01 MAI
Montag, 19:30 Christoph Fritz: Zärtlichkeit Tickets in Kürze erhältlich!

Wenn Christoph Fritz seine Mutter trifft, schütteln sie sich zur Begrüßung die Hände.
Manchmal verzehrt er sich so sehr nach Nähe, dass er sich über den Erhalt von Spammails freut oder die an den Vorvormieter adressierten Briefe.
Da man auf Spammails aber nicht antworten sollte und das heimliche Öffnen von fremden Briefen über Wasserdampf bekanntlich auch keine Dauerlösung darstellt, begibt er sich auf die Suche nach Intimität, die er an Orten findet, an denen er sie nicht vermutet hätte.
So werden eine abgelegene Straße in Frankreich, ein nächtlicher niederösterreichischer Garten oder die Ordination eines Urologen zu Schauplätzen unverhoffter Zärtlichkeit.

Regie: Sebastian Huber & Sonja Pikart

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03 MAI
Mittwoch, 19:30 David Scheid: Als die Welt noch eine Scheibe war

ALS DIE WELT NOCH EINE SCHEIBE WAR
David Scheid

Musik ist überall. Aber was macht eine „Welt Scheibe“ aus?
David Scheid unternimmt in seinem neuen Programm eine multimediale Reise rund um den Begriff „Welt Scheibe“. Vom Ursprung des Beats und den ersten urzeitlichen Raves, über Scheiben Welten und Disco Kugeln, bis hin zur modernen Popmusik.


„What we're gonna do right here is go back, way back, back into time.“
(The Jimmy Castor Bunch)

Als die Welt noch eine Scheibe war, war alles Andere Zukunftsmusik. Ein Schlag auf das Fell einer urzeitlichen Trommel zum Beispiel. Doch diese Trommel war in erster Instanz kein Musikinstrument im heutigen Sinne, sondern viel mehr ein Telefon.
Man könnte also sagen, Morsecodes waren die ersten Rhythmen der Menschheit. Diese Codes im Loop gespielt vermochten unsere Vorfahren in Trance zu versetzen. Die ersten Raves waren geboren. Ziemlich harter Techno, denn die Melodie war noch nicht erfunden.
Musik ist immer und überall, suchen wir sie also dort wo wir sie nicht vermuten. Sogar aus dem Heulen einer Feuerwehrsirene am Samstag-Mittag lässt sich eine Melodie zaubern. Ob das dann eine Welt Scheibe wäre? Wohl nicht, aber einen Versuch ist es doch jedenfalls wert.

Wie klänge es, wenn man das Klavier in Beethovens Mondscheinsonate durch Vogelstimmen ersetzt? War Troubardix ein schlechter Musiker oder war er seiner Zeit einfach voraus? Was meinen wir mit guter Stimmung? Und ist Volksmusik tatsächlich gut fürs Volk?

David Scheid spricht über Gott und die Scheibe und sucht nach Antworten.
Von Woodstick´s bis zum sythetischen Drumloop, von der Leier der griechischen Antike hin zur Stromgitarre, von barocker Kammermusik bis zu „Detroit House“.
Musik war seit jeher Begleiter der Menschheit. Was sagt sie also über eine Gesellschaft aus?
Und glauben Sie nicht auch, dass Schallplatten gar keine Scheiben sondern in Wahrheit Kugeln sind?
Setzen Sie Ihren Aluhut auf, dann werden Sie es mit eigenen Augen sehen.
Sind Sie bereit für die Wahrheit?


In David Scheids neuem Kabarettprogramm wird es aber nicht nur musikalisch, denn das Auge hört bekanntlich mit. Auch Videosequenzen werden mit dem Plattenspieler gesteuert und in die Musik eingebettet – ein bombastisches Feuerwerk für Augen und Ohren.

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04 MAI
Donnerstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Krisenfest

Man muss die Krisen feiern, wie sie fallen.
So lautet das Credo des Radikaloptimisten Clemens Maria Schreiner. Gönnen Sie sich also eine kurze Pause von den langen Gesichtern, sehen Sie die Nachteile positiv und die Dinge entspannt. Denn aus Gelassenheit folgt Ausgelassenheit.
Wenn das Glas trotzdem noch halb leer erscheint, dann fehlen einfach die Eiswürfel.

Aufs Warten müssen Torten folgen. Schreiner stellt also das Freibier kalt, stachelt den Käse-Igel an und lädt sein Publikum zum kathartischen Krisenfest. Er hängt nicht länger schwarzen Gedanken nach, sondern lieber bunte Girlanden auf.
Positiv gepolt und harmonisch gestimmt, findet er mehr Lösungen als Probleme und nirgends ein Haar in der Suppe.
Statt Trübsal bläst er zum Angriff – aber heute fliegen nicht die Fetzen, sondern nur das Konfetti.

Also: hereinspaziert! Schuhe gerne anbehalten und Mitbringsel da drüben zu den anderen, bitte. Lassen wir gemeinsam die Krise hinter uns – und freuen uns auf die nächste.
Es ist bei weitem nicht alles gut – aber beizeiten wird alles besser.

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05 MAI
Freitag, 19:30 Blonder Engel: Ein bunter Strauß aus Liedern

„Seien Sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“ „Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt.

„Darf ich fragen, wofür Sie den brauchen?“ „Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“

„Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen – da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“

Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“ „Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gefällt er Ihnen so?“ „Wunderschön!“, freute sich der Himmlische. „Vielleicht noch ein bisserl Cellophan rundherum? Was meinen Sie?“ „Ja sicher. Eine Manschette. Überhaupt kein Problem.“ Mit ein paar geschickten Handgriffen hatte sie den Strauß im Nu fertig. Der Engel frohlockte. „Was bin ich schuldig?“, fragte er. „Da machen wir 35 geradeaus.“, erwiderte die Verkäuferin. „Dafür bringen’S mir dann aber auch ein Plakat vorbei…“

Website Blonder Engel

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06 MAI
Samstag, 19:30 Gerhard Walter: Auf mich war ich nicht vorbereitet

„Finde Dich selbst!“ heißt es ja, und ich hab mir gedacht, ich fang einfach einmal irgendwo an.
Im Frühherbst 1643 wurde ich einstimmig mit einer Enthaltung zur Königin von England gewählt.
Als Chefchoreograph der Dachdeckerinnung (Sie sehen, ich suche noch) kann ich Ihnen aber Folgendes mitteilen: Für ein gelungenes Leben ist es wichtig, relativ selten von einer Straßenwalze überrollt zu werden.
Das schont die Stimmbänder und erhöht den Wiedererkennungswert. Nicht immer ist alles gut, aber vieles ist schon einmal nicht schlecht. Manches ist sogar großartig.
Enjoy!

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08 MAI
Montag, 19:30 Gunkl: So und anders - Eine abendfüllende Abschweifung

Es gibt verschiedene Arten von Unterschieden; es gibt quantitative und qualitative Unterschiede. Bei quantitativen Unterschieden geht es um „Mehr oder Weniger“, und bei qualitativen Unterschieden geht es gleich einmal um „Anders“.
Und der Unterschied zwischen diesen Unterschieden ist qualitativ. Also 1:0 für qualitative Unterschiede. Aber qualitative Unterschiede werden oft einmal quantitativ hergestellt; da wird etwas solange mehr, bis es nicht nur mehr ist sondern grundsätzlich anders.
Also 1:1.
Ob man das als einen Hinweis für Gerechtigkeit im Universum sieht oder nicht, hängt vermutlich davon ab, wie oft man schon Gerechtigkeit dringend gebraucht hat.

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09 MAI
Dienstag, 19:00 Maria Muhar: Storno Dauer 60 Minuten

Dauernd is irgendwas! Zwischen Timelines, Deadlines und Tiervideos bleibt gerade noch Zeit, dem AMS-Betreuer falsche Hoffnungen zu machen. Maria Muhar ist gereizt.
Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist, auf den Nachwuchs ihrer Freundin aufzupassen und sich von einem obergscheiten Volksschüler die Welt erklären zu lassen. Im Laufe des Abends stauen sich substanzielle Fragen auf:
Wie geht Elternschaft in der Apokalypse? Warum ist Red Bull ein linkes Getränk? Hängen beim Urologen Kinderzeichnungen an der Wand? Und wo bleibt eigentlich ihre Freundin? Das Wichtigste ist, jetzt nicht einzuschlafen.
Denn wer heutzutage einschläft, nützt nur der ÖVP.

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09 MAI
Dienstag, 20:45 Erika Ratcliffe: Bad Boy Dauer 60 Minuten

"Mein Name ist Erika. Ich bin halb Japanerin, halb Österreicherin - Jackpot!" So oder so ähnlich begrüßt sie für gewöhnlich ihr Publikum und kassiert damit meist ihren ersten Lacher. Erika Ratcliffe, die junge Frau auf der Bühne, wirkt apart und zurückhaltend. Aber der erste Eindruck trügt. Denn was da so scheinbar harmlos und in charmantem Wienerisch daherkommt, nimmt rasch eine ganz andere Wendung.

Auch Erikas zweites Solo-Programm "Bad Boy" ist eine schwarzhumorige Hommage an ihr turbulentes Leben. Einmal mehr gelingt der japanischen Wienerin mit Hang zu sarkastischer Selbstentblößung der Spagat zwischen Trash und Tiefgang: Stand-up-Comedy nach US-amerikanischem Vorbild, die zielsicher genau dorthin geht, wo es weh tut. "Ich habe oft sehr arge Gedanken, aber ich spreche sie aus", bringt Erika es auf den Punkt. 

In "Bad Boy" berichtet sie schonungslos aus ihrem Alltag in Berlin und macht sich dabei über alle und alles lustig - am meisten aber über sich selbst. Einen Abend lang dreht sich alles um Fragen wie diese: Wo ist der Unterschied zwischen Depression und Burn-out? Was sind die Vorteile eines Filmrisses? Wie streitet man sich richtig mit dem:der Partner:in in der Öffentlichkeit? Weshalb verwenden Ladys nur Mini-Tampons? Was sind sogenannte Lecktücher? Und: Brauchen Feminist:innen eine bessere PR? Außerdem verrät Erika, warum ihr wichtig ist, dass ihre Psychotherapeutin sie interessant findet, und warum sie keine Mutterinstinkte hat - und natürlich geht es auch um Pupse.

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11 MAI
Donnerstag, 19:30 Martin Kosch: Haben Sie eine Kundenkarte? NAAA!

„Haben Sie eine Kundenkarte?", "NAAA!“

Was wäre Ihre Antwort gewesen? „Ja natürlich!“, „Jö, die hab ich vergessen“ oder „Ich hab so viele Karten, dass ich damit alleine Viererschnapsen kann.“

Martin Kosch hat auf die Frage nicht geantwortet, er hat die Kassendame einfach angebrüllt. Sie setzte sich zur Wehr und klebte ihm ein -25% Pickerl auf die Stirn.
 
Wie konnte es so weit kommen, dass es ihm komplett die Sicherung durchschoss? Hat er einfach extremes Pech beim Denken? Ist er im Leben zu oft falsch abgebogen? Und warum hat er dabei keinen Blinker gesetzt? Oder weiß er einfach nur, wie man Strom spart, und wartet nicht aufs Blackout, wenn er es selbst in der Hand hat?
Folgen Sie seinen Gedanken über die Energiekrise des eigenen Körpers, den Klimawandel in Beziehungsgesprächen, die Frage, ab wann man Cola-Rot durch Blasentee ersetzen sollte, und den Versuch, sich in Selbstgesprächen nicht permanent zu siezen. Besteigen Sie die Kosch-Rakete und lassen Sie sich mit einem Mix aus Pointen, Zauberei, Dialekt- und Wortspielen aus Ihrem Alltag schießen.

Denn immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem!Was wäre Ihre Antwort gewesen? „Ja natürlich!“, „Jö, die hab ich vergessen“ oder „Ich hab so viele Karten, dass ich damit alleine Viererschnapsen kann.“

Martin Kosch hat auf die Frage nicht geantwortet, er hat die Kassendame einfach angebrüllt. Sie setzte sich zur Wehr und klebte ihm ein -25% Pickerl auf die Stirn.
 

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12 MAI
Freitag, 19:30 Andi Peichl: Liebe. Ein Tobsuchtsanfall.

Kabarett für BIPOLARE und Menschen, die immer nur NORMAL sind 

Warum stellt sich mit Andi Peichl ausgerechnet ein Kabarett-Manager auf die Bühne?
Weil er enttäuscht ist, dass er mit Thomas Stipsits und Paul Pizzera nur zwei Jahrhunderttalente entdeckt hat?
Weil ihn seichte Witze fadisieren und Comedy nicht der Kabarett-Gipfel der Schöpfung ist? Weil er mit seinem Ironman endlich öffentlich angeben will? Weil er wie viele Menschen bipolar ist, aber damit nicht angeben sondern nur prahlen will? Weil ihn die eigene Dummheit und die der Menschheit in den Wahnsinn treibt?
Weil er täglich mindestens einen ANFALL hat, TOBT und so die LIEBE SUCHT! 

Zur Person:

Andi Peichl ist das Holzscheit der österreichischen Kabarettszene.
Künstler wie Thomas Stipsits, Martin Kosch, Klaus Eckel, Manuel Rubey, Die Dornrosen, Petutschnig Hons, „Die Lange Nacht des Kabaretts“, Mike Supancic, Christian Hölbling, „Die Vierkanter“ und Paul Pizzera heizten bereits mit seinen Pointen und/oder unter seiner Regie.

Der Weiße Kenianer geht trotz Bipolarität positiv und mit erhobenen Glatzkopf durchs
geschenkte Leben, das sich eindeutig zweideutig gegen ihn verschworen hat. Er ist viele, vegan und ein moderner Don Quijote der sein eigener Sancho Panza ist. Und manchmal ist er auch der Esel.
Und die Windmühlen?
Die werden täglich mehr!

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13 MAI
Samstag, 19:30 RaDeschnig: Säulenheilig

Sitzen als heroischer Akt

Willkommen zu einer der bedeutsamsten kulturellen Errungenschaften der Menschheit! Willkommen beim Sitzen!

Das Duo RaDeschnig sitzt für den guten Zweck. Seit Wochen.
Als letzte übriggebliebene Teilnehmerinnen eines Charity Wettbewerbes kämpfen die beiden im Sinne der Wohltätigkeit gegeneinander und unter dem Motto: Wofür aufstehen, wenn einfach nur sitzenbleiben gewinnt?

Während ihres heroischen Aktes begeben sich die Gewinnerinnen des Österreichischen Kabarettpreises 2019 auf die Suche nach gegenwärtigem Heldentum und finden ihn überall dort, wo die Umstände schlecht sind: In Pflegeberufen, Kindergärten, im Skisport und im Sumpf.
Den eigenen Alltag am guten Gewissen geparkt genießen die Zwillingsschwestern ihre Auszeit von permanenter Performance und der Verantwortung für das eigene ( und das neue ) Leben, ganz unter dem Motto:
Wer aussitzt wird säulenheilig.
Wer aufsteht verliert.


Text & Musik: RaDeschnig
Regie: Magda Leeb

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14 MAI
Sonntag, 19:30 Nadja Maleh: Bussi, Bussi

Ein Bussi ist was Feines. Zwei Bussis sind manchmal eines zu viel. (Bussi links, Bussi rechts! *Umdreh* „Wer war das?“) Doch was ist eine Bussi Bussi – Gesellschaft ohne Bussis? Ist ein Bussi das Gegenteil von einer Kopfnuss und warum gibt es so viele Arten davon: aufs Bauchi, aufs Auge, auf die Wange, aus der Ferne, auf den Mund, für zwischendurch ...!?

Wie geht Nähe in Zeiten von Distancing und wer ist gefährlicher: Braunbär oder Bussi Bär?

Machen virtuelle Bussis genauso glücklich wie echte? (Bitte ankreuzen):
❏ Ja ❏ Nein ❏ Komm her und lass es uns herausfinden!

Egal, wie die Frage lautet: die Antwort heißt immer Bussi Bussi!


Die Presse schreibt:

„Nadja Maleh steht seit vielen Jahren für kluge, gewitzte Kleinkunst und findet wie keine zweite die richtige Balance zwischen feinem Humor und ernstem Hintergrund.“

„Witzig-boshafte Texte, samtweiche Chansons und eine erstaunliche Verwandlungskunst – kurz: intelligente Unterhaltung auf höchstem Niveau“

„Eine saukomische Typenparade mit intelligenter Tiefenschärfe!“


Buch: Nadja Maleh • Regie: Marion Dimali • Musik: Matthias Bauer, Bernd Alfanz

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15 MAI
Montag, 19:30 Josef Jöchl: Die kleine Schwester von Nett

"Wer hier lacht, will freundlich sein." (Der SPIEGEL) | "Die schwule Lisa Eckhart." (Stefanie Sargnagel)

Josef ist sehr nett. Da kann man nichts sagen. Wer nett ist, macht sich wenig Feinde. Deshalb sind Nette laut Studien auch glücklicher als weniger Nette. Nettsein, fünf von fünf Sternen. Ausschlafen ist nett, Netflix ist überwiegend nett und Österreich ist nett seit 1945.
Trotzdem sagen manche, Nett wäre die kleine Schwester von Scheiße.
Auch Josef fragt sich: Wenn nett sein so toll ist, warum steht es dann in keiner Stellenausschreibung? Was bedeutet es, wenn sogar Banken zu einem nett sein wollen? Ab wann ist Nett die große Schwester von Nett?

Pressestimmen: 

"Eh gar nicht so zärtlich, (…) ein sehr unterhaltsamer Abend über die Sorgen und Freuden der Mittelschicht." (Die Presse)
"Amüsante Einblicke in den Alltag eines Menschen, der es mit den anderen immer gut meint." (ORF Aktuelle Kultur)
"Liebevoll." (Wiener Zeitung)
"Gediegen, rund, humorvoll, mit viel Tiefgang." (XTRA! Österreichs größtes queeres Magazin) 

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16 MAI
Dienstag, 20:45 Romeo Kaltenbrunner: Selbstliebe Dauer 60 Minuten

Die Krise ist vorbei!
Also meine Beziehungskrise. Zum Glück. Endlich Single, Juhuu! Endlich allein.
Nur das Alleinsein habe ich mir anders vorgestellt. Nämlich weniger allein. Meine Freund:innen sind auf einmal nicht mehr erreichbar, obwohl sie ständig online sind. Sogar die Stadt hat sich von heute auf morgen irgendwie weggesperrt. Wie soll man sich selbst lieben, wenn man nirgends hingehen kann?
Aber wer braucht das alles schon. Jede Krise ist eine Chance! Jetzt habe ich viel mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Für mich? – Für meine Karriere! Zum Beispiel Erfolgreiche Start-ups gründen.
Denn nichts ist so sexy wie der Erfolg. Selbstliebe ist auch leichter, wenn man sich selbst geil findet. Erfolg ist geil, und erfolgreich sein, war nie so leicht wie heute – denn alles ist digital. Niemand muss mehr raus gehen! Und für alle, die wie ich vom Land sind: Angeblich ist Gott auch digital. Die göttliche Liebe aus dem Netz. Man muss nur auf Play drücken.  

Romeo Kaltenbrunner sucht in seinem Debüt-Programm nach Liebe und Anerkennung, doch läuft Gefahr, sich selbst auf der Suche zu verlieren. In SELBSTLIEBE erzählt der Newcomer von der großen Sehnsucht seiner Generation in alltäglichen und humorvollen Geschichten. Wollen wir nicht alle einfach wo dazugehören? 

Romeo Kaltenbrunner ist Gewinner der Ennser Kleinkunstkartoffel 2022

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17 MAI
Mittwoch, 19:30 Hosea Ratschiller: Ein neuer Mensch

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel.
Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.


Regie: Petra Dobetsberger

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18 MAI
Donnerstag, 19:30 Didi Sommer: Auftrumpfn

Didi Sommer hat Gott getroffen. Der Voggenhuber Rudl hat beim Schnapsen gewonnen.  
Aber der Teufel schläft nicht.
  
So muss die Geschichte eben aufregend weitergehen.
  
Dazwischen wird kräftig ausgeteilt und eingesteckt.
Glück und Unglück liegen immer nah beieinander.
  
Wer einmal auftrumpft, am Wirtshaustisch oder im Leben,
denkt nicht ans Verlieren.

Zuletzt findet jeder sein gerechtes Ende, ob er will oder nicht.
Und der Herrgott hat den Lacher auf seiner Seite.  

Bis in alle Ewigkeit.


Ein existentialistisches Stück übers Landleben.

Protagonisten:
Jäger, Gott und Teufel
Der Jäger, nennen wir ihn Voggenhuber Rudl, erzählt die Geschichte vom Leben am Land aus seiner Sicht, dabei wird er vom Teufel im Auftrag seines Herrn Vaters, also Gott persönlich, gequält.

Text/Regie:      
Anna Schrems

Fotos:                  
© Volker Weihbold

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19 MAI
Freitag, 19:30 Stefan Leonhardsberger: Jaaa!

„Eigentlich hätte ich mir mehr Begeisterung von meiner Freundin erwartet, wenn ich ihr die große Frage stelle. Aber nach zwölf Jahren Beziehung ist ein OK auch ein Erfolg. Oder?“ 

Stefan Leonhardsberger erzählt in seinem ersten Comedy-Solo von den Hürden auf dem Weg zur ewigen Liebe. Mit dem Verlobungsring in der Tasche versucht er, ihr alles recht zu machen, wird Opfer eines enthemmten Mädelsabends und scheitert als femininer Kammerjäger im eigenen Schlafzimmer. Aufgeben ist dennoch keine Option – dazu hat sie bereits viel zu viel gegen ihn in der Hand ….drei gemeinsame Kinder. 

Ein zum Niederknien aufrichtiger Seelenstrip eines Mannes, der Jaaa! zur Liebe sagt.

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20 MAI
Samstag, 19:30 Stefan Leonhardsberger: Jaaa!

„Eigentlich hätte ich mir mehr Begeisterung von meiner Freundin erwartet, wenn ich ihr die große Frage stelle. Aber nach zwölf Jahren Beziehung ist ein OK auch ein Erfolg. Oder?“ 

Stefan Leonhardsberger erzählt in seinem ersten Comedy-Solo von den Hürden auf dem Weg zur ewigen Liebe. Mit dem Verlobungsring in der Tasche versucht er, ihr alles recht zu machen, wird Opfer eines enthemmten Mädelsabends und scheitert als femininer Kammerjäger im eigenen Schlafzimmer. Aufgeben ist dennoch keine Option – dazu hat sie bereits viel zu viel gegen ihn in der Hand ….drei gemeinsame Kinder. 

Ein zum Niederknien aufrichtiger Seelenstrip eines Mannes, der Jaaa! zur Liebe sagt.

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23 MAI
Dienstag, 19:00 Xaver Schumacher: Ischgl Dauer 60 Minuten

"Eine bitterböse Abrechnung" - Der Standard
"Ein furioser Bühnenabend" - Rai
"Voll mit abgründigem Witz und brillanter Beobachtungsgabe" - Südtiroler Tageszeitung

Was Sie an diesem Abend nicht hören werden: Alles, was Sie schon gehört haben, über Ischgl und Corona.
Xaver Schumacher lädt in seinem zweiten Solo zum Après-Après-Ski, bei dem seine Heimat Tirol zum Ausgangspunkt einer irrwitzigen Reise wird, die genauso politisch wie persönlich ist.
Durch Zeit und Raum, von den 1930ern über die Kreisky-Ära bis heute. Und durch zweieinhalb Jahre Pandemie, von Wuhan nach Bergamo und zurück nach Ischgl – wo die einen alles richtig gemacht haben und die anderen alles besser wissen.
In "Ischgl" wird die Corona-Diktatur endlich Wirklichkeit, Massentourismus wird zum Massentest und der Tourismusverband übernimmt die Impfkampagne. Und die Frage lautet nicht mehr, ob die Bewohner*innen der Alpen ohne Tourismus überleben können - sondern trotz Tourismus.  

"Xaver Schumacher beweist in seinem Solo großes komödiantisches Talent. Eine bitterböse Abrechnung mit dem Verhältnis von Politik und Boulevard, mit dem österreichischen Hang zur Täter-Opfer-Umkehr, mit selektiver Willkommenskultur, mit Judensternen auf der Brust von Corona-Leugnern und, und, und." - Der Standard
"Ischgl" ist das zweite Solo von Xaver Schumacher (aka Franz-Xaver Franz). Sein Showformat "Postmodern Talking" gibt´s auf youtube und regelmäßig auf Radio FM4.

Regie: Meera Theunert
Mitarbeit: Lia Sudermann
Gefördert im Rahmen von stadt_potenziale innsbruck 20  

Website Postmodern Talking

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24 MAI
Mittwoch, 19:30 Magda Leeb: Aufpudeln

Sie tut es schon wieder nicht:
Gags schreiben.
Lieder einstudieren.
Text lernen.

Magda Leeb tut es einfach nicht.

„Das ist ja alles nicht möglich!“ werden sie denken.
„Aber warum schreibt sie nicht einfach was?!“
„Das ist ja aber dann kein richtiges Kabarett, oder?“

Pudelt’s euch nicht auf. Alles in Ordnung.

Sie wird etwas machen, was sonst niemand macht: Mit euch reden, euch Fragen stellen, schauen, wie’s euch geht.
Egal ob ihr über Beziehungen, das Wetter, die aktuelle politische Lage, Grünpflanzen oder euren Steuerausgleich reden wollt, sie wird vor euren Augen eine einzigartige Show daraus bauen, die so nie wieder aufgeführt wird.
Der ultimative Moment, der nicht mehr wiederkommt. Wer nicht dabei war, hat’s verpasst!
Das Textlernen überlässt sie den anderen – Magda Leeb macht einfach das, was sie am besten kann: Improvisieren.

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26 MAI
Freitag, 19:30 Christof Spörk: Dahaam

Dahaam & das Große Don Alberto Lovison-Orchester

Ob dahaam oder dahoam oder daheim. Geschenkt. Dahaam kann man sich himmlisch entspannen. Dahaam kann aber auch die Hölle sein. Dahaam schmeckts am besten.
Oder doch nur halb so gut wie beim Wirtn ums Eck. Dahaam ist immer was los. Außer wir schauen fern. Dahaam geht es richtig ab. Oder ziemlich daneben. Dahaam ist alles blitzsauber. Oder komplett durcheinander. Dahaam lernen wir gehen und fallen, spielen und betrügen, lieben und lügen. Dahaam schaffen wir an. Und Amazon alles her.
Dahaam ist alles privat. Und doch immer hochpolitisch. Dahaam ist globaler Klimawandel im Bonsaimodus. Dahaam wabbert ein chinesisches Plastikmeer durchs Kinderzimmer.
Dahaam ist alles anders und vieles gleich. Und rundherum ist Österreich. Und damit „Dahaam“ nicht zu österreichisch wird, lässt sich Christof Spörk erstmals vom passionierten Schlagzeuger und schlagfertigen Bassisten Alberto Lovison begleiten. Der ist übrigens in Italien dahaam.
Und wer jetzt immer noch nicht weiß, wie das Programm heißt, der soll bitte dahaam bleiben!

Regie: Gabi Rothmüller

https://www.christofspoerk.eu/

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27 MAI
Samstag, 19:30 Rudi Schöller: Es gibt nur einen Rudi Schöller

Wird Ihre To-Do-Liste auch immer länger? Rückt bei Ihnen auch ständig eine Deadline näher? Gähnen Ihre Laufschuhe Sie auch so vorwurfsvoll an? Sehen Sie auch so viele Urlaubsfotos auf Instagram? Fragen Sie sich auch manchmal, wie die anderen das machen? Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener „Vormärz“ von „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Er ist gerade in der Mitte des Lebens angekommen. Zeit für eine Halbzeit-Analyse. Wenn da nur sonst nicht so viel zu tun wäre. Doch da kommt die Lösung… Ein Programm über Selbstoptimierung und Gelassenheit, Älter werden und die 90er-Jahre, Fußball und Yoga, Nachhaltigkeit und Billigfluglinien, Kinder und das Schulsystem, Abende zu viert und Momente allein, Erfolg und das Geheimnis des Glücks. Im Grunde geht es einfach um die Frage, wie wir alles unter einen Hut bringen sollen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. 

Regie: Petra Dobetsberger

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30 MAI
Dienstag, 19:00 Reginald Bärris: Instant classic

Top-notch American comedy in Kabarett Niedermair! 

Great comedy has a story to tell, and Reginald Bärris’s story is one-of-a-kind! As a biracial child in the heart of America, Reginald was born into chaos. By the age of 6, Reginald had already seen the inside of a prison more times than he could count. With two parents behind bars, he was raised among killers, addicts, and the criminal underbelly. But his future suddenly got brighter in 2014 when Reginald was whisked away to Vienna by his Austrian godmother so he could become a classical musician. However, his plans changed again when she passed away two years later, and he was forced to quit his studies. 

Stand-up comedy became Reginald’s only option. 

Facing deportation, he went to the MA35 and became Austria’s first-ever college drop out to get an artist visa for English-language comedy. He then went on to play a huge role in developing Austria’s English comedy scene and toured internationally to sold-out shows across Europe. Since appearing on the scene in 2016, Reginald has been the opening act for comedy legend Russell Peters, performed at several major international festivals (Sziget Festival, Utrecht International Comedy Festival, and more), and headlined 60+ cities in 22 countries! 

“INSTANT CLASSIC” is the tour de force that launched Reginald’s career. His mostly autobiographical comedy offers a unique perspective as he blends cynicism and silliness to effortlessly deliver the densely packed punchlines that have made him one of the fastest rising young comedians in continental Europe.

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Tickets ab 14,00 €
01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at