Isaawaahsiin!
Substantiv / Ausruf – afroösterreichisch (es ist ein Wahnsinn)
Aussprache: [iˈsaːwaʃiːn]
Bedeutung: Kann Freude, Unbehagen oder Verwirrung ausdrücken – manchmal alles gleichzeitig.
Ein Wort aus der afrikanischen Diaspora, das ein Gefühl beschreibt, das viele Menschen mit Migrationsgeschichte kennen: das Schwanken zwischen Staunen, Erschöpfung und Humor.
Der junge Stand-up-Kabarettist Marvin Tare, Sohn eines nigerianischstämmigen Musikers und einer Ennstaler Sozialarbeiterin, macht diesen Ausdruck, den er sich von seinem Vater geborgt hat, zum Leitmotiv seines Lebens und seines Programms. In seinen Nummern erkundet er die vielen Schattierungen seines Lebens. Zwischen Stadt und Land, afrikanisch und europäisch, zwischen Zugehörigkeit und Fremdsein sucht er nach Sinn, Halt – und …. Pointen.
Er fragt: Wie funktioniert sozialer Aufstieg? Bringen Pyramidensysteme etwas? Und wie sehr muss man sich selbst verkaufen, bevor man sich verliert? Mit viel Wortwitz, schauspielerischen Einlagen und spontanem Crowdwork balanciert Marvin Tare zwischen Stand-up, Kabarett und Culture Clash Comedy – manchmal authentisch, manchmal absurd, immer ehrlich. Für alle, die in der Kleinkunst nach frischen Stimmen suchen: Marvin Tare steht für einen Paradigmenwechsel auf der Bühne – mit einem Programm voller Nachklang und Ohrwurmgarantie.
>>> Website Marvin Tare
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Antonia Stabinger betritt – allen Warnungen zum Trotz – das dünne Eis. Mit Freude hört sie es knacken und schlittert mit vollem Körpereinsatz über die aktuelle Weltlage. Statt in eine warme Jacke schlüpft sie dabei wieder in zahlreiche Rollen – darunter natürlich auch ihr beliebtes sprechendes Genital, Clit/Doris.
Mit scharfem Witz, surrealen Intermezzi und Musik nimmt sie das Publikum mit auf einen entspannten Spaziergang auf dem schmalen Grat. Dabei erzählt sie vom Scheitern als Strategie, über die absurdesten Wege zur Macht bis hin zur Frage, ob es eine gute Idee ist, Männer zu koperien, um nach oben zu kommen. Dabei sollten doch alle kommen! Zwischen Machtwahn und Selbstzweifel fragt sie sich: Auch wenn ein Eisberg uns nicht mehr zum Kentern bringt: Was trägt uns noch?
Antonia Stabinger beweist einmal mehr ihre Qualität als scharfsinnige, sympathische Beobachterin unserer Zeit, deren Figuren so witzig wie entlarvend sind. Ein Abend, der Lust macht, selbst Risiko einzugehen – und hemmungslos zu lachen, bevor das Eis bricht.
Ein Abend über Umwege, Missverständnisse und die Kunst, sich selbst im Weg zu stehen!
In seinem zweiten Programm nimmt Peter Panierer sein Publikum mit auf eine Reise durch sein eigenes Leben – von den kleinen Skurrilitäten der Kindheit über chaotische Jugendabenteuer bis zu den Beobachtungen eines Erwachsenen, der immer noch versucht, das Leben zu verstehen. Es sind Geschichten von Missgeschicken, Glück, absurden Situationen und Momenten, in denen man sich am liebsten unsichtbar machen würde – erzählt mit einer Mischung aus Waghalsigkeit, Frechheit und ganz viel Herz.
Dabei ist sein Humor immer persönlich, oft provokant und gerne tabu. Er regt sich über Menschen, Systeme und eine Gesellschaft auf, die sich erstaunlich treffsicher selbst im Weg steht – und über die absurden Regeln des Lebens, die wir uns dabei ständig selbst auferlegen. Aber noch öfter lacht er über sich selbst, seine eigenen Fehltritte und Schwächen.
„STREUGUT“ ist Comedy, die direkt aus dem Leben kommt, Kabarett, das Tempo und Pointen liebt, und ein Abend voller Geschichten, die nachwirken: ehrlich, witzig, manchmal unbequem – und immer mit der Einladung zum Wiedererkennen.
>>> Website Peter Panierer
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