04 NOV
Donnerstag, 19:30 Sonja Pikart: Ein Spatz, ein Wunsch, ein Volksaufstand

„Das ist schon ein bisschen Tierquälerei“, denkt sich der Spatz, aber ihn fragt ja keiner.
Seit Stunden hockt er mit 49 Leidensgenossen in einem muffigen Käfig auf dem Wochenmarkt. Alle paar Minuten drückt ein Kunde der Spatzenverkäuferin Geld in die Hand, um sich ein Vögelchen herauszunehmen, ihm einen Wunsch ins Ohr zu flüstern und es dann freizulassen.
Das Tier wird an der nächsten Ecke eingefangen und am Morgen wieder als fliegender Glückskeks weiterverkauft. Aber lange wird er das nicht mehr mit sich machen lassen, der kleine Spatz.
Wenn ihm noch ein einziger dahergelaufener Marktbesucher seinen Mundgeruch ins Gesicht pustet, dann platzt ihm der Kragen!
Er plant einen Aufstand, eine Revolution, er wird sich befreien! Nur wie – das weiß er noch nicht.

In einer Welt voller Gesetze, Vorschriften und Erwartungen entdeckt Sonja Pikart einen wütenden Pöbel in ihrem Herzen. Ein Kabarett über Selbstbefreiung, Aufruhr und Unabhängigkeit.

 


ÖSTERREICHISCHER KABARETTFÖRDERPREIS 2019
FINALISTIN PRIX PANTHEON 2020

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05 NOV
Freitag, 19:00 Blonder Engel: Ein bunter Strauß aus Liedern

„Seien sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“ „Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt.

„Darf ich fragen, wofür sie den brauchen?“ „Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“

„Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen — da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“

Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“ „Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gef&

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06 NOV
Samstag, 19:00 Gerhard Walter: Auf mich war ich nicht vorbereitet

„Finde Dich selbst!“ heißt es ja, und ich hab mir gedacht, ich fang einfach einmal irgendwo an.
Im Frühherbst 1643 wurde ich einstimmig mit einer Enthaltung zur Königin von England gewählt.
Als Chefchoreograph der Dachdeckerinnung (Sie sehen, ich suche noch) kann ich Ihnen aber Folgendes mitteilen: Für ein gelungenes Leben ist es wichtig, relativ selten von einer Straßenwalze überrollt zu werden.
Das schont die Stimmbänder und erhöht den Wiedererkennungswert. Nicht immer ist alles gut, aber Vieles ist schon einmal nicht schlecht. Manches ist sogar großartig.
Enjoy!

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07 NOV
Sonntag, 19:30 Mathias Novovesky: Bildnis eines mittleren Charakters

Kosmopolit und Schrebergärtner, Philosoph und Gartenzwerg.
Amerika zu finden verdankte Columbus dem Zufall. Den Zufallswink des Schicksals gibts aber oft nur im Märchen. Schneewittchen ist bisher leider noch nicht aufgetaucht. Die will aber sowieso keinen Philosophen, und Zwerge lässt sie bekanntlich nur die Särge tragen.
Das könnte Novovesky, als ehemaliger Mitarbeiter des familiären Bestattungsunternehmen. Schneewittchen aber heiratet keine Philosophen, auch keine Zwerge und schon gar keinen Ponfinebara. Nur Prinzen!
Prinz wird man nur mit Glück. Das Glück wiederum ist ein Vogerl, wie man singt. Nur mag das Vogerl Novovesky nicht, es kann ihn nicht leiden und falls es ihm doch zu nahe kommt, *peep* es ihm auf den Schädel. Das soll dann allerdings wieder Glück bringen.

Sie können es 3 Mal drehen und 7 Mal wenden bis Sie an dieser Programmbeschreibung schwindelig werden, besser wäre Sie sehen es sich an, Mathias Novoveskys Soloprogramm.  

Regie: Gabi Rothmüller
Foto: Moritz Schell

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08 NOV
Montag, 19:30 Clemens Haipl: Unterhaltung mit Haltung

Von sehr nahe betrachtet wirkt ein Gartenschlauch wie die chinesische Mauer. Von sehr weit weg betrachtet wirkt die chinesische Mauer wie ein Gartenschlauch. Sind die beiden deswegen das Gleiche, je nachdem wie man sie betrachtet?
Clemens Haipl hat garantiert keine letztgültige Antwort auf solch essentielle Fragen, aber er denkt laut darüber nach. Logisch deshalb, dass eine zu hohe Thujenhecke den gleichen Stellenwert wie internationale Politik hat. Bloß ist der Hecke die Politik wurscht und umgekehrt. Mit ein wenig Empathie sieht man das auch so.

FM4 und ProjektX Gründungsmitglied Clemens Haipl findet, dass 30 Jahre Bühnenpräsenz gerade genug Vorlauf für das erste Soloprogramm sind.
Mal mit dem Florett, mal mit dem Vorschlaghammer legt er Alltägliches im scheinbar Absurden frei. Und letztlich ist wichtig, dass die Kinder gesunde Zähne haben.
Mit feuchten Händen und roten Backen wird der Debütant “Unterhaltung mit Haltung” darbieten und hält Pressetexte für völlig überbewertet.

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10 NOV
Mittwoch, 19:30 Berni Wagner: Galapagos

Berni hat Probleme mit der Natur. Von Natur aus ist er nämlich nicht so schlau wie er gern wäre, sein Körper sieht von Natur nicht so aus wie er ihn gerne hätte und überhaupt ist er von Natur aus ein eher unzufriedener Mensch. Also attackiert er die Natur frontal - so lang es sie noch gibt! Er erzählt von der Entstehung der Welt, der Geschlechter, der Musik, des Humors und von Bildung als Verhütungsmittel. Er singt die Geschichte des Lebens, wie sie Sie noch nie gehört haben - als Katastrophe und Refrain:
Denn was ist Evolution anderes als aus dem Wasser zu kommen, um lernen zu können wie man ertrinkt? Viele Kabarettabende fragen wo wir uns hin entwickeln - Selten ist die Antwort: „Zum Amphibientum“. 

Einzigartiger Humor, Selbstironie, Figuren, Geschichten, Witze und Musik - In seiner neuen Show stürzt sich Berni Wagner mit allen Mitteln auf Depression, Sexualität, Religion, Natur und Geschichte:
Galápagos ist eine Schwimmstunde durch Bauchmuskeltraining, ein Spiel auf Leben und Artentod und eine Liebeserklärung an die Menschheit.

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11 NOV
Donnerstag, 19:30 Simon Pearce: PEA(r)CE on Earth

Simon Pearce hat immernoch nicht genug oder besser gesagt, er fängt jetzt erst richtig an.
Nach dem großen Erfolg seines ersten abendfüllenden Solo Programms „Allein unter Schwarzen“ kommt der Prince Charming“ (Süddeutsche Zeitung) der neuen Kabarett & Comedy Szene mit seinem zweiten Streich daher.

PEA®CE on Earth! Den Weltfrieden will er nicht auf der Bühne ausrufen, aber sich zumindest auf die Suche machen, wie man seinem inneren Frieden ein bisschen näher kommen kann.

Eigentlich bringt er, als Sohn einer bayerischen Volksschauspielerin und eines Nigerianers, das perfekte Rüstzeug für den inneren Frieden mit.
Ein bisschen Hakuna Matata hier und ein bisschen „Sei Ruah haben“ da.
Aber leider stört immer irgendetwas diese „innere Ruhe“. Menschen, die auf der Rolltreppe nebeneinander stehen, Hausmeister mit dem Laubbläser um acht Uhr früh, vorurteilsüberladene Menschen, oder einfach die unbehagliche Situation in einem Flugzeug zu sitzen. Ja, meistens ist es Angst in ihren verschiedenen Facetten.

Mit einer fulminanten Mischung aus lustigen Anekdoten, die einem seine persönlichen Ängste näherbringen, und gesellschaftskritischen Querverweisen, schafft es der „Eddy Murphy aus Puchheim“ (Freisinger Tageblatt) gleichermaßen zum Lachen, wie auch zum Nachdenken anzuregenund vielleicht eine kleine Anleitung zu geben, wie man „zur Ruhe“ kommt.

Simon Pearcetut, was er am liebsten macht. Er nimmt das Leben nicht zu schwer und teilt seine Erfahrungen, lebhaft erzählt und pointiert, mit dem Publikum.

Er hat einfach Spaß; am Leben und auf der Bühne und daran lässt er einen gerne Teilhaben. Und wenn er die Menschen damit auch noch zum Nachdenken anregen kann, sind die besten Voraussetzungen für sein großes Ziel ja schonmal gegeben: Pea(r)ce on Earth!

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12 NOV
Freitag, 19:00 Flüsterzweieck: Kult

Flüsterzweieck machen Theater und nennen das Kabarett. Oder umgekehrt. Sie merken schon, es ist nichts einfacher geworden in den letzten Jahren, und noch etwas ist wie immer: Flüsterzweieck sprengen die Grenzen –nicht alle, aber immerhin die des eigenen Genres, erst recht die Ihrer Sehgewohnheiten und gerne auch die des zivilisierten Humors.
Also treten Sie ein! Haben Sie keine Angst vor dem Unbekannten und lassen Sie sich in einen neuen Kult einführen! Denn auch Sie sind einzeln auf die Welt gepresst und haben es verdient, sich zumindest heute Abend zu amüsieren. Und genau dafür hat das preisgekrönte Theaterkabarett-Duo ein fünftes Programm gemacht.

Kult: Ein Stück schlechter Hoffnung auf dem Weg zur Erlösung. Ein Lobgesang der Einsamkeit. Ein Lockdown des Heldentums. Eine Dekonstruktion der Avocado. Eine Krise im Klima der Verschwörung. Ein Wortrausch der Liebe. Ein Western der Ängstlichkeit. Eine Müllhalde an Männlichkeit. Ein Schlachtfest der Unerträglichkeit. Eine Kultivierung des Wahnsinns.

Von und mit: Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger
Regie: Dieter Woll

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12 NOV
Freitag, 22:00 Late Night! Elena Wolff: APOKALYPSE Frau

Elena Wolff wurde in Berlin Kreuzberg geboren und wuchs in Kitzbühel auf. Entwickelte aufgrund dessen die Street-Credibility eines angeschossenen Goldhamsters mit Vorhautverengung und zog mit 14 nach Wien, um dort erste zaghafte Gehversuche in Richtung sexueller Befreiung zu wagen.

In ihrem Programm „APOKALYPSE Frau“ oszilliert die zynische Idealistin und idealistische Zynikerin zwischen Hedonismus, Nihilismus und Naivität, behandelt die Un-Tiefen der menschlichen Existenz und ihr ewiges Streben nach Utopie. Ein schonunglos provokanter Einblick ins Leben einer Halb-Deutschen Ex-Tirolerin, semifreiwilligen Temporärlinzerin, Wieder-Wienerin und desillusionierten Schauspielerin.
Vielleicht nicht Die Stimme ihrer Generation, vielleicht aber doch. Zumindest eine. Ein Gulasch der Selbstoffenbarung, die Blüte der Jugend, die Schrüte der Schrugend, ein Cuming-of-Age Mitte Zwanzig. Extrem laut und unglaublich nah. Sehr relevant. Sehr erotisch. Nicht jugendfrei.

"Eine Offenbarung"- Unabhängige Quelle

„Die Achtziger haben angerufen, sie wollen ihr kleinen Hängequastln zrück.“- Anonymer Roast-Battle-Besucher

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13 NOV
Samstag, 19:00 David Scheid: Als die Welt noch eine Scheibe war

ALS DIE WELT NOCH EINE SCHEIBE WAR
David Scheid

Musik ist überall. Aber was macht eine „Welt Scheibe“ aus?
David Scheid unternimmt in seinem neuen Programm eine multimediale Reise rund um den Begriff „Welt Scheibe“. Vom Ursprung des Beats und den ersten urzeitlichen Raves, über Scheiben Welten und Disco Kugeln, bis hin zur modernen Popmusik.
„What we're gonna do right here is go back, way back, back into time.“
Zitat - The Jimmy Castor Bunch

Als die Welt noch eine Scheibe war, war alles Andere Zukunftsmusik. Ein Schlag auf das Fell einer urzeitlichen Trommel zum Beispiel. Doch diese Trommel war in erster Instanz kein Musikinstrument im heutigen Sinne, sondern viel mehr ein Telefon.
Man könnte also sagen, Morsecodes waren die ersten Rythmen der Menschheit. Diese Codes im Loop gespielt vermochten unsere Vorfahren in Trance zu versetzen. Die ersten Raves waren geboren. Ziemlich harter Techno, denn die Melodie war noch nicht
erfunden.
Musik ist immer und überall, suchen wir sie also dort wo wir sie nicht vermuten. Sogar aus dem Heulen einer Feuerwehrsirene am Samstag-Mittag lässt sich eine Melodie zaubern. Ob das dann eine Welt Scheibe wäre? Wohl nicht, aber einen Versuch ist es doch jedenfalls wert.

Wie klänge es, wenn man das Klavier in Beethovens Mondscheinsonate durch Vogelstimmen ersetzt? War Troubardix ein schlechter Musiker oder war er seiner Zeit einfach voraus? Was meinen wir mit guter Stimmung? Und ist Volksmusik tatsächlich gut fürs Volk?

David Scheid spricht über Gott und die Scheibe und sucht nach Antworten.
Von Woodstick´s bis zum sythetischen Drumloop, von der Leier der griechischen Antike hin zur Stromgitarre, von barocker Kammermusik bis zu „Detroit House“.
Musik war seit jeher Begleiter der Menschheit. Was sagt sie also über eine Gesellschaft aus?
Und glauben sie nicht auch, dass Schallplatten gar keine Scheiben sondern in Wahrheit Kugeln sind?
Setzen sie Ihren Aluhut auf, dann werden sie es mit eigenen Augen sehen.
Sind Sie bereit für die Wahrheit?


In David Scheids neuem Kabarettprogramm wird es aber nicht nur musikalisch, denn das Auge hört bekanntlich mit. Auch Videosequenzen werden mit dem Plattenspieler gesteuert und in die Musik eingebettet - ein bombastisches Feuerwerk für Augen und Ohren.

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14 NOV
Sonntag, 19:30 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel.
Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

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15 NOV
Montag, 19:30 Benedikt Mitmannsgruber: Exodus

20 Jahre ist er Teil der völlig überalterten und erzkatholischen Gesellschaft. 20 Jahre verbringt er in der Mühlviertler Eiszeit, den Sommer kennt er nur aus Erzählungen. Durch die unbarmherzige Kälte gefriert Mitmannsgrubers Lächeln ein, der einzige Ort, an dem es für kurze Zeit auftaut, ist die Kabarettbühne. Es gibt für ihn nur noch einen Ausweg: den Auszug, den Exodus. Mitmannsgruber zieht aus, aber nicht, um sein Volk zu retten. Das Volk ist verloren, gefangen im Alter, im Alkoholismus, in der Eiszeit.

Nein, er zieht aus, um sich vor seinem Volk zu retten, vor seiner Depression. Die Stadt soll ihn heilen, doch sie verführt ihn. Er wird Student. Er findet die Liebe. Immer weiter entfernt sich Mitmannsgruber von seinen katholischen Wurzeln und zieht damit Gottes gnadenlosen Zorn auf sich.

Benedikt Mitmannsgruber, Gewinner des Publikumspreises beim Freistädter Frischling, Sieger des Goldenen Ei in Ostermiething, Gewinner des Wiener Stadtfestes und Preisträger beim Salzburger Sprössling, entführt uns mit seiner monotonen, eintönigen Stimme und seiner stoischen Miene in die triste Einöde des kargen Mühlviertler Hochlands.

„Ein Talent, von dem man noch einiges hören wird.“ – Ö1

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17 NOV
Mittwoch, 16:30 Otmar Kastner: Wirtschaftskabarett reloaded

Otmar Kastner als President und Executive Senior Personnel Development Representative der Unternehmensberatung SAPOMPSCHT.com lädt mit der Speerspitze seines Beraterteams, Markus Warum, zu einem Afterwork der Extraklasse. 

Erfahren Sie alles über die neuesten Therapie-Highlights in den Bereichen Wirtschaftswahnsinn, Corona, Home Office und Agilität. „Childhood Oriented Management (COM) - Unternehmensführung mit den Augen eines Kindes“ wird auch Ihre Augen öffnen und zwinkern lassen. Erleben Sie, warum Wertschätzung und Miteinander eine andere Wirkung erzeugen als unternehmerische Narzisstenfeste. Das Motto: „Humor ist die Qualität, die dir dient, wenn der Spass aufhört“.  

Otmar Kastner und sein Team haben in den letzten 20 Jahren bei über 800 Veranstaltungen mehr als 100.000 TeilnehmerInnen in aller Welt inspiriert. Kunden wie Magna International, die Deutsche Bank oder die Hochschule St. Gallen lachen über ihre Expertise.

www.sapompscht.com

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17 NOV
Mittwoch, 19:30 Stefan Waghubinger: Ich sag's jetzt nur zu Ihnen

Mitten aus dem Leben, manchmal böse, aber immer irrsinnig komisch, zynisch und zugleich warmherzig. Das sind Attribute, die man mit diesem österreichischen Kabarettisten verbindet.Er selbst sagt von sich nur, er betreibe österreichisches Jammern und Nörgeln, aber mit deutscher Gründlichkeit.
In seinem vierten Soloprogramm begegnet er Gänseblümchen, Schmetterlingen und  Luftschlangen im Treppenhaus. Es entstehen Geschichten mit verblüffenden Wendungen, tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch. Zynisch und zugleich warmherzig, banal und zugleich geistreich.
Eine Erklärung zu den wirklich wichtigen Dingen, warum es so viel davon gibt und warum wir so wenig davon haben.
Die Allgemeine Zeitung Mainz schreibt zu ihm: „Federleicht und geschliffen. Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können – und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffene Texte so federleicht durch den Saal schweben“.

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18 NOV
Donnerstag, 19:30 Malarina: Serben sterben langsam

Wie integrieren wir uns, die Serben, eine Nation deren Image seit Kaisermord und Srebrenica schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, in einem Land wie Österreich, dessen Geschichtslehrer von ebendiesem Kaisermord mit nicht nachlassender Erschütterung berichten?

Der Weg der serbischen Gastarbeiter führte über Integration Classic 1.0 hin zu Assimilation 1.0 aus Angst vor Haider. Unter HC Strache kam das Upgrade auf Assimilation 2.0 – Edition inklusive Xenophobie und Islamophobie extended Version.

In HC Strache fanden die Serben endlich einen Verbündeten der sie verstand und der ihre numerologische Obsession basierend auf der Zahl drei teilte.
Aus Serbophobie machte er Serbophilie – und wahre Brüder vergessen das nie!
Einer mit drei Kindern, drei Sporttaschen und drei Bier - ein echter Bruder, so wie wir.  

Doch wie wird es für uns Serben ohne HC Strache weitergehen?
Wie werden die Schwabos damit umgehen, dass wir nach Franz Ferdinand erneut einen ihrer Herrscher zur Fall brachten?
Was früher die Schwarze Hand war, ist heute der schwarze Rock.

Von Gewalt, Genitalien und Gewürzen, High Heels, Pailletten und Schürzen,
von Cevapcici im Vollkornweckerl und Kyrillisch auf dem Tschickpackerl,
von selektiver Xenophobie und selektiver Integration,
von Chat Nicknames als Oxymoron,
von den schönen Blüten, die das Abendland und das Christentum trieben
und warum sich heute die Nachkommen der Nazis und Tschetniks trotz allem lieben.

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19 NOV
Freitag, 19:00 Pepi Hopf: Sternzeichen: Stur

Mit dem Hopf durch die Wand – ein Abend für alle Sturschädel dieser Welt und deren PartnerInnen.
Oft nannte man mich schon einen sturen Hund. Das ist falsch!
Hunde sind unterwürfig, gehorsam und manchmal dämlich, aber in den wenigsten Fällen stur.
Stur?
Ja, das bin ich und das bleibe ich auch.
Ich glaube noch immer nicht, dass sich der Rechtspopulist für den kleinen Mann aufopfert.
Mir will auch nicht in den Kopf, dass Konzerne wahre Heimstätten der Menschlichkeit sind und daher gefälligst von jeglicher Steuerlast befreit werden sollten. Ich finde es falsch, dass WerbemanagerInnen, die unseren Verstand mit ihren Spots zuspammen, das Vielfache von SozialarbeiterInnen verdienen. Und überhaupt!
Ich habe mir mit beinahe 50 Jahren eine Meinung zu dieser Welt gebildet und bin zu folgendem Schluss gekommen:
Bei einem Wurstbrot keine Butter unter die Wurst! Wenn sie jetzt entsetzt aufheulen ist mir das auch wurscht.
Die Geschichte wird mir Recht geben, wie dereinst dem guten alten Galileo Galilei: „Und sie bewegt sich doch!“ hatte er damals in seinen Bart genuschelt und um ein Haar hätte ihm die katholische Kirche deswegen seine gelehrte Schwarte am Scheiterhaufen knusprig gegrillt.
Wer hatte am Ende Recht? Der sture Hund Galilei.

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20 NOV
Samstag, 19:00 Gerhard Walter: Auf mich war ich nicht vorbereitet

„Finde Dich selbst!“ heißt es ja, und ich hab mir gedacht, ich fang einfach einmal irgendwo an.
Im Frühherbst 1643 wurde ich einstimmig mit einer Enthaltung zur Königin von England gewählt.
Als Chefchoreograph der Dachdeckerinnung (Sie sehen, ich suche noch) kann ich Ihnen aber Folgendes mitteilen: Für ein gelungenes Leben ist es wichtig, relativ selten von einer Straßenwalze überrollt zu werden.
Das schont die Stimmbänder und erhöht den Wiedererkennungswert. Nicht immer ist alles gut, aber Vieles ist schon einmal nicht schlecht. Manches ist sogar großartig.
Enjoy!

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21 NOV
Sonntag, 19:30 Mathias Novovesky: Bildnis eines mittleren Charakters

Kosmopolit und Schrebergärtner, Philosoph und Gartenzwerg.
Amerika zu finden verdankte Columbus dem Zufall. Den Zufallswink des Schicksals gibts aber oft nur im Märchen. Schneewittchen ist bisher leider noch nicht aufgetaucht. Die will aber sowieso keinen Philosophen, und Zwerge lässt sie bekanntlich nur die Särge tragen.
Das könnte Novovesky, als ehemaliger Mitarbeiter des familiären Bestattungsunternehmen. Schneewittchen aber heiratet keine Philosophen, auch keine Zwerge und schon gar keinen Ponfinebara. Nur Prinzen!
Prinz wird man nur mit Glück. Das Glück wiederum ist ein Vogerl, wie man singt. Nur mag das Vogerl Novovesky nicht, es kann ihn nicht leiden und falls es ihm doch zu nahe kommt, *peep* es ihm auf den Schädel. Das soll dann allerdings wieder Glück bringen.

Sie können es 3 Mal drehen und 7 Mal wenden bis Sie an dieser Programmbeschreibung schwindelig werden, besser wäre Sie sehen es sich an, Mathias Novoveskys Soloprogramm.  

Regie: Gabi Rothmüller
Foto: Moritz Schell

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22 NOV
Montag, 19:30 Clemens Haipl: Unterhaltung mit Haltung

Von sehr nahe betrachtet wirkt ein Gartenschlauch wie die chinesische Mauer. Von sehr weit weg betrachtet wirkt die chinesische Mauer wie ein Gartenschlauch. Sind die beiden deswegen das Gleiche, je nachdem wie man sie betrachtet?
Clemens Haipl hat garantiert keine letztgültige Antwort auf solch essentielle Fragen, aber er denkt laut darüber nach. Logisch deshalb, dass eine zu hohe Thujenhecke den gleichen Stellenwert wie internationale Politik hat. Bloß ist der Hecke die Politik wurscht und umgekehrt. Mit ein wenig Empathie sieht man das auch so.

FM4 und ProjektX Gründungsmitglied Clemens Haipl findet, dass 30 Jahre Bühnenpräsenz gerade genug Vorlauf für das erste Soloprogramm sind.
Mal mit dem Florett, mal mit dem Vorschlaghammer legt er Alltägliches im scheinbar Absurden frei. Und letztlich ist wichtig, dass die Kinder gesunde Zähne haben.
Mit feuchten Händen und roten Backen wird der Debütant “Unterhaltung mit Haltung” darbieten und hält Pressetexte für völlig überbewertet.

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24 NOV
Mittwoch, 19:30 Berni Wagner: Galapagos

Berni hat Probleme mit der Natur. Von Natur aus ist er nämlich nicht so schlau wie er gern wäre, sein Körper sieht von Natur nicht so aus wie er ihn gerne hätte und überhaupt ist er von Natur aus ein eher unzufriedener Mensch. Also attackiert er die Natur frontal - so lang es sie noch gibt! Er erzählt von der Entstehung der Welt, der Geschlechter, der Musik, des Humors und von Bildung als Verhütungsmittel. Er singt die Geschichte des Lebens, wie sie Sie noch nie gehört haben - als Katastrophe und Refrain:
Denn was ist Evolution anderes als aus dem Wasser zu kommen, um lernen zu können wie man ertrinkt? Viele Kabarettabende fragen wo wir uns hin entwickeln - Selten ist die Antwort: „Zum Amphibientum“. 

Einzigartiger Humor, Selbstironie, Figuren, Geschichten, Witze und Musik - In seiner neuen Show stürzt sich Berni Wagner mit allen Mitteln auf Depression, Sexualität, Religion, Natur und Geschichte:
Galápagos ist eine Schwimmstunde durch Bauchmuskeltraining, ein Spiel auf Leben und Artentod und eine Liebeserklärung an die Menschheit.

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25 NOV
Donnerstag, 19:30 Martin Puntigam: Glückskatze

Das große neue Soloprogramm zum 30jährigen Bühnenjubiläum! Und 50. Geburtstag - quasi 80 Jahre Puntigam. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um den rüstigen Jubilar und seine Verdienste um die Republik zu feiern? Als Sir des gehobenen X - Rated - Entertainments und augenfreundlichen MC der Science Busters?
Und bislang alles gut gegangen. Glück gehabt. Und mit seinem dreifärbigen Bart schaut er mittlerweile auch aus wie eine GLÜCKSKATZE.  

13 Soloprogramme
3 Duos
30 Sendungen ohne Namen
5 Bücher
13 Jahre Science Busters mit fast 100 verschiedenen Shows für Bühne, Fernsehen und Radio! 

Eigentlich wollte es Martin Puntigam nach all den Jahren einmal nur krachen lassen. In der nagelneuen Einserpanier. Gemeinsam mit dem Publikum seine größten Erfolge Revue passieren lassen. Und gut gelaunt in die Zukunft schauen. 
Die schaut aber nicht rosig aus. Ausgerechnet jetzt. Vögel weg. Insekten weg. Viren im Vormarsch. Erderwärmung. Und jede Menge Menschen. Wofür die Dinosaurier einen Asteroiden gebraucht haben, das schaffen wir Menschen auch so.
Ausgerechnet jetzt muss wer die Welt retten.
Gern macht er es nicht.
Lieber würde er feiern.
Aber irgendwer muss es ja machen.
Weil dass noch einmal ein Herrgott seinen Sohn zur Erlösung auf die Welt schickt, ist nicht zu erwarten.
Dafür hat er eine Idee.
Denn die Feierlaune lässt er sich sicher nicht kaputtmachen. 

Freuen Sie sich auf farbenprächtige Kostüme!
Eine nagelneue Verschwörungstheorie!!
Und die Enthüllung, wer das eigentlich ist, der Sebastian Kurz spielt!!!  

GLÜCKSKATZE -   Schnurren kann er schon, Gewölle erbrechen muss er noch üben. 

„Martin Puntigam bringt im Jubiläumsprogramm sein bisheriges Werk auf den Punkt. Höhepunkt in seinem von Zynismus durchtränkten Programm sind seine Ministranten-Erinnerungen - pietätlos und durchaus hart, aber über der Gürtellinie und sehr lustig. Man kann nur dasitzen und staunen.“ (Wiener Zeitung)  

Das ist dramaturgisch so geschickt gemacht, dass es, wenn die Blicke in den Abgrund deutlich werden, trotzdem immer eine Überraschung ist. Puntigam erweist sich da als ein Meister der Ablenkung. Das ist lustig, lehrreich und launig, weil Puntigam den Schmäh kennt, mit dem man den Wahnsinn des Daseins auf einer Bühne erträglich machen kann.
(Salzburger Nachrichten)

 „Aus einem "Warm-up", wie er es von seinen Science-Busters-TV-Sendungen kennt, wird eine doppelte, mit dem Publikum einstudierte, wunderbar verlogene Auftrittsnummer. Dann sonnt er sich ironisch im Glück, das er im Leben wie in der Karriere bisher gehabt habe. Das schleichende Gift fängt im zweiten Teil zu wirken an. So ist man am Ende einerseits deprimiert, zugleich aber auch kathartisch erlöst.“
(Süddeutsche Zeitung) 

„Der Mensch als Zyniker, der sein Glück leichtfertig aufs Spiel setzt und angesichts globaler Bedrohung nur eines retten will – sich selbst. Ein Glück, dass Martin Puntigam das mit Humor nehmen kann.
Fazit: Martin Puntigam in Hochform: Ein kurzweiliges, pointenreiches Kabarettprogramm, bei dem einem das Lachen mitunter im Hals stecken bleibt.“
(OÖ-Nachrichten) 

„Überhaupt wird viel für Augen und Ohren geboten – vom Doppeldildo über eine Gashupe bis zum Trockeneis-Cocktail. Das ist aber keine plumpe Effekthascherei, sondern hat alles seinen Sinn. Jubel bei der Wien-Premiere im Kabarett Niedermair! Der Science-Buster-Moderator liefert mit seinem Jubiläumssolo einen gnadenlosen Kabarettabend mit viel Schauwert, den man nicht vergisst. Garantiert nicht!“
(kulturblogger.at)  

„Lehrreich und unterhaltsam“
(ORF)  

Das war fabelhaft. Wenn schon Botschaft, dann so.
(Volksblatt Linz)

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26 NOV
Freitag, 19:00 Martin Puntigam: Glückskatze

Das große neue Soloprogramm zum 30jährigen Bühnenjubiläum! Und 50. Geburtstag - quasi 80 Jahre Puntigam. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um den rüstigen Jubilar und seine Verdienste um die Republik zu feiern? Als Sir des gehobenen X - Rated - Entertainments und augenfreundlichen MC der Science Busters?
Und bislang alles gut gegangen. Glück gehabt. Und mit seinem dreifärbigen Bart schaut er mittlerweile auch aus wie eine GLÜCKSKATZE.  

13 Soloprogramme
3 Duos
30 Sendungen ohne Namen
5 Bücher
13 Jahre Science Busters mit fast 100 verschiedenen Shows für Bühne, Fernsehen und Radio! 

Eigentlich wollte es Martin Puntigam nach all den Jahren einmal nur krachen lassen. In der nagelneuen Einserpanier. Gemeinsam mit dem Publikum seine größten Erfolge Revue passieren lassen. Und gut gelaunt in die Zukunft schauen. 
Die schaut aber nicht rosig aus. Ausgerechnet jetzt. Vögel weg. Insekten weg. Viren im Vormarsch. Erderwärmung. Und jede Menge Menschen. Wofür die Dinosaurier einen Asteroiden gebraucht haben, das schaffen wir Menschen auch so.
Ausgerechnet jetzt muss wer die Welt retten.
Gern macht er es nicht.
Lieber würde er feiern.
Aber irgendwer muss es ja machen.
Weil dass noch einmal ein Herrgott seinen Sohn zur Erlösung auf die Welt schickt, ist nicht zu erwarten.
Dafür hat er eine Idee.
Denn die Feierlaune lässt er sich sicher nicht kaputtmachen. 

Freuen Sie sich auf farbenprächtige Kostüme!
Eine nagelneue Verschwörungstheorie!!
Und die Enthüllung, wer das eigentlich ist, der Sebastian Kurz spielt!!!  

GLÜCKSKATZE -   Schnurren kann er schon, Gewölle erbrechen muss er noch üben. 

„Martin Puntigam bringt im Jubiläumsprogramm sein bisheriges Werk auf den Punkt. Höhepunkt in seinem von Zynismus durchtränkten Programm sind seine Ministranten-Erinnerungen - pietätlos und durchaus hart, aber über der Gürtellinie und sehr lustig. Man kann nur dasitzen und staunen.“ (Wiener Zeitung)  

Das ist dramaturgisch so geschickt gemacht, dass es, wenn die Blicke in den Abgrund deutlich werden, trotzdem immer eine Überraschung ist. Puntigam erweist sich da als ein Meister der Ablenkung. Das ist lustig, lehrreich und launig, weil Puntigam den Schmäh kennt, mit dem man den Wahnsinn des Daseins auf einer Bühne erträglich machen kann.
(Salzburger Nachrichten)

 „Aus einem "Warm-up", wie er es von seinen Science-Busters-TV-Sendungen kennt, wird eine doppelte, mit dem Publikum einstudierte, wunderbar verlogene Auftrittsnummer. Dann sonnt er sich ironisch im Glück, das er im Leben wie in der Karriere bisher gehabt habe. Das schleichende Gift fängt im zweiten Teil zu wirken an. So ist man am Ende einerseits deprimiert, zugleich aber auch kathartisch erlöst.“
(Süddeutsche Zeitung) 

„Der Mensch als Zyniker, der sein Glück leichtfertig aufs Spiel setzt und angesichts globaler Bedrohung nur eines retten will – sich selbst. Ein Glück, dass Martin Puntigam das mit Humor nehmen kann.
Fazit: Martin Puntigam in Hochform: Ein kurzweiliges, pointenreiches Kabarettprogramm, bei dem einem das Lachen mitunter im Hals stecken bleibt.“
(OÖ-Nachrichten) 

„Überhaupt wird viel für Augen und Ohren geboten – vom Doppeldildo über eine Gashupe bis zum Trockeneis-Cocktail. Das ist aber keine plumpe Effekthascherei, sondern hat alles seinen Sinn. Jubel bei der Wien-Premiere im Kabarett Niedermair! Der Science-Buster-Moderator liefert mit seinem Jubiläumssolo einen gnadenlosen Kabarettabend mit viel Schauwert, den man nicht vergisst. Garantiert nicht!“
(kulturblogger.at)  

„Lehrreich und unterhaltsam“
(ORF)  

Das war fabelhaft. Wenn schon Botschaft, dann so.
(Volksblatt Linz)

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27 NOV
Samstag, 19:00 Martin Kosch: Keine Ahnung, ABER TROTZDEM!

Stammt dieser Ausspruch von Adam und Eva?
Sind dadurch Kain und Abel entstanden?
Oder war es der Leitspruch Alfred Nobels, als er das Dynamit erfand?

Keine Ahnung, ABER TROTZDEM scheint sich diese nicht ausschließlich österreichische Weisheit wie ein roter Faden durch die Geschichte zu ziehen.
 
Kennen auch sie Menschen, die von bestimmten Themen überhaupt keine Ahnung haben, aber sich trotzdem groß einen aufsprechen?
Frei nach dem Motto: „Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung“.
Leider stehen solche Personen in der Hierarchie oft über einem und plötzlich findet man sich in einer Welt voller absurder Regeln und Vorschriften wieder.
Egal ob im Büro, im Straßenverkehr oder im Ehebett.

Falls sie jetzt noch immer keine Ahnung haben, ob sie ins Programm kommen sollen, das eine kann ich ihnen trotzdem versprechen:
Es wartet ein Co2 neutrales Pointenfeuerwerk auf sie, abgeschossen von österreichischen Alltagsfiguren mit großer Nachhaltigkeit.
Als lactosefreies Sahnhäubchen gibt es neben Sprach- und Dialektspielen den ein oder anderen Zaubertrick, der ihre Wahrnehmung nachhaltig fairtrade.

Laut führenden Ärzten und Apothekern ist Martin Kosch das beste Mittel gegen Lachintoleranz.
Laut nicht führenden Ärzten und Kurpfuschern auch, womit wir wieder beim Titel des Programmes wären.Regie: Andi Peichl
Foto: Rudi Ferder

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27 NOV
Samstag, 22:00 Late Night! Christoph & Lollo: Mitten ins Hirn

Christoph & Lollos neues Album heißt also „Mitten ins Hirn“. Warum genau? Nun, sagen wir einmal so: Die Lieder, die Christoph & Lollo seit Jahren in die Welt setzen, zielen grundsätzlich nicht aufs Herz oder auf denBauch. Sie sorgen nur selten dafür, dass das Publikum sich entspannt zurücklehnt. Getanzt wird kaum. Geschmust nie. Christoph & Lollo wenden sich immer direkt an den Intellekt ihrer Hörerschaft – manchmal klug und ernst, manchmal spöttisch und ein bisserl blöd, aber immer mit dem einen Ziel: Die Wirklichkeit durch Satire kenntlich zu machen.

Christoph & Lollo sind inhaltlich stets am Punkt und treffen den Nagel so auf den Kopf, dass er beim ersten Refrain versenkt ist. Und sie sind die Einzigen weit und breit, die das derart konsequent machen. Oder kennen Sie andere Musiker, deren Texte vom Grasser-Anwalt vor Gericht verlesen werden? Kennen Sie eineandere Band, die aus Themen wie „politische Inserate in Boulevardmedien“ Internethits mit Hunderttausenden Klicks macht? Gibt es eigentlich sonst wen im Musik- oder Humorbereich, der den Finger seit Jahren derart treffsicher auf die Wunden der Gegenwart legt, immer beim Thema bleibend, ohne Rücksicht auf Verluste, zum Gaudium des Publikums und zum blanken Entsetzen derjenigen, die dabei durch den Kakao gezogen werden? Na? Eben.

Für ihr neues Album haben sich Christoph & Lollo mit aktuell brennenden Themen auseinandergesetzt und dabei wenig Grund für gute Laune gefunden: Umweltkatastrophen, fortschreitende Verblödung, bösartige Internetdeppen, von der Politik durchgefütterte Boulevardmedien, überall dumme alte Männer an der Macht, durchgeknallte Verschwörungstheorien, giftige Zimmerpflanzen, Fenchelrohkost – es ist wirklich furchtbar. Aber deswegen den Humor verlieren? Sicher nicht. Christoph & Lollo haben daraus ein neues, sehr böses und sehr lustiges Album gemacht: „Mitten ins Hirn“.

Dank der bereits bewährten Zusammenarbeit mit den Bilderbuch-Produzenten Alex „Feia“ Tomann und ZeboAdam sowie der Chorstimmen von Nicole und Birgit Radeschnig klingt das Album genau so, wie es klingen soll: Direkt. Kompromisslos. Mitten ins Hirn.

Diese zehn neuen Lieder sind jetzt da und werden bleiben. Christoph & Lollo werden sie landauf, landab auf Bühnen singen, umrahmt von improvisierten Conferencen, dargeboten mit einer Scheiß-drauf-Haltung, die die Konventionen sowohl des Musik- als auch des Kabarettbusiness entblößt und obsolet macht. Nach den Konzerten werden regelmäßig Leute zu ihnen kommen und fragen: „Hey, könnt ihr nicht einmal ein Lied überdieses oder jenes wichtige Thema machen?“ Christoph & Lollo werden zuhören und ab und zu werden sie „ja“ sagen. Irgendwer muss es ja tun.

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28 NOV
Sonntag, 19:30 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel.
Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at