20 SEP
Freitag, 19:30 Severin Groebner: Gut möglich Wien-Premiere!

„Meine Zukunft ist so problematisch, daß sie mich selbst zu interessieren anfängt“ schrieb Greorg Büchner 1835. Zwei Jahre später war er tot.
Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft. 

Severin Groebner aber, die Wiener Kassandra aus dem Gemeindebau, der Theresias unter den Exilösterreichern, das austriakische Orakel mit Vibrationshintergrund (er fährt viel Bahn) wirft unerschrocken einen Blick nach vorn. Ins Ungewisse. Was kommt, was geht und was wird gehen? Und was wird uns auf die Nerven gehen?
Fünfmal schaut er ins Futur und findet sich in unterschiedlichen Situationen wieder: Bankrott, berühmt, bescheuert, bekehrt und beerdigt. Fünf Möglichkeiten über die Zukunft und wie sie für uns werden könnte.

Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und nimmt uns mit auf eine Reise ins Mögliche. Und wen trifft man dort? Klimawandel, Krieg, Kollektive, Kontinentaldrift oder Kunstinstallationen? Oder drei Meter große Ameisen, die sich von Plastik ernähren? Oder doch wieder nur uns selbst - nur älter.
Kommen Sie und schauen Sie mit Severin Groebner in die Zukunft.
Oder anders gesagt: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.

Tickets ab 20,00 €
21 SEP
Samstag, 19:30 Severin Groebner: Gut möglich

„Meine Zukunft ist so problematisch, daß sie mich selbst zu interessieren anfängt“ schrieb Greorg Büchner 1835. Zwei Jahre später war er tot.
Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft. 

Severin Groebner aber, die Wiener Kassandra aus dem Gemeindebau, der Theresias unter den Exilösterreichern, das austriakische Orakel mit Vibrationshintergrund (er fährt viel Bahn) wirft unerschrocken einen Blick nach vorn. Ins Ungewisse. Was kommt, was geht und was wird gehen? Und was wird uns auf die Nerven gehen?
Fünfmal schaut er ins Futur und findet sich in unterschiedlichen Situationen wieder: Bankrott, berühmt, bescheuert, bekehrt und beerdigt. Fünf Möglichkeiten über die Zukunft und wie sie für uns werden könnte.

Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und nimmt uns mit auf eine Reise ins Mögliche. Und wen trifft man dort? Klimawandel, Krieg, Kollektive, Kontinentaldrift oder Kunstinstallationen? Oder drei Meter große Ameisen, die sich von Plastik ernähren? Oder doch wieder nur uns selbst - nur älter.
Kommen Sie und schauen Sie mit Severin Groebner in die Zukunft.
Oder anders gesagt: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.

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22 SEP
Sonntag, 19:30 Christof Spörk: Kuba

Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.


Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren fürngrapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘. Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie ‚Und singen auch‘. Caramba!


Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.


Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!

Tickets ab 20,00 €
23 SEP
Montag, 19:30 Blonder Engel: Ein bunter Strauß aus Liedern

„Seien sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“ „Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt.

„Darf ich fragen, wofür sie den brauchen?“ „Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“

„Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen — da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“

Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“ „Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gef&

Tickets ab 18,00 €
24 SEP
Dienstag, 19:30 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch PREMIERE!

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel. Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

ausverkauft ab 18,00 €
25 SEP
Mittwoch, 19:30 Nadja Maleh: Hoppala

Laut Wörterbuch ist ein Hoppala ein kleiner Ausrutscher.

„Hoppala, war das Ihr Zecherl unter meinem Koffer, gnä Frau?!“ in der wiener U-Bahn.„Hoppala, das war doch keine Abhörattacke auf den österreichischen Vizekanzler, sondern nur ein altes hiniges Kabel!“ aus dem wiener Ministerium.„Hoppala, sorry wir haben uns doch geirrt wegen der irakischen Atomwaffen! Oops we did it again, shit happens!“ im amerikanischen Senat.
So ist das, Hoppalas können klein oder groß sein, lustig oder tragisch, fatal oder wurscht. Aber eines haben sie alle gemeinsam: sie sind nur allzu menschlich!

Wieder einmal begibt sich die preisgekrönte Kabarettistin in ihre multiple Welt von schrägen Frauencharakteren. Unglaublich vielseitig in Sprache, Darstellung und Gesang zieht sie Zwischenmenschliches pointiert durch den Kakao!
Aber immer mit optimistischem Blick in eine rosige Zukunft: „Die Gleichstellung der Geschlechter wird in ca. 100 Jahren Realität …Hoppala, da bin ich ja gar nimma da!“

Egal, alles wird gut!

Tickets ab 20,00 €
26 SEP
Donnerstag, 19:30 Werner Brix: Friss & Stirb!

Endlich ist er wieder da! Mit einem neuen Programm, mit frischem Schalk und bewährtem Schmäh.
Mit Prosa, Poesie und Loopstation ausgestattet, sucht er sein Kabarettpublikum, um geistigen Beistand zu geben in einer Welt der Wirrnisse.
Um Antworten zu geben und Fragen zu stellen. Fragen wie:


Wer ist das mächtigste Wesen auf diesem Planeten?
Der amerikanische Präsident? Der russische Präsident? Der chinesische? Google? Microsoft? Meine Putzfrau, weil mein Leben den Bach runtergeht, wenn sie nicht kommt? Alles falsch!
Und doch ist die Antwort so einfach:WIR sind das mächtigste Wesen auf Mutter Erde!

Richtig. Wir, nicht ich oder du.
Wir, der Schwarm, wir, die das Kapital verteilen. Wir die Konsumenten ;)


Wenn wir also wollen, dass alles gut ist um uns herum, dann müssen wir unser Kapital einfach nur noch denen geben, die ihren Profit nicht nach der Gier der Shareholder richten, sondern nach den Maßstäben der Vernunft. Außerdem kann es nicht schaden, wenn wir uns in unserem eigenen Biotop halbwegs sozial und – wie soll ich sagen – zusammenhangsbewusst verhalten.
Das tun wir aber nicht, weil wir Idioten sind.

Nein, falsch. Ganz falsch.
Wir sind süchtig. Wir wissen, was richtig ist und tun das Falsche. Das nennt man Sucht. Und Sucht ist eine Erkrankung. Wir sind also krank. Manche ein bisschen mehr manche ein bisschen weniger. Wenn wir also gesund werden wollen, wir als Schwarm, wir als Gesellschaft, müssen wir aufhören, den Teufel in uns zu füttern oder füttern zu lassen und ihn in die Schranken weisen, indem wir ihm zunächst einmal links und rechts ein paar Ordentliche scheuern und ihn dann schließlich in eine Abteilung unseres Bewusstseins versetzen, wo er keinen Schaden mehr anrichten kann, zum Beispiel in die Sektion Müllentsorgung, in der er dann seine Kompetenz in Sachen St

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27 SEP
Freitag, 19:30 Rudi Schöller: Vormärz spricht

Es herrscht Aufregung am Österreichischen Hof... Vormärz ist nicht aufzufinden. Er hat etwas von einem Kabarett-Auftritt gesagt. Nein, „gesagt“ natürlich nicht. Er hat es irgendwie zu verstehen gegeben. Und dann ist er aus dem Schloss geeilt...

Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener Vormärz aus „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Über den modernen Alltag, das Leben in einer Beziehung, die Auswüchse der Digitalisierung, Ernährungstrends, Italien-Urlaube, Fernsehgewohnheiten, Demokratie oder Fake News. Unser Lebensgefühl als Stand-Up Comedy.

 

Tickets ab 17,00 €
28 SEP
Samstag, 19:30 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel. Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

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29 SEP
Sonntag, 19:30 Christoph Fritz: Das Jüngste Gesicht

In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt.

Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter. Schlussendlich schafft er es sogar, den Bogen soweit in die Gegenwart zu spannen, dass der Pfeil der Wahrheit die Herzen der Zuschauer durchdringt und ihn blutüberströmt auf der Bühne zurücklässt. Oder auch nicht. Was bleibt ist nichts weiter als die absolute Erkenntnis: Christoph Fritz ist DAS JÜNGSTE GESICHT.

Regie: Vitus Wieser

Foto: Roland Ferrigato

ausverkauft ab 17,00 €
30 SEP
Montag, 19:30 Gery Seidl: HOCHTiEF Vorpremiere!

Hoch und Tief - lasst uns surfen auf den Wellen des Lebens!

Nun, wer möchte nicht pathetisch werden, in der Welt der „Besten aller Zeiten“...

Bleibt auch die Suppe dünn, wir löffeln sie brav. Tagein. Tagaus. Steckt doch in jedem von uns ein tapferer kleiner Don Quijote, der mit dem Rasierbecken am Kopf mutig die Alltagsarena betritt. Nur sind unsere Windmühlen längst digitalisiert, sprechen mit uns in 0 und 1. Und abends, wenn wir erschöpft in die Federn sinken, kauen wir nach dem Gutenachtgebet noch die ToDo-Listen für den nächsten Tag durch. Nie is nix. Doch Hoch und Tief ist immer nur der Blickwinkel, denn bei allem Laufen zählen am Ende des Lebens nur die Momente, in denen wir glücklich sind. So danke ich für mein halbvolles Glas. Prost.

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at