01 NOV
Sonntag, 19:30 Thomas Maurer: WOSWASI

Gehören Sie zu denen, die ihre sieben Zwetschgen beisammen haben und bei denen der Lift eh bis ganz nach oben fährt?

Oder eher zu denen, die irgendwann noch einmal ihren Kopf vergessen werden, weil sie echt nicht mehr wissen wo ihnen der Hut steht, weil ihnen irgendwie gerade alles über den Schädel wächst?

Wenn ja, warum? Und wenn nein: Sind Sie sicher?

In jedem Fall: Willkommen in der Zielgruppe von WOSWASI.  

Regie: Petra Dobetsberger Foto: © Ingo Pertramer Grafik: © Ralf Ricker

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Tickets ab 22,00 €
02 NOV
Montag, 19:30 Thomas Maurer: WOSWASI

Gehören Sie zu denen, die ihre sieben Zwetschgen beisammen haben und bei denen der Lift eh bis ganz nach oben fährt?

Oder eher zu denen, die irgendwann noch einmal ihren Kopf vergessen werden, weil sie echt nicht mehr wissen wo ihnen der Hut steht, weil ihnen irgendwie gerade alles über den Schädel wächst?

Wenn ja, warum? Und wenn nein: Sind Sie sicher?

In jedem Fall: Willkommen in der Zielgruppe von WOSWASI.  

Regie: Petra Dobetsberger Foto: © Ingo Pertramer Grafik: © Ralf Ricker

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03 NOV
Dienstag, 19:30 Simon Pearce: PEA(r)CE on Earth

Simon Pearce hat immernoch nicht genugoder besser gesagt, er fängt jetzt erst richtig an.
Nach dem großen Erfolg seines ersten abendfüllenden Solo Programms„Allein unter Schwarzen“kommt der Prince Charming“ (Süddeutsche Zeitung) der neuen Kabarett & Comedy Szene mit seinem zweiten Streich daher.

PEA®CE on Earth! Den Weltfrieden will er nicht auf der Bühne ausrufen, aber sich zumindest auf die Suche machen, wie man seinem inneren Frieden ein bisschen näher kommen kann.

Eigentlich bringt er, als Sohn einer bayerischen Volksschauspielerin und eines Nigerianers, das perfekte Rüstzeug für den inneren Frieden mit. Ein bisschen Hakuna Matata hier und ein bisschen „Sei Ruah haben“ da.Aber leider stört immer irgendetwas diese „innere Ruhe“. Menschen, die auf der Rolltreppe nebeneinander stehen, Hausmeister mit dem Laubbläser um acht Uhr früh,Vorurteilsüberladene Menschen,oder einfach die unbehagliche Situation in einem Flugzeug zu sitzen. Ja, meistens ist es Angst in ihren verschiedenen Facetten.

Mit einer fulminanten Mischung aus lustigen Anekdoten, die einem seine persönlichen Ängste näherbringen, und gesellschaftskritischenQuerverweisen, schafft es der „Eddy Murphy aus Puchheim“(Freisinger Tageblatt) gleichermaßen zum Lachen, wie auch zum Nachdenken anzuregenund vielleicht eine kleine Anleitung zu geben, wie man „zur Ruhe“ kommt.

Simon Pearcetut, was er am liebsten macht. Er nimmt das Leben nicht zu schwer und teilt seine Erfahrungen, lebhaft erzählt und pointiert, mit dem Publikum.

Er hat einfach Spaß; am Leben und auf der Bühne und daran lässt er einen gerne Teilhaben. Und wenn er die Menschen damit auch noch zum Nachdenken anregen kann, sind die besten Voraussetzungen für sein großes Ziel ja schonmal gegeben: Pea(r)ce on Earth!

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04 NOV
Mittwoch, 19:30 Simon Pearce: PEA(r)CE on Earth

Simon Pearce hat immernoch nicht genugoder besser gesagt, er fängt jetzt erst richtig an.
Nach dem großen Erfolg seines ersten abendfüllenden Solo Programms„Allein unter Schwarzen“kommt der Prince Charming“ (Süddeutsche Zeitung) der neuen Kabarett & Comedy Szene mit seinem zweiten Streich daher.

PEA®CE on Earth! Den Weltfrieden will er nicht auf der Bühne ausrufen, aber sich zumindest auf die Suche machen, wie man seinem inneren Frieden ein bisschen näher kommen kann.

Eigentlich bringt er, als Sohn einer bayerischen Volksschauspielerin und eines Nigerianers, das perfekte Rüstzeug für den inneren Frieden mit. Ein bisschen Hakuna Matata hier und ein bisschen „Sei Ruah haben“ da.Aber leider stört immer irgendetwas diese „innere Ruhe“. Menschen, die auf der Rolltreppe nebeneinander stehen, Hausmeister mit dem Laubbläser um acht Uhr früh,Vorurteilsüberladene Menschen,oder einfach die unbehagliche Situation in einem Flugzeug zu sitzen. Ja, meistens ist es Angst in ihren verschiedenen Facetten.

Mit einer fulminanten Mischung aus lustigen Anekdoten, die einem seine persönlichen Ängste näherbringen, und gesellschaftskritischenQuerverweisen, schafft es der „Eddy Murphy aus Puchheim“(Freisinger Tageblatt) gleichermaßen zum Lachen, wie auch zum Nachdenken anzuregenund vielleicht eine kleine Anleitung zu geben, wie man „zur Ruhe“ kommt.

Simon Pearcetut, was er am liebsten macht. Er nimmt das Leben nicht zu schwer und teilt seine Erfahrungen, lebhaft erzählt und pointiert, mit dem Publikum.

Er hat einfach Spaß; am Leben und auf der Bühne und daran lässt er einen gerne Teilhaben. Und wenn er die Menschen damit auch noch zum Nachdenken anregen kann, sind die besten Voraussetzungen für sein großes Ziel ja schonmal gegeben: Pea(r)ce on Earth!

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07 NOV
Samstag, 22:00 Late Night! David Scheid: Entschuldigung, haben Sie auch 1 fetteren Beat?

Die Olympischen Spiele, der ESC, der Superbowl in den USA, Modeschauen der renommiertesten Designer in Paris, sogar der Untersiebenbrunner Kultur Sommer, all   diese Großevents werden seit Jahren von DJs eröffnet. In Kaufhäusern, in Film und Fernsehen,in Werbeclips – überall sehen wir sie! Das Piano in der Bar wich schon lange dem Mischpult und den Plattenspielern. Nur eine Bastion leistet erfolgreich Widerstand gegen die Invasion der DJs: Das Kabarett.

„Lookin ́ at my Rolie, it ́s about that time!“

Die Mission: Occupying Kabarett! Aber ist das so einfach? Remix, Sampling, Mash-up, all das waren Begriffe der kreativen und eigenständigen Wiederverwertung von Inhalten. Dann kam der Artikel 13 des europäischen Urheberrechtsgesetzes, und die Hip Hop und Clubkultur wurde um ihr Fundament gebracht. DJs können ihre aufgenommenen Mixes nicht mehr auf Youtube laden, Upload-Filter und andere Werkzeuge helfen bei der Sanktionierung von Verstößen gegen die Urheberrechte. Ein harter Schlag gegen den Berufsstand derer, die uns am Wochenende Stunden lang tanzen und feiern lassen! Düstere Zeiten brechen an. Doch sie werden sich wundern was alles gehen wird!

„Hip Hop darf lustig sein und Kabarett muss DOPER werden!“ Walther von der Vogelweide

„Die Vier Elemente des Hip Hop bekommen ein Fünftes hinzu. Humor!“ Konfuzius

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Tickets ab 17,00 €
08 NOV
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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Tickets ab 20,00 €
09 NOV
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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Tickets ab 20,00 €
10 NOV
Dienstag, 19:30 Helene Bockhorst: Die fabelhafte Welt der Therapie

Welche positiven Auswirkungen hat eine schlechte Kindheit? Wie exhibitionistisch darf eine Frau sein? Was haben Sex und Kartoffelsalat gemeinsam? Und warum beteiligt sich niemand am Crowdfunding für meine Brustvergrößerung - es hätten doch am Ende alle etwas davon?

Helene Bockhorst stellt sich schonungslos selbst in Frage und präsentiert Geschichten, die lustig sind – sofern man sie nicht miterleben musste.Es geht um psychische Auffälligkeiten und Schwierigkeiten in sozialen Situationen; um Onlinedating, Sex, Missgeschicke und immer wieder um die Frage: Warum passiert das ausgerechnet mir?

Mit ihren Auftritten therapiert sie sich selbst und andere, indem sie alles ausspricht, was schon immer mal gesagt werden musste – und noch einiges darüber hinaus, denn sicher ist sicher.

 

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11 NOV
Mittwoch, 19:30 Helene Bockhorst: Die fabelhafte Welt der Therapie

Welche positiven Auswirkungen hat eine schlechte Kindheit? Wie exhibitionistisch darf eine Frau sein? Was haben Sex und Kartoffelsalat gemeinsam? Und warum beteiligt sich niemand am Crowdfunding für meine Brustvergrößerung - es hätten doch am Ende alle etwas davon?

Helene Bockhorst stellt sich schonungslos selbst in Frage und präsentiert Geschichten, die lustig sind – sofern man sie nicht miterleben musste.Es geht um psychische Auffälligkeiten und Schwierigkeiten in sozialen Situationen; um Onlinedating, Sex, Missgeschicke und immer wieder um die Frage: Warum passiert das ausgerechnet mir?

Mit ihren Auftritten therapiert sie sich selbst und andere, indem sie alles ausspricht, was schon immer mal gesagt werden musste – und noch einiges darüber hinaus, denn sicher ist sicher.

 

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Tickets ab 19,00 €
13 NOV
Freitag, 19:00 Martin Puntigam: Glückskatze

Das große neue Soloprogramm zum 30jährigen Bühnenjubiläum! Und 50. Geburtstag - quasi 80 Jahre Puntigam. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um den rüstigen Jubilar und seine Verdienste um die Republik zu feiern? Als Sir des gehobenen X - Rated - Entertainments und augenfreundlichen MC der Science Busters?
Und bislang alles gut gegangen. Glück gehabt. Und mit seinem dreifärbigen Bart schaut er mittlerweile auch aus wie eine GLÜCKSKATZE.  

13 Soloprogramme
3 Duos
30 Sendungen ohne Namen
5 Bücher
13 Jahre Science Busters mit fast 100 verschiedenen Shows für Bühne, Fernsehen und Radio! 

Eigentlich wollte es Martin Puntigam nach all den Jahren einmal nur krachen lassen. In der nagelneuen Einserpanier. Gemeinsam mit dem Publikum seine größten Erfolge Revue passieren lassen. Und gut gelaunt in die Zukunft schauen. 
Die schaut aber nicht rosig aus. Ausgerechnet jetzt. Vögel weg. Insekten weg. Viren im Vormarsch. Erderwärmung. Und jede Menge Menschen. Wofür die Dinosaurier einen Asteroiden gebraucht haben, das schaffen wir Menschen auch so.
Ausgerechnet jetzt muss wer die Welt retten.
Gern macht er es nicht.
Lieber würde er feiern.
Aber irgendwer muss es ja machen.
Weil dass noch einmal ein Herrgott seinen Sohn zur Erlösung auf die Welt schickt, ist nicht zu erwarten.
Dafür hat er eine Idee.
Denn die Feierlaune lässt er sich sicher nicht kaputtmachen. 

Freuen Sie sich auf farbenprächtige Kostüme!
Eine nagelneue Verschwörungstheorie!!
Und die Enthüllung, wer das eigentlich ist, der Sebastian Kurz spielt!!!  

GLÜCKSKATZE -   Schnurren kann er schon, Gewölle erbrechen muss er noch üben. 

„Martin Puntigam bringt im Jubiläumsprogramm sein bisheriges Werk auf den Punkt. Höhepunkt in seinem von Zynismus durchtränkten Programm sind seine Ministranten-Erinnerungen - pietätlos und durchaus hart, aber über der Gürtellinie und sehr lustig. Man kann nur dasitzen und staunen.“ (Wiener Zeitung)  

Das ist dramaturgisch so geschickt gemacht, dass es, wenn die Blicke in den Abgrund deutlich werden, trotzdem immer eine Überraschung ist. Puntigam erweist sich da als ein Meister der Ablenkung. Das ist lustig, lehrreich und launig, weil Puntigam den Schmäh kennt, mit dem man den Wahnsinn des Daseins auf einer Bühne erträglich machen kann.
(Salzburger Nachrichten)

 „Aus einem "Warm-up", wie er es von seinen Science-Busters-TV-Sendungen kennt, wird eine doppelte, mit dem Publikum einstudierte, wunderbar verlogene Auftrittsnummer. Dann sonnt er sich ironisch im Glück, das er im Leben wie in der Karriere bisher gehabt habe. Das schleichende Gift fängt im zweiten Teil zu wirken an. So ist man am Ende einerseits deprimiert, zugleich aber auch kathartisch erlöst.“
(Süddeutsche Zeitung) 

„Der Mensch als Zyniker, der sein Glück leichtfertig aufs Spiel setzt und angesichts globaler Bedrohung nur eines retten will – sich selbst. Ein Glück, dass Martin Puntigam das mit Humor nehmen kann.
Fazit: Martin Puntigam in Hochform: Ein kurzweiliges, pointenreiches Kabarettprogramm, bei dem einem das Lachen mitunter im Hals stecken bleibt.“
(OÖ-Nachrichten) 

„Überhaupt wird viel für Augen und Ohren geboten – vom Doppeldildo über eine Gashupe bis zum Trockeneis-Cocktail. Das ist aber keine plumpe Effekthascherei, sondern hat alles seinen Sinn. Jubel bei der Wien-Premiere im Kabarett Niedermair! Der Science-Buster-Moderator liefert mit seinem Jubiläumssolo einen gnadenlosen Kabarettabend mit viel Schauwert, den man nicht vergisst. Garantiert nicht!“
(kulturblogger.at)  

„Lehrreich und unterhaltsam“
(ORF)  

Das war fabelhaft. Wenn schon Botschaft, dann so.
(Volksblatt Linz)

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13 NOV
Freitag, 22:00 Late Night! Malarina: Serben sterben langsam

Wie integrieren wir uns, die Serben, eine Nation deren Image seit Kaisermord und Srebrenica schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, in einem Land wie Österreich, dessen Geschichtslehrer von ebendiesem Kaisermord mit nicht nachlassender Erschütterung berichten?

Der Weg der serbischen Gastarbeiter führte über Integration Classic 1.0 hin zu Assimilation 1.0 aus Angst vor Haider. Unter HC Strache kam das Upgrade auf Assimilation 2.0 – Edition inklusive Xenophobie und Islamophobie extended Version.

In HC Strache fanden die Serben endlich einen Verbündeten der sie verstand und der ihre numerologische Obsession basierend auf der Zahl drei teilte.
Aus Serbophobie machte er Serbophilie – und wahre Brüder vergessen das nie!
Einer mit drei Kindern, drei Sporttaschen und drei Bier - ein echter Bruder, so wie wir.  

Doch wie wird es für uns Serben ohne HC Strache weitergehen?
Wie werden die Schwabos damit umgehen, dass wir nach Franz Ferdinand erneut einen ihrer Herrscher zur Fall brachten?
Was früher die Schwarze Hand war, ist heute der schwarze Rock.

Von Gewalt, Genitalien und Gewürzen, High Heels, Pailletten und Schürzen,
von Cevapcici im Vollkornweckerl und Kyrillisch auf dem Tschickpackerl,
von selektiver Xenophobie und selektiver Integration,
von Chat Nicknames als Oxymoron,
von den schönen Blüten, die das Abendland und das Christentum trieben
und warum sich heute die Nachkommen der Nazis und Tschetniks trotz allem lieben.

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Tickets ab 14,00 €
14 NOV
Samstag, 19:00 Martin Puntigam: Glückskatze

Das große neue Soloprogramm zum 30jährigen Bühnenjubiläum! Und 50. Geburtstag - quasi 80 Jahre Puntigam. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um den rüstigen Jubilar und seine Verdienste um die Republik zu feiern? Als Sir des gehobenen X - Rated - Entertainments und augenfreundlichen MC der Science Busters?
Und bislang alles gut gegangen. Glück gehabt. Und mit seinem dreifärbigen Bart schaut er mittlerweile auch aus wie eine GLÜCKSKATZE.  

13 Soloprogramme
3 Duos
30 Sendungen ohne Namen
5 Bücher
13 Jahre Science Busters mit fast 100 verschiedenen Shows für Bühne, Fernsehen und Radio! 

Eigentlich wollte es Martin Puntigam nach all den Jahren einmal nur krachen lassen. In der nagelneuen Einserpanier. Gemeinsam mit dem Publikum seine größten Erfolge Revue passieren lassen. Und gut gelaunt in die Zukunft schauen. 
Die schaut aber nicht rosig aus. Ausgerechnet jetzt. Vögel weg. Insekten weg. Viren im Vormarsch. Erderwärmung. Und jede Menge Menschen. Wofür die Dinosaurier einen Asteroiden gebraucht haben, das schaffen wir Menschen auch so.
Ausgerechnet jetzt muss wer die Welt retten.
Gern macht er es nicht.
Lieber würde er feiern.
Aber irgendwer muss es ja machen.
Weil dass noch einmal ein Herrgott seinen Sohn zur Erlösung auf die Welt schickt, ist nicht zu erwarten.
Dafür hat er eine Idee.
Denn die Feierlaune lässt er sich sicher nicht kaputtmachen. 

Freuen Sie sich auf farbenprächtige Kostüme!
Eine nagelneue Verschwörungstheorie!!
Und die Enthüllung, wer das eigentlich ist, der Sebastian Kurz spielt!!!  

GLÜCKSKATZE -   Schnurren kann er schon, Gewölle erbrechen muss er noch üben. 

„Martin Puntigam bringt im Jubiläumsprogramm sein bisheriges Werk auf den Punkt. Höhepunkt in seinem von Zynismus durchtränkten Programm sind seine Ministranten-Erinnerungen - pietätlos und durchaus hart, aber über der Gürtellinie und sehr lustig. Man kann nur dasitzen und staunen.“ (Wiener Zeitung)  

Das ist dramaturgisch so geschickt gemacht, dass es, wenn die Blicke in den Abgrund deutlich werden, trotzdem immer eine Überraschung ist. Puntigam erweist sich da als ein Meister der Ablenkung. Das ist lustig, lehrreich und launig, weil Puntigam den Schmäh kennt, mit dem man den Wahnsinn des Daseins auf einer Bühne erträglich machen kann.
(Salzburger Nachrichten)

 „Aus einem "Warm-up", wie er es von seinen Science-Busters-TV-Sendungen kennt, wird eine doppelte, mit dem Publikum einstudierte, wunderbar verlogene Auftrittsnummer. Dann sonnt er sich ironisch im Glück, das er im Leben wie in der Karriere bisher gehabt habe. Das schleichende Gift fängt im zweiten Teil zu wirken an. So ist man am Ende einerseits deprimiert, zugleich aber auch kathartisch erlöst.“
(Süddeutsche Zeitung) 

„Der Mensch als Zyniker, der sein Glück leichtfertig aufs Spiel setzt und angesichts globaler Bedrohung nur eines retten will – sich selbst. Ein Glück, dass Martin Puntigam das mit Humor nehmen kann.
Fazit: Martin Puntigam in Hochform: Ein kurzweiliges, pointenreiches Kabarettprogramm, bei dem einem das Lachen mitunter im Hals stecken bleibt.“
(OÖ-Nachrichten) 

„Überhaupt wird viel für Augen und Ohren geboten – vom Doppeldildo über eine Gashupe bis zum Trockeneis-Cocktail. Das ist aber keine plumpe Effekthascherei, sondern hat alles seinen Sinn. Jubel bei der Wien-Premiere im Kabarett Niedermair! Der Science-Buster-Moderator liefert mit seinem Jubiläumssolo einen gnadenlosen Kabarettabend mit viel Schauwert, den man nicht vergisst. Garantiert nicht!“
(kulturblogger.at)  

„Lehrreich und unterhaltsam“
(ORF)  

Das war fabelhaft. Wenn schon Botschaft, dann so.
(Volksblatt Linz)

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14 NOV
Samstag, 22:00 Late Night! Elena Wolff: APOKALYPSE Frau

Elena Wolff wurde in Berlin Kreuzberg geboren und wuchs in Kitzbühel auf. Entwickelte aufgrund dessen die Street-Credibility eines angeschossenen Goldhamsters mit Vorhautverengung und zog mit 14 nach Wien, um dort erste zaghafte Gehversuche in Richtung sexueller Befreiung zu wagen.

In ihrem Programm „APOKALYPSE Frau“ oszilliert die zynische Idealistin und idealistische Zynikerin zwischen Hedonismus, Nihilismus und Naivität, behandelt die Un-Tiefen der menschlichen Existenz und ihr ewiges Streben nach Utopie. Ein schonunglos provokanter Einblick ins Leben einer Halb-Deutschen Ex-Tirolerin, semifreiwilligen Temporärlinzerin, Wieder-Wienerin und desillusionierten Schauspielerin.
Vielleicht nicht Die Stimme ihrer Generation, vielleicht aber doch. Zumindest eine. Ein Gulasch der Selbstoffenbarung, die Blüte der Jugend, die Schrüte der Schrugend, ein Cuming-of-Age Mitte Zwanzig. Extrem laut und unglaublich nah. Sehr relevant. Sehr erotisch. Nicht jugendfrei.

"Eine Offenbarung"- Unabhängige Quelle

„Die Achtziger haben angerufen, sie wollen ihr kleinen Hängequastln zrück.“- Anonymer Roast-Battle-Besucher

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15 NOV
Sonntag, 19:30 Manuel Rubey: Goldfisch

Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination.
Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen.
So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen. Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen. Ist Ihnen das Alles zu wenig lustig?
Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht.
Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir.
Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern. Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen.

Foto: Ingo Pertramer
Grafik: Ursula Feuersinger

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Tickets ab 22,00 €
16 NOV
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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Tickets ab 20,00 €
19 NOV
Donnerstag, 19:30 Martin Kosch: Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück

Sie befinden sich 4000 Meter über dem Boden und leiden unter furchtbarer Höhenangst. Langsam öffnet sich die Absprunglucke des Flugzeuges. Eine solche Situation kann man als PROBLEM definieren.
Die Lösung: Ein kleiner Tritt zur rechten Zeit und schon hat sich das Problem in Luft aufgelöst.


Unser Alltag ist voller kleiner Probleme und wir finden oft keine Lösungen. Wir schauen morgens in den Spiegel und was sehen wir: Unser Hauptproblem. Wir versuchen trotzdem positiv zu bleiben und beginnen mit unserem Spiegelbild zu reden: “Ich bin kein Problemfall”. Und der Spiegel antwortet: “Nein, du bist der Ernstfall”.
Dann fährt man in die Arbeit und auch dort muss man erkennen, dass bei einigen Kollegen der Sprung größer ist als die Schüssel. Am Abend geht es nach Hause und dort wartet schon das nächste Problem. Im schlimmsten Fall hat man es geheiratet. Ist dann auch noch der Fernseher kaputt, kommt es zur ultimativen Katastrophe: Man muss wieder miteinander reden!


Martin Kosch hat sich auf Problemforschung begeben. Wo liegen die Ursachen? Sind Kompromisse wirklich die optimalen Lösungen?


Frau: Ich will nach Griechenland
Mann: Ich will nach Schweden
Kompromiss: Treff ma uns in der Mitte und fahr ma nach Albanien!


Eine 2stündige Lach- und Staungarantie mit Martin Kosch, dem Grazer Wuchtelkaiser und 2fachen österreichischem Staatsmeister in Comedy Magic. Sie werden nach diesem Abend mehr Lösungen als Probleme haben!


Regie: Andi Peichl

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Tickets ab 18,00 €
20 NOV
Freitag, 22:00 Late Night! Christoph Grissemann & Manfred Engelmayr: Die Samuel Pepys Show

Aus den Aufzeichnungen eines besessenen Tagebuchschreibers im England des 17. Jahrhunderts

Mit Christoph Grissemann als Samuel Pepys & Manfred Engelmayr als Pepys‘ Gattin und Musiker

Samuel Pepys saemuel piːps war der wohl manischste Tagebuchschreiber der Geschichte. Zehn Jahre (1660 – 1669) schrieb der Beamte des Londoner Flottenamtes täglich stundenlang an seinem monströsen, geheimen Tagebuch, das am Ende 4000 Seiten stark war. Er platzt vor Mitteilungssucht – alles, wirklich alles wird verzeichnet:

Das Nüsse Sammeln im Wald, die Prügelstrafe für stetig wechselnde Dienstmädchen, ein Perückenkauf, Theaterbesuche, Saufgelage, politische Geschehnisse und erotische Abenteuer unterm oder auf dem Wirtshaustisch („Gott verzeih‘s...“). Verdauungsfragen werden genauso ausführlich thematisiert wie die gepuderten Nasen der Mätressen des Königs.

Pepys versuchte unter allen Umständen zu vermeiden, dass andere Personen von seinen Notizen erfuhren oder gar seine Aufzeichnungen entschlüsselten - schon gar nicht seine Frau –, und verfasste es daher in Geheimschrift. So entstand ein Tagebuch von historischer Dimension, zutiefst komisch und hochinteressant.

Christoph Grissemann gibt an diesem Abend Samuel Pepys. Mit im Boot: Komponist und Musiker Manfred Engelmayr („Bulbul“), ein Künstler, dem man nachsagt, selbst auf fünf Spaghetti (gekocht) noch tadellos Harfe spielen zu können.

1.3.1662. Mit meiner Frau in „Romeo und Julia“. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe. Dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen.

„Samuel Pepys ist der KING der Gattung Tagebuch“ (Arno Schmidt)

Spieldauer 65 Minuten ohne Pause!

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21 NOV
Samstag, 22:00 Late Night! Christoph Grissemann & Manfred Engelmayr: Die Samuel Pepys Show

Aus den Aufzeichnungen eines besessenen Tagebuchschreibers im England des 17. Jahrhunderts

Mit Christoph Grissemann als Samuel Pepys & Manfred Engelmayr als Pepys‘ Gattin und Musiker

Samuel Pepys saemuel piːps war der wohl manischste Tagebuchschreiber der Geschichte. Zehn Jahre (1660 – 1669) schrieb der Beamte des Londoner Flottenamtes täglich stundenlang an seinem monströsen, geheimen Tagebuch, das am Ende 4000 Seiten stark war. Er platzt vor Mitteilungssucht – alles, wirklich alles wird verzeichnet:

Das Nüsse Sammeln im Wald, die Prügelstrafe für stetig wechselnde Dienstmädchen, ein Perückenkauf, Theaterbesuche, Saufgelage, politische Geschehnisse und erotische Abenteuer unterm oder auf dem Wirtshaustisch („Gott verzeih‘s...“). Verdauungsfragen werden genauso ausführlich thematisiert wie die gepuderten Nasen der Mätressen des Königs.

Pepys versuchte unter allen Umständen zu vermeiden, dass andere Personen von seinen Notizen erfuhren oder gar seine Aufzeichnungen entschlüsselten - schon gar nicht seine Frau –, und verfasste es daher in Geheimschrift. So entstand ein Tagebuch von historischer Dimension, zutiefst komisch und hochinteressant.

Christoph Grissemann gibt an diesem Abend Samuel Pepys. Mit im Boot: Komponist und Musiker Manfred Engelmayr („Bulbul“), ein Künstler, dem man nachsagt, selbst auf fünf Spaghetti (gekocht) noch tadellos Harfe spielen zu können.

1.3.1662. Mit meiner Frau in „Romeo und Julia“. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe. Dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen.

„Samuel Pepys ist der KING der Gattung Tagebuch“ (Arno Schmidt)

Spieldauer 65 Minuten ohne Pause!

Künstler & weitere Termine
Tickets ab 20,00 €
22 NOV
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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23 NOV
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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24 NOV
Dienstag, 19:30 Blonder Engel: Ein bunter Strauß aus Liedern

„Seien sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“ „Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt.

„Darf ich fragen, wofür sie den brauchen?“ „Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“

„Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen — da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“

Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“ „Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gef&

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25 NOV
Mittwoch, 19:30 Sarah Bosetti: Ich hab nichts gegen Frauen, du Schlampe!

Sarah Bosetti hat eine Superkraft: Sie kann Hass in Liebe verwandeln! Während sich ganz Deutschland fragt, was wir gegen die Wut und Feindseligkeit in unserer Gesellschaft tun können, versammelt sie die schönsten Hasskommentare, die sie bekommt, und macht aus ihnen lustige Liebeslyrik und witzige Geschichten. Misogynie wird zur Pointe, Sexismus zu Schmalz und irgendwo dazwischen wird das Patriarchat zu Poesie.

Sarah Bosetti findet Feminismus anstrengend und ist zugleich eine der präsentesten und witzigsten feministischen Stimmen auf Deutschlands Kabarettbühnen. Sie ist bekannt aus Die Anstalt im ZDF, Nuhr im Ersten, der ARD Ladies Night, den Mitternachtsspitzen im WDR und als Kolumnistin bei radioeins (RBB) und WDR2. Das Buch zum neuen Programm erscheint bei Rowohlt.

»Bosetti ist nicht nur witzig. Ihr Kommentar zum Feminismus ist fantastisch.«
– Cornelius Oettle, Stuttgarter Nachrichten

»Sarah Bosetti zeigt, was entsteht, wenn Hasskommentare auf klugen Witz und einen scharfen Verstand treffen.«
– Horst Evers

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26 NOV
Donnerstag, 19:30 Christof Spörk: Kuba

Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.


Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren fürngrapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘. Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie ‚Und singen auch‘. Caramba!


Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.


Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!

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27 NOV
Freitag, 19:00 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel.
Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

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28 NOV
Samstag, 22:00 Late Night! Kurt Razelli: TV Mania
Der Meister des TV-Samplings zappt sich in "TV Mania" erneut durch seine selbstgestalteten Fernsehkänale, wo es nur so von skurrilen News, erstaunlichen Entdeckungen und herrlichen Blödsinnigkeiten strotzt. Da gibt es etwa Aufregung über einen Steinpenis in Traunkirchen, gesellschaftspolitische Überforderung wegen Homosexualität in Uganda oder einen älteren Mann, von dem man munkelt, er würde Kampfighterjets besitzen. Selbsternannte Experten geben Tipps, wie man auf der Toilette Wasser spart, Kinder vom Streit um die Schaukel abhält, den Müll richtig entsorgt oder das berüchtigte Hundegacke-Problem löst. Freilich wird dann auch noch ins Hohe Haus geschaltet, wo sich die heimischen PolitikerInnen bekanntermaßen stets mit kniffligen Themen auseinandersetzen. Razelli nimmt den Menschen die Blätter von den Mündern; hier sprechen sie klar aus, was Sache ist. Egal, ob man eingefleischter Razelli-Fan oder "TV Mania"-Newcomer ist: Die Mischung aus musikgewordenen Alltagsgeschichten und rhythmisch choreographierten Bonmots ist eine äußerst amüsante Reise durch bekannt-humorvolle Razelli-Hadern ("Bringta, bringta", "7200 Schilling", etc.) und frischen Fernseh-Fundstücken. Künstler & weitere Termine
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28 NOV
Samstag, 22:00 Late Night! Josef Jöchl: NOBODY

Ich habe sehr große Angst davor, Kandidat in der Millionenshow zu werden. Nicht wegen der Fragen. Am Anfang kommen eh immer nur so Scherzfragen.

Wie heißt die Bundeskanzlerin? Bierlein, Sekterl, Redbullchen, Kaffetschi.

Was mir wirklich Angst macht, ist der Small Talk mit Armin Assinger. Der fragt immer so penetrant. Ob man eh Sport macht, was man für einen Sport macht oder ob man zufällig auch schon vier Weltcup-Rennen gewonnen hat. Spätestens bei 15.000 Euro will er dann wissen, wer man ist. Da würde ich mir mit der Antwort wirklich schwer tun, in einem Land mit 250.000 Josefs, einigen hunderttausend Schwulen und mehreren Millionen Smartphone-Nutzerinnen mit Matura.

„Josef Jöchl ist ein extrem lustiger Mensch“, The Gap
„Der Tiroler mit dem besten Humor der Stadt“, Christopher Wurmdobler
“Ein Komiker” (Frankfurter Allgemeine Zeitung, ist eine lange Geschichte)

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29 NOV
Sonntag, 19:30 Manuel Rubey: Goldfisch

Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination.
Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen.
So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen. Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen. Ist Ihnen das Alles zu wenig lustig?
Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht.
Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir.
Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern. Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen.

Foto: Ingo Pertramer
Grafik: Ursula Feuersinger

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30 NOV
Montag, 19:30 Gebrüder Moped: Die Gebrüder Moped Show

Diese Show kann nicht echt sein. Da stecken doch sicher die Gebrüder Moped dahinter. Aber gibt es die denn überhaupt? Alles Fake. 

Keine Sekunde länger sollen Ihnen konspirative Kräfte den Zutritt zur Wahrheit verwehren: Die Prinzessin ist ein Mann und der Frosch war schwul.

Berüchtigt bekannt aus Facebook und Fernsehen, leaken die Satiriker mit Bildern, Beats und brachialem Standup das nötige Beweismaterial und begleiten Sie beschwingt ins neue Zeitalter der Offenbarung. 

Schließlich bastelte der achso begabte Amadeus Mozart seine sogenannten Kompositionen auch nur mit den vorgefertigten Sounds seiner Bontempi Orgel. Sigmund Freud litt unter Menstruationsneid und Mutter Teresa war eine Katze. Alternative Fakten sind wie Apfelstrudel: selbst gemacht eben doch am besten.

Um ihre riskante Enthüllungsshow glaubhaft als Satire zu tarnen, bleibt den beiden Autoren für Willkommen Österreich, Kolumnisten, Kuratoren und Kabarettisten nichts anderes, als auch das eine oder andere Geflunker einzuweben: „Kennen Sie den? Die Gebrüder Moped gibt’s.“ In echt.

 

Regie: Klaus Eckel

Foto: Christof Wagner

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at