bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen und in ihren frisch geerbten vier Wänden nach einem neuen Lebenssinn zu suchen. 

„Wunschlos unglücklich“ ist ein komisches Theaterstück von einem Menschen, der nichts von Theater versteht, für Menschen, die nichts von Theater halten.   

Getrieben von ihrer Begeisterung für die hässlichen Seiten des Lebens parodiert toxische Pommes die österreichische Gesellschaft und entlarvt sie gerne auch mal dort, wo es wehtut. Neben ihren satirischen Kurzvideos bespielt sie seit 2021 verschiedene Kabarettbühnen im deutschsprachigen Raum. 2024 ist ihr Debütroman „Ein schönes Ausländerkind“ bei Zsolnay erschienen.

Nach „Ketchup, Mayo & Ajvar“ ist „Wunschlos unglücklich“ ihr zweites Soloprogramm.

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22 JAN
Donnerstag, 16:00 Schneck + Co: In 80 Tagen um die Welt - 5+
In 80 Tagen um die Welt - 5+

Mit viel Fantasie haben SCHNECK + CO die Koffer gepackt und sind damit IN 80 TAGEN UM DIE WELT gefahren, geritten und geschwommen!
Als Reiseführer diente der legendäre Roman von Jules Verne über die Abenteuer von Mr. Fogg und seinem Diener Passepartout ...

Ein mysteriöser Bankraub und eine verrückte Wette bilden den Anfang dieser spektakulären Geschichte. Vom Ruderboot bis zum Dampfschiff, von der Eisenbahn bis zum Ritt auf einem verträumten Elefanten – kein Verkehrsmittel wird ausgelassen um die Welt in der vorgegebenen Zeit zu umrunden - auch wenn es manchmal zum in die Luft gehen ist.
Und so viel Live-Musik wie auf dieser Weltreise – vom Ganoven-Song bis zum Elefanten-Cha-cha-cha – gab es bei SCHNECK + CO noch nie!

IN 80 TAGEN UM DIE WELT – ein lustig-verrückter musikalischer Kinderkrimi mit toller Drehkulisse – für alle ab 5 Jahren.

Spieldauer circa 60 Minuten ohne Pause!

Mit Viktoria Hillisch und Peter (Schneck) Scheibenreif. 

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Tickets ab 13,00 €
22 JAN
Donnerstag, 19:30 Marvin Tare: Isaawaahsiin! PREMIERE!
Isaawaahsiin!

Isaawaahsiin!
Substantiv / Ausruf – afroösterreichisch (es ist ein Wahnsinn)
Aussprache: [iˈsaːwaʃiːn]
Bedeutung: Kann Freude, Unbehagen oder Verwirrung ausdrücken – manchmal alles gleichzeitig.

Ein Wort aus der afrikanischen Diaspora, das ein Gefühl beschreibt, das viele Menschen mit Migrationsgeschichte kennen: das Schwanken zwischen Staunen, Erschöpfung und Humor.

Der junge Stand-up-Kabarettist Marvin Tare, Sohn eines nigerianischstämmigen Musikers und einer Ennstaler Sozialarbeiterin, macht diesen Ausdruck, den er sich von seinem Vater geborgt hat, zum Leitmotiv seines Lebens und seines Programms. In seinen Nummern erkundet er die vielen Schattierungen seines Lebens. Zwischen Stadt und Land, afrikanisch und europäisch, zwischen Zugehörigkeit und Fremdsein sucht er nach Sinn, Halt – und …. Pointen.

Er fragt: Wie funktioniert sozialer Aufstieg? Bringen Pyramidensysteme etwas? Und wie sehr muss man sich selbst verkaufen, bevor man sich verliert? Mit viel Wortwitz, schauspielerischen Einlagen und spontanem Crowdwork balanciert Marvin Tare zwischen Stand-up, Kabarett und Culture Clash Comedy – manchmal authentisch, manchmal absurd, immer ehrlich. Für alle, die in der Kleinkunst nach frischen Stimmen suchen: Marvin Tare steht für einen Paradigmenwechsel auf der Bühne – mit einem Programm voller Nachklang und Ohrwurmgarantie.

>>> Website Marvin Tare

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23 JAN
Freitag, 16:00 Marko Simsa: Der kleine Bär und das Zirkusfest - 3+
Der kleine Bär und das Zirkusfest - 3+

Ein Theaterstück mit viel Musik mit Marko Simsa und Sebastian Simsa für Menschen ab 3
Nach dem gleichnamigen, im Annette Betz-Verlag erschienenen Bilderbuch

Eines Morgens wacht der kleine Bär auf, zupft den großen Bär an seinem Bärenfell und sagt: "Heute mach ich ein Zirkusfest!" Der große Bär findet das nicht gut. Denn was man dafür alles braucht! Das schaffen sie ja nie! Da bräuchten sie ja ein Zirkusorchester und Akrobaten und Clowns und Jongleure! Und natürlich auch das Publikum. Wie soll denn das nur funktionieren!?
Doch der kleine Bär lässt nicht locker. Er will es zumindest versuchen! Und eines vorweg: Er wird es schaffen! Am Schluss hilft sogar der große Bär ein bisschen mit. Und so gibt es ein Zirkusfest, wie es die Tiere des Waldes noch nie zuvor erlebt haben.

Viele Trommeln und andere Perkussionsinstrumente begleiten unsere zwei Bären durch die Geschichte. Und natürlich auch ihr junges Publikum. Denn sie brauchen nicht nur viele Sängerinnen und Sänger für ihr "Bärenlied", sondern auch Akrobaten und Musiker und Jongleure. Kurz gesagt, sie brauchen die vielen Freunde des kleinen Bären, ohne deren Hilfe das Zirkusfest wirklich nicht gut gelingen könnte!

Es spielen:
Sebastian "kleiner Bär" Simsa – Perkussion & Schauspiel
Marko "großer Bär" Simsa - Schauspiel

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23 JAN
Freitag, 19:30 Maria Muhar: Mariannengraben
Mariannengraben

Ein in die Jahre gekommenes Tankstellen-Bistro am tiefsten Punkt Österreichs, dem Mariannengraben. 113 Meter über dem Meeresspiegel wandert, neben diversen Getränken, das Weltgeschehen über den klebrigen Tresen: Misslungene Grillabende, die Unfähigkeit aus einer EU-genormten Buttermilchpackung zu trinken, hardcore Liebeskummer und die ewige Treue zum Verbrenner im Autoland Österreich.
Angetrieben von Melange und Marillenschnaps ist man bald bei den ganz großen Begriffen angelangt: bei Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit. Bei Macht, Status und seinen Symbolen. Zu später Stunde scheinen sich die verhärteten Fronten keinen Millimeter mehr zu bewegen – nur das Sturmtief Herta nimmt zügig Fahrt auf die Tankstelle auf. Und während der Wasserspiegel steigt, beginnen auch im Mariannengraben die eben noch klar gezogenen Linien zu verschwimmen.

Zwischen düsterem Schmäh und existenzieller Dringlichkeit schlittert Maria Muhar durch eine aberwitzige Reflexion über eine Zeit, die kaum mehr zu fassen ist. Es sei denn, man packt am tiefsten Punkt an.

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24 JAN
Samstag, 16:00 Alice im Wunderland: nach Lewis Carroll, 5+
nach Lewis Carroll, 5+

Zwischen Renovierungschaos und Radiotönen findet Alice, getrieben von lähmender Langeweile, eine geheimnisvolle Tür - und stolpert in eine Welt, die bunter, verrückter und magischer nicht sein könnte. Ein fantastischer Ort, an dem nichts mehr ist wie es scheint.

Denn hier lächeln Katzen, bevor man sie sieht und beim Teetrinken fällt man sich ständig ins Wort. Hier ist jeder Tag NICHT-Geburtstag und rätselhafte Raupen geben Rat. Hier herrscht eine Königin, die mit der Farbe blau auf Kriegsfuss steht und kauzige Zwillinge singen für dich. Und manchmal ist man riesengroß und einen Augenblick später winzig klein. Nichts folgt den Regeln, alles ist möglich - Oder ist das alles sowieso nur ein wilder Traum?

Alice stapft und strauchelt durch das mitreißende Chaos und findet letztendlich sogar einen Weg zurück nach Hause. Aber im Wunderland führt kein Pfad geradeaus und wer Fragen stellt bekommt selten einfache Antworten. Sicher ist nur eines: Wer sich einmal in diese Welt voller Wunder hineinwagt, kommt verändert zurück ... und vielleicht liegt das Wunderland gar nicht hinter einer Tür, sondern tief in uns selbst, dort wo die Fantasie beginnt und die Wirklichkeit eine Pause macht. 

Regie: Caroline Richards
Schauspiel: Ilvie Moritz, Reinhold G. Moritz
Text/Musik: Stefan Lasko
Kostüm: Sigrid Dreger
Assistenz: Cecile Püpke
Video: Patricia Melicha
Große Füße: Alois Ellmauer
Siebenschläfer Puppe: Mary Jane Fritsch

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24 JAN
Samstag, 19:30 Didi Sommer: Endlich Sommer
Endlich Sommer

Didi Sommer wurde im Winter als Dietmar Sommer geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen, lebt und arbeitet aber schon mehr als die Hälfte seines Lebens in Wien.
Dort pflegt er seine Mundart, in der er nicht nur spricht, sondern auch schreibt – und zwar alles: seine E-Mails, seine SMS und WhatsApp und natürlich auch seine Geschichten.
Nomen est Omen – sein Name ist Programm, denn "Diet" bedeutet "Volk" und "mar" heißt "sagenhaft", er ist somit ein Geschichtenerzähler aus dem Volk. Man lauscht gerne und gespannt seinen pointierten Lebens-Geschichten, in denen man sich als Mensch wiederfindet.
Die schönsten Geschichten schreibt eben das Leben und Didi Sommer bringt sie unters Volk. Aber bitte Diet nicht mit Diät verwechseln, denn mit Diäten wurde er schon als Kind gequält und deswegen liebt er heute das Essen umso mehr.

Regie: Nadja Maleh

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25 JAN
Sonntag, 16:00 Alice im Wunderland: nach Lewis Carroll, 5+
nach Lewis Carroll, 5+

Zwischen Renovierungschaos und Radiotönen findet Alice, getrieben von lähmender Langeweile, eine geheimnisvolle Tür - und stolpert in eine Welt, die bunter, verrückter und magischer nicht sein könnte. Ein fantastischer Ort, an dem nichts mehr ist wie es scheint.

Denn hier lächeln Katzen, bevor man sie sieht und beim Teetrinken fällt man sich ständig ins Wort. Hier ist jeder Tag NICHT-Geburtstag und rätselhafte Raupen geben Rat. Hier herrscht eine Königin, die mit der Farbe blau auf Kriegsfuss steht und kauzige Zwillinge singen für dich. Und manchmal ist man riesengroß und einen Augenblick später winzig klein. Nichts folgt den Regeln, alles ist möglich - Oder ist das alles sowieso nur ein wilder Traum?

Alice stapft und strauchelt durch das mitreißende Chaos und findet letztendlich sogar einen Weg zurück nach Hause. Aber im Wunderland führt kein Pfad geradeaus und wer Fragen stellt bekommt selten einfache Antworten. Sicher ist nur eines: Wer sich einmal in diese Welt voller Wunder hineinwagt, kommt verändert zurück ... und vielleicht liegt das Wunderland gar nicht hinter einer Tür, sondern tief in uns selbst, dort wo die Fantasie beginnt und die Wirklichkeit eine Pause macht. 

Regie: Caroline Richards
Schauspiel: Ilvie Moritz, Reinhold G. Moritz
Text/Musik: Stefan Lasko
Kostüm: Sigrid Dreger
Assistenz: Cecile Püpke
Video: Patricia Melicha
Große Füße: Alois Ellmauer
Siebenschläfer Puppe: Mary Jane Fritsch

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25 JAN
Sonntag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Fehlerfrei
Fehlerfrei

Clemens Maria Schreiner steht zu all seinen Fehlern – er macht nur keine.

Er kann einen Drucker kalibrieren, eine Lampe montieren, ein Ei pochieren und alle Wörter dieses Satzes buchstabieren. Er isst Sushi mit Stäbchen aber ohne Thunfisch, spricht passabel Französisch und regelmäßig mit seinen Pflanzen. Er kann Goethe zitieren, das Jugendwort des Jahres unfallfrei in einem Satz verwenden und hat noch dazu die Größe, sich beides zu verkneifen. Er hat mit der richtigen Frau das richtige Kind, hat im richtigen Stadion Kryptowährungen gekauft und er weiß,dass es in diesem Fall Stadium heißen muss. Aber jetzt tauscht er seinen permanenten Perfektionismus gegen den Mut zur Lücke!

Das Motto des Abends ist also: weg von der suboptimalen Selbstoptimierung und hin zur ungetrübten Fehlerfreude. Clemens Maria Schreiner findet auf jede falsche Antwort unendlich viele richtige Fragen. Denn man kann vieles falsch machen – aber nie alles richtig.

Regie: Leo Lukas

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26 JAN
Montag, 19:30 Marvin Tare: Isaawaahsiin!
Isaawaahsiin!

Isaawaahsiin!
Substantiv / Ausruf – afroösterreichisch (es ist ein Wahnsinn)
Aussprache: [iˈsaːwaʃiːn]
Bedeutung: Kann Freude, Unbehagen oder Verwirrung ausdrücken – manchmal alles gleichzeitig.

Ein Wort aus der afrikanischen Diaspora, das ein Gefühl beschreibt, das viele Menschen mit Migrationsgeschichte kennen: das Schwanken zwischen Staunen, Erschöpfung und Humor.

Der junge Stand-up-Kabarettist Marvin Tare, Sohn eines nigerianischstämmigen Musikers und einer Ennstaler Sozialarbeiterin, macht diesen Ausdruck, den er sich von seinem Vater geborgt hat, zum Leitmotiv seines Lebens und seines Programms. In seinen Nummern erkundet er die vielen Schattierungen seines Lebens. Zwischen Stadt und Land, afrikanisch und europäisch, zwischen Zugehörigkeit und Fremdsein sucht er nach Sinn, Halt – und …. Pointen.

Er fragt: Wie funktioniert sozialer Aufstieg? Bringen Pyramidensysteme etwas? Und wie sehr muss man sich selbst verkaufen, bevor man sich verliert? Mit viel Wortwitz, schauspielerischen Einlagen und spontanem Crowdwork balanciert Marvin Tare zwischen Stand-up, Kabarett und Culture Clash Comedy – manchmal authentisch, manchmal absurd, immer ehrlich. Für alle, die in der Kleinkunst nach frischen Stimmen suchen: Marvin Tare steht für einen Paradigmenwechsel auf der Bühne – mit einem Programm voller Nachklang und Ohrwurmgarantie.

>>> Website Marvin Tare

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27 JAN
Dienstag, 19:00 Andreas Rainer: Wiener Alltagspoeten Dauer 60 Minuten
Wiener Alltagspoeten

Seit sieben Jahren sammelt der Wiener Alltagspoet Andreas Rainer Zitate, Situationen und Skurrilitäten aus dem Wiener Alltag. Sein Blick in der Stadt der großen Bühnen richtet sich vor allem auf die kleinen Gassen, Kaffeehäuser, U-Bahnstationen und Supermärkte, in denen sich tagtäglich Komödie und Tragödie die Hand geben. Nach vier Bestsellern tritt er nun erstmals selbst auf die Bühne, um an einem Abend das Unmögliche zu versuchen: einen Leitfaden zu erarbeiten, wie man die lebenswerteste Stadt der Welt überlebt.

Wie kann es sein, dass Wien gleichzeitig die lebenswerteste, aber auch die unfreundlichste Stadt der Welt ist? Wieso haben wir die Muße, den ganzen Tag im Kaffeehaus zu vertrödeln, schreien aber panisch nach einer zweiten Kassa, wenn drei Leute vor uns im Supermarkt anstehen? 

Anhand von Bildern und Zitaten aus dem Wiener Alltag wird einen Abend lang das Bild einer Stadt gezeichnet, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.

Für Wiener*innen und alle, die es noch werden wollen. Manchmal steht nur ein Spritzer zwischen Rettung und Weltuntergang. 

Wiener Alltagspoeten auf instagram

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27 JAN
Dienstag, 20:45 Evelin Pichler: Taschenglück Dauer 60 Minuten
Taschenglück

Welche 5 Gegenstände würden Sie in Ihre Tasche packen?
Ihr Handy? Brieftasche? Taschenmesser? Eine Basilikum-Topfpflanze?
Wie wäre es mit etwas Glück?

Taschenglück ist viel mehr als nur der billige Silvesterglücksbringer, der zwischen den Münzen verschimmelt und an einem einzelnen, vor Jahren abgelaufenen Hustenzuckerl kleben bleibt. Es ist die Magie, mit der Mary Poppins trickst, wenn ihr pädagogisches Wissen nicht mehr reicht. Es ist der Kompass, der einem auf einer impulsiven und im Suff geplanten Amerika-Reise den Weg zeigt. Es ist das kleine Fünkchen Glück, das man braucht, damit die ÖBB einmal pünktlich erscheint. Der Leatherman des Schicksals ist in vielfältigsten Gebieten beheimatet, von der Levis-Hosentasche bis zur Louis-Vuitton-Hundehängemattenhandtasche.
Denn oft ist alles, was man eingesteckt haben muss, nur etwas Glück. Wie man mit diesem Universaltool das Leben meistert und wie es sie schon aus manch brenzliger Situation gerettet hat, erzählt die mehrfach ausgezeichnete Kabarettistin Evelin Pichler in ihrem neuen Soloprogramm  "Taschenglück“.

Es erwartet Sie ein humorvoller Abend voller Pointen, Wortwitz und Sarkasmus, der
Lachmuskeln und Hirnwindungen beansprucht.

>>> Website Evelin Pichler

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28 JAN
Mittwoch, 19:30 Hosea Ratschiller: HAPPY PLACE
HAPPY PLACE

Der Hosea ist in der Stadt. Und staunt nicht schlecht. Es gibt jetzt ein Geschäft, das hat immer offen, aber da ist kein Mensch. Nie! Dort arbeitet auch keiner. Es ist der reinste Asozialmarkt. Wie willst du so eine Welt noch schönreden? Es muss was passieren!
Der Hosea ist in der Stadt. Und findet helle Worte für dunkle Zeiten. Dann geht das Licht an. Endlich ist Showtime. Hereinspaziert! Lachen Sie alles raus, Sie sind in besten Händen.
Herzlich Willkommen am Happy Place!

Regie: Petra Dobetsberger

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29 JAN
Donnerstag, 16:00 Tanja Ghetta: Trotzphase Junior - 4+
Trotzphase Junior - 4+

Tschagggaaaaaaaa! Das erste Kinderkabarett ist da!
                                                                              
„Ich will, ich will, ich will!“ Aber: es gibt Eltern, und die wollen was anderes, und zwar immer das Beste für Euch! Stellt Euch nicht so an und seid doch endlich brav. Wie? Was?? Brav???    
Brav sein hört sich doch gar nicht gut an. Das finden auch Tanja, ihr frecher Freund Fredl Semmelknödel und seine reizende Freundin Easy Freezy! Dass das Zusammenleben einfach ist, hat doch niemand behauptet, aber mit einer gehörigen Portion Humor und einer Prise Lässigkeit, ist es auch wieder das Schönste auf der Welt! 

Ein Kabarett für alle Menschen ab 4 Jahren!  


Regie: Gerhard Walter
Puppenbau: Christian Schlechter
Foto: Martin Moravek

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29 JAN
Donnerstag, 19:30 Aliosha Biz: Ortstaxe special guest: Roman Grinberg
Ortstaxe

Nach dem Achtungserfolg seines ersten Programms „Der Fiddler ohne Ruf" kehrt der Geiger und Kabarett-Quereinsteiger Aliosha Biz mit dem Programm „ORTSTAXE“ (Tirolerisch ausgesprochen) auf die heimischen Kabarettbühnen zurück.
Aber was heißt zurück. Er war ja auch gar nicht weg. Er knüpft nahtlos dort an, wo er gerade erst aufgehört hat. Im Gepäck natürlich seine skurrilen Geschichten aus der ehemaligen Sowjetunion, aus seiner niederösterreichischen Nebenwohnsitz-Wahlheimat, und natürlich auch aus den Tiroler Bergen, mit denen er sich so „gern“ sportlich auseinandersetzt. Ob die Ortstaxe allein das ist, was man bei einem Urlaub zusätzlich zu der Hotelrechnung entrichtet, und ob es allein mit Geld zu begleichen ist, erfährt man am Schluss. Vielleicht.
Musik gibt es natürlich nach wie vor auch – Aliosha hat schließlich nie aufgehört, ein Fiddler zu sein!

Regie: Omar Sarsam

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30 JAN
Freitag, 16:00 Schneck + Co: Die Omama im Apfelbaum - 5+
Die Omama im Apfelbaum - 5+

"Die Omama im Apfelbaum" ist die zu einem Klassiker der deutschen Kinderliteratur avancierte Geschichte von einem Jungen und seinem fantasievollen Umgang mit der abenteuerlustigen „Und-wenn-sie-zuhause-mit-dir-schimpfen-sag-ruhig-meine-Omama-hat´s-mir-erlaubt“-Omama und der liebenswerten „Du-Burschi-willst-mir-sicher-einen-Gefallen-tun“-Omama! Die Omama im Apfelbaum, nach dem gleichnamigen Buch von Miriam Lobe, wird bei Schneck + Co von einem Fingerwurm erzählt, mit sauren Puppen ertanzt und mit viel Live-Musik ersungen, zu einem poetischen Musiktheaterstück für Kinder.

Mit Viktoria Hillisch und Peter (Schneck) Scheibenreif. 

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30 JAN
Freitag, 19:30 Elli Bauer: fAngst?
fAngst?

"Einmal im Leben", denkt sich Elli, "will ich so mutig sein wie eine Stadttaube."

In ihrem dritten Programm "fAngst?" zeigt Elli Bauer wie wir Menschen mit Angst tanzen. Um Angst herumtanzen. Aber auch wie wir aus unserer Angst wieder heraustanzen können. Wie kratze ich gekonnt eine juckende Stelle, die man in der Öffentlichkeit nicht kratzen darf, ohne die Hände zu
benutzen? Wie stehe ich, nachdem ich gestolpert bin, lässig vom Boden wieder auf? Wie oft kann ich ein Stück Marmorkuchen vom Buffet holen, um beim Vernetzungstreffen mit niemandem reden zu müssen? Lassen Sie sich von Elli an der Hand nehmen und erleben Sie einen Bachata der Neurosen. Tanzen Sie Tango mit Ihren Sorgen und präsentieren Sie Ihre Unsicherheiten mit Jazz-Hands.

Das Leben ist ein konstanter Balance-Akt mit Hebefigur. Denn, wenn wir das Gleichgewicht verlieren, rufen wir doch alle das gleiche: fAngst mi?

Website Elli Bauer

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31 JAN
Samstag, 19:30 Nils Heinrich: Brückentage in Übergangsjacke WIEN-PREMIERE!
Brückentage in Übergangsjacke

Nils Heinrich hat keine Bedenken bezüglich seiner ganz persönlichen Zukunft. Jeder muss heute gucken, wo er ganz persönlich bleibt. Im Flugzeug, im Bunker, im selbstfahrenden Auto, im Flugtaxi. Auch hierzulande. Und Heinrich heißt Heinrich. Mega! Deutscher geht's nicht. Er ist fein raus, haha! Dunkelblond, blaugraue Augen. Halt: BlauGRAU, das Blau ist ostdeutsch akzentuiert! Wenn das Justizsystem geschliffen, der Polizeiapparat umgebaut
und die Medien synchronisiert wurden, sagt er privat einfach wie früher das, was die da oben hören wollen. Er muss nur abchecken, wie. Leute unter 20 erreicht man über 4chan oder 8kan, wohingegen Menschen zwischen 30 und 50 per WhatsApp kommunizieren.
Die eigenen Eltern schicken einem SMS und das Festnetztelefon haben viele nur noch wegen Oma. Und dann fragt man da rein: „Was findest du cringe, was ist nice, was geht ab?“

zur Website von Nils Heinrich

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at