01 MAR
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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Tickets ab 20,00 €
02 MAR
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show PREMIERE!

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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03 MAR
Dienstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Schwarz auf Weiß

Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. 

Das kann man natürlich so nicht sagen. Aber oft genügt schon die Schlagzeile. Steht ja da. Schwarz auf Weiß. Wenn aber die Feder wirklich mächtiger ist als das Schwert – warum beherrschten dann nicht Gänse das Mittelalter? Und was kann man überhaupt noch glauben?

Die News sind fake, die Fakten alternativ – und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Es braucht einen Abend, der Klarheit schafft. Jemanden, der die Dinge beim vollen Namen nennt: Clemens Maria Schreiner. Die Zähne geweißt und die Akten geschwärzt tritt er vor sein Publikum. Auf Worte müssen Taten folgen – aber davor sollten die Worte den Daten folgen.

Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich Clemens Maria Schreiner einen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne.Und Grau ist das neue Bunt.

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04 MAR
Mittwoch, 19:30 Rudi Schöller: Es gibt nur einen

Wird Ihre To-Do-Liste auch immer länger? Rückt bei Ihnen auch ständig eine Deadline näher? Gähnen Ihre Laufschuhe Sie auch so vorwurfsvoll an? Sehen Sie auch so viele Urlaubsfotos auf Instagram? Fragen Sie sich auch manchmal, wie die anderen das machen? 

Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener „Vormärz“ von „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Er ist gerade in der Mitte des Lebens angekommen. Zeit für eine Halbzeit-Analyse. Wenn da nur sonst nicht so viel zu tun wäre. Doch da kommt die Lösung… 

Ein Programm über Selbstoptimierung und Gelassenheit, Älter werden und die 90er-Jahre, Fußball und Yoga, Nachhaltigkeit und Billigfluglinien, Kinder und das Schulsystem, Abende zu viert und Momente allein, Erfolg und das Geheimnis des Glücks. 

Im Grunde geht es einfach um die Frage, wie wir alles unter einen Hut bringen sollen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Regie: Petra Dobetsberger

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05 MAR
Donnerstag, 19:30 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel.
Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

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06 MAR
Freitag, 19:00 Der Machatschek: Dunkelschwarze Lieder

Franz Joseph Machatschek ist Wiener. Dafür kann er nichts. Er macht Musik. Da ist er schuldig. Rechtskräftig verurteilt. Lebenslänglich.
Leute vergleichen ihn mit Ludwig Hirsch, Helmut Qualtinger und Georg Kreisler. Er selbst sagt, „I moch was i kann“.
Mit seiner urtypischen Melange aus charmantem Grant und bissigem Wortwitz fabriziert Franz Joseph Machatschek, genannt „Der Machatschek“, diese speziellen Lieder, die wie ein Kuss mitten ins Herz und ein Faustschlag mitten in die Magengrube wirken.
Seinem aktuellen Programm geht eine Vorwarnung voraus. „Nichts für schwache Nerven!“
So ist die Wiener Seele nun mal. Hart aber herzlich. Lieder wie Gehma Giflterschaun, Lossts mi sterben, Mei Schatzi, der Demenz-Tango und die Bussi- Bussi-Muttertagspolka lassen erahnen, dass hier kaum ein Tabu ausgelassen wird. Ohrwürmer und Lachattacken sind garantiert.

Franz Joseph Machatschek ist ehemaliger Maurer aus Wien Simmering und Erfinder der „Original Wiener Liederatur“. Seine Lieder sind voll Tiefgang und Poesie, verlocken zum Mitlachen und Mitsingen und werden durch Geschichten aufgelockert, die stets ein liebevolles Augenzwinkern als Taschentuch bereit halten.
Der Machatschek nimmt Sie bei der Hand und bringt Sie dann auch sicher wieder nach Hause.

„Wienerlieder gegen den Strich gebürstet“, TAZ

„Wir sind`s gewohnt, verarscht zu werden“, Süddeutsche Zeitung

„Machatschek steht für Trash mit Herz und Hirn“, Falter

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06 MAR
Freitag, 22:00 Late Night! Kurt Razelli: TV Mania

Der Meister des TV-Samplings zappt sich in "TV Mania" erneut durch seine selbstgestalteten Fernsehkänale, wo es nur so von skurrilen News, erstaunlichen Entdeckungen und herrlichen Blödsinnigkeiten strotzt.
Da gibt es etwa Aufregung über einen Steinpenis in Traunkirchen, gesellschaftspolitische Überforderung wegen Homosexualität in Uganda oder einen älteren Mann, von dem man munkelt, er würde Kampfighterjets besitzen.
Selbsternannte Experten geben Tipps, wie man auf der Toilette Wasser spart, Kinder vom Streit um die Schaukel abhält, den Müll richtig entsorgt oder das berüchtigte Hundegacke-Problem löst.
Freilich wird dann auch noch ins Hohe Haus geschaltet, wo sich die heimischen PolitikerInnen bekanntermaßen stets mit kniffligen Themen auseinandersetzen.

Razelli nimmt den Menschen die Blätter von den Mündern; hier sprechen sie klar aus, was Sache ist. Egal, ob man eingefleischter Razelli-Fan oder "TV Mania"-Newcomer ist: Die Mischung aus musikgewordenen Alltagsgeschichten und rhythmisch choreographierten Bonmots ist eine äußerst amüsante Reise durch bekannt-humorvolle Razelli-Hadern ("Bringta, bringta", "7200 Schilling", etc.) und frischen Fernseh-Fundstücken.

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07 MAR
Samstag, 19:00 Christoph Fritz: Das Jüngste Gesicht

In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt.

Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter. Schlussendlich schafft er es sogar, den Bogen soweit in die Gegenwart zu spannen, dass der Pfeil der Wahrheit die Herzen der Zuschauer durchdringt und ihn blutüberströmt auf der Bühne zurücklässt. Oder auch nicht. Was bleibt ist nichts weiter als die absolute Erkenntnis: Christoph Fritz ist DAS JÜNGSTE GESICHT.

Regie: Vitus Wieser

Foto: Roland Ferrigato

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07 MAR
Samstag, 22:00 Late Night! Heli Deinboek: Guade Nacht!

Die Fortsetzung der beliebten Heli Deinboek „Late Night Show“ im Niedermair, diesmal in düsterer Bar Atmosphäre, bluesig mitgetragen vom unverzichtbaren Mann am Klavier (Oliver Jung). „Guade Nacht!“ zu sagen und zu singen, ist in diesen makabren Polit-Zeiten schließlich ein MUSS selbstbefreiender Psycho-Hygiene.. Neue Wiener Cover Versionen, dunkle Blues-Grooves und gemeine Balladen warten auf die subversive Fan-Gemeinde.

Heli Deinboek - g, voc
Oliver Jung - p

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08 MAR
Sonntag, 19:00 Niedermair Extern! Severin GROEBNER, Hosea RATSCHILLER und Stefanie SARGNAGEL: Letzte Wiener Lesebühne Externe Veranstaltung im Schauspielhaus Wien!

Und es geht weiter. 
Die Letzte Wiener Lesebühne zieht ins Schauspielhaus.
Das Konzept ist einfach, aber bestechend: Lustige Menschen treffen sich regelmäßig, um dem geneigten Publikum ihre neuesten, humoristischen Kurzgeschichten, Lieder, Monologe oder Experimentallyrik vor zu lesen. Dazu gibt es (mindestens) einen Gast und gekühlte Getränke. 
Wahrlich, ich sage euch, Hosea Ratschiller (Salzburger Stier 2017), Stefanie Sargnagel (Bachmann-Publikumspreis 2016) und Severin Groebner (Österreichischer Kabarettpreis 2013) erheben erneut ihre Kelche zum Bunde der "Letzte Wiener Lesebühne".
Sie tun dies zu Ihrem Gedächtnis. Und für die Weltrevolution. Oder zumindest die umfassende Erheiterung der Stadt Wien.


12.01.: Gäste: Marc Carnal, Rapper lesen Rapper (David Scheid, Dorian Pearce, …), Fuzzman
            Hosts: Severin Groebner, Hosea Ratschiller, Stefanie Sargnagel

09.02.: Gäste: Sue Phillis Baker, Jennifer Fasching, Tereza Hossa, Maria Muhar, Fuzzman
            Host: Stefanie Sargnagel

08.03.: Gäste: Guido Tartarotti, Peter Waldeck, Vinzenz Wizlsperger, Fuzzman
            Host: Severin Groebner

05.04.: Gäste: 10 Jahre Welt Ahoi Jubiläums Gala mit Stefan Deisenberger, Maria Hofstätter, Thomas Maurer, Martin Puntigam, Lukas Tagwerker, Fuzzman
            Host: Hosea Ratschiller

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Tickets ab 10,00 €
08 MAR
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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09 MAR
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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10 MAR
Dienstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Schwarz auf Weiß

Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. 

Das kann man natürlich so nicht sagen. Aber oft genügt schon die Schlagzeile. Steht ja da. Schwarz auf Weiß. Wenn aber die Feder wirklich mächtiger ist als das Schwert – warum beherrschten dann nicht Gänse das Mittelalter? Und was kann man überhaupt noch glauben?

Die News sind fake, die Fakten alternativ – und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Es braucht einen Abend, der Klarheit schafft. Jemanden, der die Dinge beim vollen Namen nennt: Clemens Maria Schreiner. Die Zähne geweißt und die Akten geschwärzt tritt er vor sein Publikum. Auf Worte müssen Taten folgen – aber davor sollten die Worte den Daten folgen.

Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich Clemens Maria Schreiner einen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne.Und Grau ist das neue Bunt.

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Tickets ab 19,00 €
11 MAR
Mittwoch, 19:30 Rudi Schöller: Es gibt nur einen

Wird Ihre To-Do-Liste auch immer länger? Rückt bei Ihnen auch ständig eine Deadline näher? Gähnen Ihre Laufschuhe Sie auch so vorwurfsvoll an? Sehen Sie auch so viele Urlaubsfotos auf Instagram? Fragen Sie sich auch manchmal, wie die anderen das machen? 

Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener „Vormärz“ von „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Er ist gerade in der Mitte des Lebens angekommen. Zeit für eine Halbzeit-Analyse. Wenn da nur sonst nicht so viel zu tun wäre. Doch da kommt die Lösung… 

Ein Programm über Selbstoptimierung und Gelassenheit, Älter werden und die 90er-Jahre, Fußball und Yoga, Nachhaltigkeit und Billigfluglinien, Kinder und das Schulsystem, Abende zu viert und Momente allein, Erfolg und das Geheimnis des Glücks. 

Im Grunde geht es einfach um die Frage, wie wir alles unter einen Hut bringen sollen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Regie: Petra Dobetsberger

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12 MAR
Donnerstag, 19:30 Christoph Grissemann & Manfred Englmayr: Die Samuel Pepys Show

Aus den Aufzeichnungen eines besessenen Tagebuchschreibers im England des 17. Jahrhunderts

Mit Christoph Grissemann als Samuel Pepys & Manfred Engelmayr als Pepys‘ Gattin und Musiker

Samuel Pepys saemuel piːps war der wohl manischste Tagebuchschreiber der Geschichte. Zehn Jahre (1660 – 1669) schrieb der Beamte des Londoner Flottenamtes täglich stundenlang an seinem monströsen, geheimen Tagebuch, das am Ende 4000 Seiten stark war. Er platzt vor Mitteilungssucht – alles, wirklich alles wird verzeichnet:

Das Nüsse Sammeln im Wald, die Prügelstrafe für stetig wechselnde Dienstmädchen, ein Perückenkauf, Theaterbesuche, Saufgelage, politische Geschehnisse und erotische Abenteuer unterm oder auf dem Wirtshaustisch („Gott verzeih‘s...“). Verdauungsfragen werden genauso ausführlich thematisiert wie die gepuderten Nasen der Mätressen des Königs.

Pepys versuchte unter allen Umständen zu vermeiden, dass andere Personen von seinen Notizen erfuhren oder gar seine Aufzeichnungen entschlüsselten - schon gar nicht seine Frau –, und verfasste es daher in Geheimschrift. So entstand ein Tagebuch von historischer Dimension, zutiefst komisch und hochinteressant.

Christoph Grissemann gibt an diesem Abend Samuel Pepys. Mit im Boot: Komponist und Musiker Manfred Engelmayr („Bulbul“), ein Künstler, dem man nachsagt, selbst auf fünf Spaghetti (gekocht) noch tadellos Harfe spielen zu können.

1.3.1662. Mit meiner Frau in „Romeo und Julia“. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe. Dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen.

„Samuel Pepys ist der KING der Gattung Tagebuch“ (Arno Schmidt)

Spieldauer 65 Minuten ohne Pause!

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Tickets ab 20,00 €
13 MAR
Freitag, 19:00 Christoph Grissemann & Manfred Englmayr: Die Samuel Pepys Show

Aus den Aufzeichnungen eines besessenen Tagebuchschreibers im England des 17. Jahrhunderts

Mit Christoph Grissemann als Samuel Pepys & Manfred Engelmayr als Pepys‘ Gattin und Musiker

Samuel Pepys saemuel piːps war der wohl manischste Tagebuchschreiber der Geschichte. Zehn Jahre (1660 – 1669) schrieb der Beamte des Londoner Flottenamtes täglich stundenlang an seinem monströsen, geheimen Tagebuch, das am Ende 4000 Seiten stark war. Er platzt vor Mitteilungssucht – alles, wirklich alles wird verzeichnet:

Das Nüsse Sammeln im Wald, die Prügelstrafe für stetig wechselnde Dienstmädchen, ein Perückenkauf, Theaterbesuche, Saufgelage, politische Geschehnisse und erotische Abenteuer unterm oder auf dem Wirtshaustisch („Gott verzeih‘s...“). Verdauungsfragen werden genauso ausführlich thematisiert wie die gepuderten Nasen der Mätressen des Königs.

Pepys versuchte unter allen Umständen zu vermeiden, dass andere Personen von seinen Notizen erfuhren oder gar seine Aufzeichnungen entschlüsselten - schon gar nicht seine Frau –, und verfasste es daher in Geheimschrift. So entstand ein Tagebuch von historischer Dimension, zutiefst komisch und hochinteressant.

Christoph Grissemann gibt an diesem Abend Samuel Pepys. Mit im Boot: Komponist und Musiker Manfred Engelmayr („Bulbul“), ein Künstler, dem man nachsagt, selbst auf fünf Spaghetti (gekocht) noch tadellos Harfe spielen zu können.

1.3.1662. Mit meiner Frau in „Romeo und Julia“. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe. Dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen.

„Samuel Pepys ist der KING der Gattung Tagebuch“ (Arno Schmidt)

Spieldauer 65 Minuten ohne Pause!

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13 MAR
Freitag, 19:00 Sigi Zimmerschied: HEIL - Vom Koma zum Amok Vorstellung wegen Terminkollision abgesagt!
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14 MAR
Samstag, 19:00 David Scheid: Entschuldigung, haben Sie auch 1 fetteren Beat?

Die Olympischen Spiele, der ESC, der Superbowl in den USA, Modeschauen der renommiertesten Designer in Paris, sogar der Untersiebenbrunner Kultur Sommer, all   diese Großevents werden seit Jahren von DJs eröffnet. In Kaufhäusern, in Film und Fernsehen,in Werbeclips – überall sehen wir sie! Das Piano in der Bar wich schon lange dem Mischpult und den Plattenspielern. Nur eine Bastion leistet erfolgreich Widerstand gegen die Invasion der DJs: Das Kabarett.

„Lookin ́ at my Rolie, it ́s about that time!“

Die Mission: Occupying Kabarett! Aber ist das so einfach? Remix, Sampling, Mash-up, all das waren Begriffe der kreativen und eigenständigen Wiederverwertung von Inhalten. Dann kam der Artikel 13 des europäischen Urheberrechtsgesetzes, und die Hip Hop und Clubkultur wurde um ihr Fundament gebracht. DJs können ihre aufgenommenen Mixes nicht mehr auf Youtube laden, Upload-Filter und andere Werkzeuge helfen bei der Sanktionierung von Verstößen gegen die Urheberrechte. Ein harter Schlag gegen den Berufsstand derer, die uns am Wochenende Stunden lang tanzen und feiern lassen! Düstere Zeiten brechen an. Doch sie werden sich wundern was alles gehen wird!

„Hip Hop darf lustig sein und Kabarett muss DOPER werden!“ Walther von der Vogelweide

„Die Vier Elemente des Hip Hop bekommen ein Fünftes hinzu. Humor!“ Konfuzius

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14 MAR
Samstag, 19:00 Sigi Zimmerschied: HEIL - Vom Koma zum Amok Vorstellung wegen Terminkollision abgesagt!
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15 MAR
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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16 MAR
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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17 MAR
Dienstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Schwarz auf Weiß

Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. 

Das kann man natürlich so nicht sagen. Aber oft genügt schon die Schlagzeile. Steht ja da. Schwarz auf Weiß. Wenn aber die Feder wirklich mächtiger ist als das Schwert – warum beherrschten dann nicht Gänse das Mittelalter? Und was kann man überhaupt noch glauben?

Die News sind fake, die Fakten alternativ – und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Es braucht einen Abend, der Klarheit schafft. Jemanden, der die Dinge beim vollen Namen nennt: Clemens Maria Schreiner. Die Zähne geweißt und die Akten geschwärzt tritt er vor sein Publikum. Auf Worte müssen Taten folgen – aber davor sollten die Worte den Daten folgen.

Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich Clemens Maria Schreiner einen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne.Und Grau ist das neue Bunt.

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18 MAR
Mittwoch, 19:30 Rudi Schöller: Es gibt nur einen

Wird Ihre To-Do-Liste auch immer länger? Rückt bei Ihnen auch ständig eine Deadline näher? Gähnen Ihre Laufschuhe Sie auch so vorwurfsvoll an? Sehen Sie auch so viele Urlaubsfotos auf Instagram? Fragen Sie sich auch manchmal, wie die anderen das machen? 

Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener „Vormärz“ von „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Er ist gerade in der Mitte des Lebens angekommen. Zeit für eine Halbzeit-Analyse. Wenn da nur sonst nicht so viel zu tun wäre. Doch da kommt die Lösung… 

Ein Programm über Selbstoptimierung und Gelassenheit, Älter werden und die 90er-Jahre, Fußball und Yoga, Nachhaltigkeit und Billigfluglinien, Kinder und das Schulsystem, Abende zu viert und Momente allein, Erfolg und das Geheimnis des Glücks. 

Im Grunde geht es einfach um die Frage, wie wir alles unter einen Hut bringen sollen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Regie: Petra Dobetsberger

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19 MAR
Donnerstag, 19:30 Tilman Birr: Alles andere später!

Tilman Birr ist fast vierzig. Das sind fast achtzig Mark. Das war damals viel Geld. Jetzt spielt er sein viertes Soloprogramm. Es ist für jeden was dabei:
Wortwitze für Vati, niveauvolle Betrachtungen für Mutti und für die Kinder auch ein paar Witze über Mutti und Vati. Er scheut sich nicht, ein paar doll wichtige Fragen zu stellen.
Warum halten sich gerade wütende Menschen für besonders schlau? Warum wissen die jungen Leute heutzutage nicht mehr, wie man mit einem Wählscheibentelefon WhatsApp-­Nachrichten verschickt? Und wenn man beim Bäcker zwanzig Croissants bestellt, warum sagt der Verkäufer dann: "Zum Mitnehmen oder zum Hieressen?" ,

Tilman Birr macht keine Abstriche. Er ist nämlich kein Arzt. "Dieser Birr ist eines unserer komischsten Talente." So hat sich Dieter Hildebrandt nie über Tilman Birr geäußert. Trotzdem hat er damit recht. Lassen Sie sich von dieser einzigartigen Abendveranstaltung entführen in eine Welt voller Heiterkeit, Musik, Denkanstöße aber auch Hass und Wut, zum Beispiel auf Menschen, die auf ihrem Auto den Sylt-­Aufkleber quer aufkleben.

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20 MAR
Freitag, 19:00 Martin Kosch: Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück

Sie befinden sich 4000 Meter über dem Boden und leiden unter furchtbarer Höhenangst. Langsam öffnet sich die Absprunglucke des Flugzeuges. Eine solche Situation kann man als PROBLEM definieren.
Die Lösung: Ein kleiner Tritt zur rechten Zeit und schon hat sich das Problem in Luft aufgelöst.


Unser Alltag ist voller kleiner Probleme und wir finden oft keine Lösungen. Wir schauen morgens in den Spiegel und was sehen wir: Unser Hauptproblem. Wir versuchen trotzdem positiv zu bleiben und beginnen mit unserem Spiegelbild zu reden: “Ich bin kein Problemfall”. Und der Spiegel antwortet: “Nein, du bist der Ernstfall”.
Dann fährt man in die Arbeit und auch dort muss man erkennen, dass bei einigen Kollegen der Sprung größer ist als die Schüssel. Am Abend geht es nach Hause und dort wartet schon das nächste Problem. Im schlimmsten Fall hat man es geheiratet. Ist dann auch noch der Fernseher kaputt, kommt es zur ultimativen Katastrophe: Man muss wieder miteinander reden!


Martin Kosch hat sich auf Problemforschung begeben. Wo liegen die Ursachen? Sind Kompromisse wirklich die optimalen Lösungen?


Frau: Ich will nach Griechenland
Mann: Ich will nach Schweden
Kompromiss: Treff ma uns in der Mitte und fahr ma nach Albanien!


Eine 2stündige Lach- und Staungarantie mit Martin Kosch, dem Grazer Wuchtelkaiser und 2fachen österreichischem Staatsmeister in Comedy Magic. Sie werden nach diesem Abend mehr Lösungen als Probleme haben!


Regie: Andi Peichl

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20 MAR
Freitag, 22:00 Late Night! BlöZinger: Vorzügliche Betrachtungen

In seinem achten Bühnenprogramm versammelt das Kabarettduo BlöZinger einige Figuren der ersten sieben Programme in einer Geschichte.Als Großmeister der Gestik und Mimik benötigen sie dabei nur ein Minimum an Requisiten. Trotzdem öffnet sich vor dem inneren Auge des Publikums eine komplexe, fantasievolle und originelle Welt voll Humor.
Mit gewohnt schauspielerischer Raffinesse widmen sich Robert Blöchl und Roland Penzinger in "Vorzügliche BetrACHTungen" ihrem bisherigen Oevre und setzen dabei mehr als ein Best-Of in Szene. Zu Recht wurden BlöZinger bereits zweimal (2013 und 2017) mit dem österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet.

Von & mit: BLÖchl & penZINGER

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21 MAR
Samstag, 19:00 Manuel Rubey: Goldfisch

Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination.
Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen.
So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen. Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen. Ist Ihnen das Alles zu wenig lustig?
Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht.
Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir.
Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern. Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen.

Foto: Ingo Pertramer
Grafik: Ursula Feuersinger

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21 MAR
Samstag, 22:00 Late Night! David Stockenreitner: Down

David Stockenreitner ist down: Sein fehlendes Selbstbewusstsein trieb ihn einst in ein geisteswissenschaftliches Studium, das noch immer nicht mit ihm abgeschlossen hat. Außerdem hat er gerade eine Beziehung hinter sich und das findet er schade. Aber das ärgste: Niemand kann seinen Nachnamen richtig aussprechen. First-World-Problems sind eben auch Probleme.

Aber eine kleine Fahrt nach unten wird ihm wohl nicht weh tun. Weil was runter geht, kommt irgendwann wieder hoch. Als Begleitung bleibt ihm schließlich noch seine körperliche Behinderung, die ihn immer wieder zum Lachen bringt. Durch die bekommt er sogar manchmal ein bisschen Aufmerksamkeit von seinem Umfeld, was dem David sehr gefällt.

Und so sucht er eben weiter unten nach der seelischen Balance, der blauen Pille und nach dem Dialog mit österreichischen Beamten.

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22 MAR
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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23 MAR
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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24 MAR
Dienstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Schwarz auf Weiß

Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. 

Das kann man natürlich so nicht sagen. Aber oft genügt schon die Schlagzeile. Steht ja da. Schwarz auf Weiß. Wenn aber die Feder wirklich mächtiger ist als das Schwert – warum beherrschten dann nicht Gänse das Mittelalter? Und was kann man überhaupt noch glauben?

Die News sind fake, die Fakten alternativ – und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Es braucht einen Abend, der Klarheit schafft. Jemanden, der die Dinge beim vollen Namen nennt: Clemens Maria Schreiner. Die Zähne geweißt und die Akten geschwärzt tritt er vor sein Publikum. Auf Worte müssen Taten folgen – aber davor sollten die Worte den Daten folgen.

Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich Clemens Maria Schreiner einen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne.Und Grau ist das neue Bunt.

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25 MAR
Mittwoch, 19:30 Rudi Schöller: Es gibt nur einen

Wird Ihre To-Do-Liste auch immer länger? Rückt bei Ihnen auch ständig eine Deadline näher? Gähnen Ihre Laufschuhe Sie auch so vorwurfsvoll an? Sehen Sie auch so viele Urlaubsfotos auf Instagram? Fragen Sie sich auch manchmal, wie die anderen das machen? 

Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener „Vormärz“ von „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Er ist gerade in der Mitte des Lebens angekommen. Zeit für eine Halbzeit-Analyse. Wenn da nur sonst nicht so viel zu tun wäre. Doch da kommt die Lösung… 

Ein Programm über Selbstoptimierung und Gelassenheit, Älter werden und die 90er-Jahre, Fußball und Yoga, Nachhaltigkeit und Billigfluglinien, Kinder und das Schulsystem, Abende zu viert und Momente allein, Erfolg und das Geheimnis des Glücks. 

Im Grunde geht es einfach um die Frage, wie wir alles unter einen Hut bringen sollen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Regie: Petra Dobetsberger

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26 MAR
Donnerstag, 19:30 Christof Spörk: Kuba

Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.


Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren fürngrapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘. Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie ‚Und singen auch‘. Caramba!


Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.


Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!

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27 MAR
Freitag, 19:00 Ludwig Müller: Unverpackt PREMIERE!

Ludwig Müllers neues Solo enthält ausschließlich Pointen direkt vom Erzeuger, ohne künstliche Versüßungsmittel und garantiert verpackungsfrei. Der polyglotte Oberösterreicher legt diesmal alle sprachlichen Hüllen und Floskeln ab und macht in einem wortgewaltigen Schwall  seiner Erregung Luft. Vom täglichen Schwund unserer Lebenszeit durch das Studium von Social-Media-Müll und kryptischen Bedienungsanleitungen bis zu den neuesten popeligen Populismen der herrschenden Prolokratie.  

Während auf beiden Seiten des Atlantiks aufblondierte Abrissbirnen der politischen Kultur aktiv sind, haben wir auch noch unser privates Pinkerl zu tragen. Heimarbeit - der Hausarrest des Kapitalismus - wird zur Gewohnheit. Während früher ein Gehalt für alle reichte, braucht es heute allein fürs Wohnen beide Schwiegereltern. Und Kinderarbeit für unsere Kleidung. Je teurer die Glühbirne, desto kürzer die Lebensdauer. Wenigstens sehen unsere Kleinen zu uns auf - aber nur, wenn am Smart-phone der Akku aus ist. Oder wenn wir für Weihnachten das Finanzielle regeln.  

Für alle Fans des legendären Müllerschen Wortwitzes kulminiert all der aufgestaute Ärger  immer wieder in seiner Lieblingsdisziplin: dem Schüttelreim. 
Was lange gärt, wird endlich Wut!

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28 MAR
Samstag, 19:00 Ludwig Müller: Unverpackt

Ludwig Müllers neues Solo enthält ausschließlich Pointen direkt vom Erzeuger, ohne künstliche Versüßungsmittel und garantiert verpackungsfrei. Der polyglotte Oberösterreicher legt diesmal alle sprachlichen Hüllen und Floskeln ab und macht in einem wortgewaltigen Schwall  seiner Erregung Luft. Vom täglichen Schwund unserer Lebenszeit durch das Studium von Social-Media-Müll und kryptischen Bedienungsanleitungen bis zu den neuesten popeligen Populismen der herrschenden Prolokratie.  

Während auf beiden Seiten des Atlantiks aufblondierte Abrissbirnen der politischen Kultur aktiv sind, haben wir auch noch unser privates Pinkerl zu tragen. Heimarbeit - der Hausarrest des Kapitalismus - wird zur Gewohnheit. Während früher ein Gehalt für alle reichte, braucht es heute allein fürs Wohnen beide Schwiegereltern. Und Kinderarbeit für unsere Kleidung. Je teurer die Glühbirne, desto kürzer die Lebensdauer. Wenigstens sehen unsere Kleinen zu uns auf - aber nur, wenn am Smart-phone der Akku aus ist. Oder wenn wir für Weihnachten das Finanzielle regeln.  

Für alle Fans des legendären Müllerschen Wortwitzes kulminiert all der aufgestaute Ärger  immer wieder in seiner Lieblingsdisziplin: dem Schüttelreim. 
Was lange gärt, wird endlich Wut!

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28 MAR
Samstag, 22:00 Late Night! Josef Jöchl: NOBODY

Ich habe sehr große Angst davor, Kandidat in der Millionenshow zu werden. Nicht wegen der Fragen. Am Anfang kommen eh immer nur so Scherzfragen.

Wie heißt die Bundeskanzlerin? Bierlein, Sekterl, Redbullchen, Kaffetschi.

Was mir wirklich Angst macht, ist der Small Talk mit Armin Assinger. Der fragt immer so penetrant. Ob man eh Sport macht, was man für einen Sport macht oder ob man zufällig auch schon vier Weltcup-Rennen gewonnen hat. Spätestens bei 15.000 Euro will er dann wissen, wer man ist. Da würde ich mir mit der Antwort wirklich schwer tun, in einem Land mit 250.000 Josefs, einigen hunderttausend Schwulen und mehreren Millionen Smartphone-Nutzerinnen mit Matura.

„Josef Jöchl ist ein extrem lustiger Mensch“, The Gap
„Der Tiroler mit dem besten Humor der Stadt“, Christopher Wurmdobler
“Ein Komiker” (Frankfurter Allgemeine Zeitung, ist eine lange Geschichte)

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29 MAR
Sonntag, 19:30 Flüsterzweieck: Stabile Eskalation

Es reicht. Es muss etwas passieren!Und zwar jetzt. Sofort. Heute Abend.

Denn wir haben zu lange mitgespielt. Haben das Leben gelebt, das wir immer wollten. Bis plötzlich alles da war:
Wohnung, Arebeit, Beziehungen und sogar ein bisschen Geld.

Aber ist es wirklich das was wir wollten? Ab heute wird alles anders! Etwas Großartiges, ufasslich Unglaubliches muss passieren.
Seien Sie dabei, wenn endlichetwas aufbricht! Etwas, das berührt, aber nicht aus der Fassung bringt.
Heute beginnt das größte Abenteuer Ihres Lebens!

Ohne Risiko. Versprochen.

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30 MAR
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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31 MAR
Dienstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Schwarz auf Weiß

Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. 

Das kann man natürlich so nicht sagen. Aber oft genügt schon die Schlagzeile. Steht ja da. Schwarz auf Weiß. Wenn aber die Feder wirklich mächtiger ist als das Schwert – warum beherrschten dann nicht Gänse das Mittelalter? Und was kann man überhaupt noch glauben?

Die News sind fake, die Fakten alternativ – und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Es braucht einen Abend, der Klarheit schafft. Jemanden, der die Dinge beim vollen Namen nennt: Clemens Maria Schreiner. Die Zähne geweißt und die Akten geschwärzt tritt er vor sein Publikum. Auf Worte müssen Taten folgen – aber davor sollten die Worte den Daten folgen.

Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich Clemens Maria Schreiner einen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne.Und Grau ist das neue Bunt.

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at