26 JAN
Sonntag, 19:30 Stockenreitner und Wieser: Kabarett ist tot - ein Kabarett

In einer Zeit …
in der Instagram-Schminktagebücher das Überleben der New York-Times gefährden
in der es 158 unterschiedliche elektrische Zahnbürstenmodelle zu erwerben gibt
in der E-Roller schneller nachwachsen, als man sie im Fluss versenken kann
in der eine geistig verwirrte Orange das mächtigste Land der Welt regiert
in der Kinder die Schule schwänzen müssen um den Planeten zu retten
in der selbstfahrende Autos bald die natürliche Auslese übernehmen
in der man einen Hunde- aber keinen Kinderführerschein braucht
in der nur Koriander mehr polarisiert als Greta Thunberg
in der Twitter schneller ist, als die eigenen Gedanken
Fußballer mehr verdienen als Herzchirurgen
die Zahl der Selfie-Tode rasant steigt
zwingt sich die Frage auf:
Ist Kabarett
tot? 

Das erste gemeinsame Kabarettprogramm von David Stockenreitner und Vitus Wieser.

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27 JAN
Montag, 19:30 Stefan Haider: Freifach: Herzensbildung

Wenn Ihre gegenwärtige Beziehung eine Ausbildung wäre – wofür würden Sie kämpfen? Für die Einführung der täglichen Turnstunde? Für mehr naturwissenschaftliche Versuche?
Für mehr Autonomie? Oder doch für bessere Technik?!
Braucht es wirklich die zweite lebende Fremdsprache oder reicht es, wenn wir uns auf Deutsch missverstehen? Sollten Vermögensbildung und Herzensbildung abwechselnd am Stundenplan stehen oder müssen wir uns für eines von beiden entscheiden?
Und warum überhaupt dem Herzen folgen, wenn das Navi soviel präziser ist?
Viele Fragen, eine Antwort: Ich weiß es noch nicht!

Stefan Haider stellt in seinem neuen Soloprogramm die Frage nach dem Sinn des Wissens. Egal, ob für die Schule oder für das Leben - was denn überhaupt lernen? Und wofür? Was Hänschen nicht lernt, hätte Hans vielleicht sowieso nicht gebraucht! Zeit für

Freifach: Herzensbildung! So wird Bildung wieder zum Wohlfühlthema.

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28 JAN
Dienstag, 19:30 Clemens Maria Schreiner: Schwarz auf Weiß

Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. 

Das kann man natürlich so nicht sagen. Aber oft genügt schon die Schlagzeile. Steht ja da. Schwarz auf Weiß. Wenn aber die Feder wirklich mächtiger ist als das Schwert – warum beherrschten dann nicht Gänse das Mittelalter? Und was kann man überhaupt noch glauben?

Die News sind fake, die Fakten alternativ – und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Es braucht einen Abend, der Klarheit schafft. Jemanden, der die Dinge beim vollen Namen nennt: Clemens Maria Schreiner. Die Zähne geweißt und die Akten geschwärzt tritt er vor sein Publikum. Auf Worte müssen Taten folgen – aber davor sollten die Worte den Daten folgen.

Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich Clemens Maria Schreiner einen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne.Und Grau ist das neue Bunt.

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29 JAN
Mittwoch, 19:30 Gunkl: Zwischen Ist und Soll - Menschsein halt

Auch interessant: Wir glauben, daß wir Menschen einander verstehen. Mhm. Und wenn man sagt: „Das Unsichtbare bleibt dem Auge meist verborgen.“ nicken die allermeisten gleich einmal in verzückter Betulichkeit so, als hätte man da etwas sehr Kluges gesagt. Die, die nach zwei Sekunden ein stumpfes Stöhnen von sich geben, mit denen ist ein sachlich ergiebiges Gespräch möglich. Die, die weiterhin nicken, sollte man in ihrem Glück lassen.Österreichischer Kabarettpreis 2018!

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30 JAN
Donnerstag, 19:30 Pepi Hopf: Sternzeichen: Stur PREMIERE!

Mit dem Hopf durch die Wand – ein Abend für alle Sturschädel dieser Welt und deren PartnerInnen.
Oft nannte man mich schon einen sturen Hund. Das ist falsch!
Hunde sind unterwürfig, gehorsam und manchmal dämlich, aber in den wenigsten Fällen stur.
Stur?
Ja, das bin ich und das bleibe ich auch.
Ich glaube noch immer nicht, dass sich der Rechtspopulist für den kleinen Mann aufopfert.
Mir will auch nicht in den Kopf, dass Konzerne wahre Heimstätten der Menschlichkeit sind und daher gefälligst von jeglicher Steuerlast befreit werden sollten. Ich finde es falsch, dass WerbemanagerInnen, die unseren Verstand mit ihren Spots zuspammen, das Vielfache von SozialarbeiterInnen verdienen. Und überhaupt!
Ich habe mir mit beinahe 50 Jahren eine Meinung zu dieser Welt gebildet und bin zu folgendem Schluss gekommen:
Bei einem Wurstbrot keine Butter unter die Wurst! Wenn sie jetzt entsetzt aufheulen ist mir das auch wurscht.
Die Geschichte wird mir Recht geben, wie dereinst dem guten alten Galileo Galilei: „Und sie bewegt sich doch!“ hatte er damals in seinen Bart genuschelt und um ein Haar hätte ihm die katholische Kirche deswegen seine gelehrte Schwarte am Scheiterhaufen knusprig gegrillt.
Wer hatte am Ende Recht? Der sture Hund Galilei.

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31 JAN
Freitag, 19:00 Michael Großschädl: Junge, lern doch einfach mal Deutsch! Wien-Premiere!

Für den gebürtigen Grazer (Michael Großschädl) vereinen sich im Schmelztiegel Kabarett jene Zutaten, die zu einem sehr erfolgversprechenden Kleinkunst‐Debüt passen:
In seinen selbst geschriebenen Liedern findet sich ein erfrischendes Zusammenspiel aus kindlicher Neugier gepaart mit scharfen Beobachtungen und feinen Ideen, gegossen in intelligente und witzige Texte und serviert mit einem abwechselnd frechen und sympathischen Grinsen. Dargeboten wird dieses musikalisch‐humorvolle Menü mit herrlicher Gesangsstimme und mitreißndem Spiel am Klavier, garniert durch nuancenreiche Darstellung, brillant‐spaßige Imitationen und einnehmende Bünenpräsenz.

Auf einer Bühne treffen sich ein Mann und ein Klavier.
Er ist Schauspieler.
Geboren und aufgewachsen in Graz, arbeitet er seit Beendigung seines Studiums aber fast ausschließich in Deutschland.
Und nun kommt er heim. Und kann viel erzählen.
Über seine Erlebnisse in der Ferne, über die Unterschiede der Menschen und Länder, die schon bei der gemeinsamen Sprache beginnen, über das Leben auf und abseits der Bühne und über sich selbst mittendrin.
Zusammen mit seinen 88 schwarzen und weißen Freunden entspinnt sich daraus eine humorvolle Unterhaltung. In seinem ersten Programm präsentiert der Kleinkunstvogel‐Finalist Michael Großschädl mit eigenen Liedern Geschichten aus seinem Leben.

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31 JAN
Freitag, 22:00 Late Night! David Stockenreitner: Down

David Stockenreitner ist down: Sein fehlendes Selbstbewusstsein trieb ihn einst in ein geisteswissenschaftliches Studium, das noch immer nicht mit ihm abgeschlossen hat. Außerdem hat er gerade eine Beziehung hinter sich und das findet er schade. Aber das ärgste: Niemand kann seinen Nachnamen richtig aussprechen. First-World-Problems sind eben auch Probleme.

Aber eine kleine Fahrt nach unten wird ihm wohl nicht weh tun. Weil was runter geht, kommt irgendwann wieder hoch. Als Begleitung bleibt ihm schließlich noch seine körperliche Behinderung, die ihn immer wieder zum Lachen bringt. Durch die bekommt er sogar manchmal ein bisschen Aufmerksamkeit von seinem Umfeld, was dem David sehr gefällt.

Und so sucht er eben weiter unten nach der seelischen Balance, der blauen Pille und nach dem Dialog mit österreichischen Beamten.

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at